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Rasenreport
05.02.2019
Top-Facts zum Pokalduell mit dem BVB

Mach‘s nochmal, Piza!

© Imago


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Dortmund ist knapp vorn:

107 Pflichtspiele haben beide Mannschaften bisher gegeneinander bestritten und der BVB hat mit 47 Siegen gegenüber den 43 Erfolgen von Werder hauchdünn die Nase vorn. Im Pokal ist es ähnlich eng: In fünf Spielen bisher setzte sich der BVB drei Mal durch, zwei Mal kam Werder weiter. Unter anderem im letzten Pokalspiel der beiden Klubs gegeneinander. Werder siegte im Januar 2009 in Dortmund mit 2:1 und setzte sich wenige Monate später in Berlin die Krone auf. Siegtorschütze damals: Ein vergleichsweise blutjunger Claudio Pizarro.

Keine gute Phase gegen Dortmund:

Dortmund gewann 12 der letzten 15 Bundesligaduelle gegen Bremen (ein Remis, zwei Niederlagen). Aber: In Dortmund holte Florian Kohfeldt seinen ersten Auswärtssieg als Cheftrainer. Das 2:1 im Dezember 2017 war zugleich das Ende von Dortmunds damaligem Coach Peter Bosz. Der wurde nach der Partie entlassen.

Der Werder-Schreck:

Marco Reus traf gegen keinen Klub öfter als gegen Werder, insgesamt zwölf Mal hat Dortmunds Kapitän schon genetzt, zuletzt beim 2:1-Sieg in der Bundesliga vor einigen Wochen. Vier der zwölf Tore erzielte Reus allerdings noch im Trikot von Borussia Mönchengladbach gegen Werder, darunter ein Dreierpack.

Werder dauerhaft treffsicher:

Bremen ist das einzig verbliebene Team, das in jedem Pflichtspiel dieser Saison traf. In 20 Bundesliga- und zwei Pokalspielen hat Werder immer mindestens ein Tor geschossen. Das schaffte selbst die Super-Offensive des BVB nicht: Dortmund blieb ein Mal in der Liga und zwei Mal in der Champions League ohne Tor.

Erstaunlich homogene Teams:

Bremen kommt in Pokal und Liga schon auf 15 verschiedene Torschützen in dieser Saison, was ein außerordentlich hoher Wert ist. Getoppt wird Kohfeldts Mannschaft dabei aber vom Gegner: Dortmund hat mittlerweile schon 17 verschiedene Torschützen, darunter alle Mittelfeldspieler und alle Angreifer. Damit ist der vereinsinterne Rekord von 17 verschiedenen Torschützen jetzt schon eingestellt und ein klarer Arbeitsauftrag formuliert an: Marcel Schmelzer, Ömer Toprak, Dan-Axel Zagadou und Winter-Zugang Leonardo Balerdi. Das Quartett hat bisher noch kein Tor erzielt...

Hilfe von der Bank:

Dortmund kann sich allein in der Bundesliga auf seine Ergänzungsspieler verlassen wie keine andere Mannschaft: Schon 14 Jokertore sind absolute Spitze. Zweiter in diesem Ranking ist Werder, das nach Johannes Eggesteins Tor gegen Nürnberg nun immerhin auch schon auf acht Tore durch Bankspieler kommt.

Unnützes Wissen, Teil 1:

Claudio Pizarro könnte auf Rang vier der ewigen Pokal-Torschützenliste vorrücken und den ehemaligen Bremer und Dortmunder Manni Burgsmüller verdrängen. Die Kleinigkeit von zwei Toren wäre dafür nötig, um auf dann 33 Pokaltreffer zu kommen. Für immer und ewig an der Spitze auch dieser Rangliste: Bomber Gerd Müller. 75(!) Tore. Unerreichbar.

Unnützes Wissen, Teil 2:

Werders Kader ist im Schnitt exakt ein Jahr älter als der der Borussia. Bremen kommt auf ein Durchschnittsalter von 25,9 Jahren, der BVB auf 24,9 Jahre. Die älteste noch im Wettbewerb verbliebene Truppe stellt Fortuna Düsseldorf (26,9), die jüngste - man höre und staune - der HSV: Hannes Wolfs Mannschaft ist mit 23,3 Jahren sogar noch jünger als die von RB Leipzig (23,5).

Unnützes Wissen, Teil 3:

Bei den kolportierten Marktwerten liegen beide Mannschaften gefühlte Lichtjahre auseinander. Werder kommt auf geschätzte 130 Millionen Euro, der BVB auf rund 560 Millionen Euro. Spitzenreiter sind die Bayern mit über 750 Millionen Euro, auf den letzten Plätzen der SC Paderborn, der MSV Duisburg und der 1. FC Heidenheim, alle mit rund 15 Millionen Euro. Also etwa einem halben Maximilian Eggestein.

Die Umfrage zum Spiel:


 

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