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19.12.2018
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M wie Moreno, Marcelo

© dpa


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Marcelo Moreno wurde im Sommer 2009 der nächste Kandidat aus der Reihe “hoffnungsvolle südamerikanische Talente”. Monatelang war Werder hinter dem Bolivianer her, baggerte immer wieder am Angreifer, der bei Schachtjor Donezk unter Vertrag stand. Moreno galt als einer jener Perlen, die Klaus Allofs immer mal wieder von den Ersatzbänken anderer Klubs an die Weser lotste, dazu riet Morenos Kumpel Diego unbedingt zum Transfer.

Werder einigte sich mit Donezk über eine Leihe mit Kaufoption. Morenos Start bei Werder war jedenfalls schon mal sehr verheißungsvoll, im Pokal gegen Union erzielte er in nur elf Minuten Spielzeit gleich zwei Tore. Das Problem: Danach kam von Moreno quasi gar nichts mehr. In der Bundesliga schaffte er es kein einziges Mal in die Startelf und blieb in seinen wenigen Kurzeinsätzen ohne Tor, in der Europa League traf er gegen Nacional Madeira wenigstens noch ein Mal.

Eigentlich sollte Moreno ein Jahr in Bremen bleiben, seine Stärken als reiner Strafraumspieler passten aber nicht zu Werders Fußball. Schon nach fünf Monaten schickten die Verantwortlichen den Spieler zurück nach Donezk und beendeten das Missverständnis schnell wieder. Die überschaubare Bilanz: Nur zwölf Spiele, davon eines als Startspieler, 304 Spielminuten und drei Tore. Nach Stationen in England und Brasilien ist Marcelo Moreno mittlerweile in China gelandet und kickt dort bei Zweitligist Wuhan Zall. Seit diesem Sommer darf er aber auch dort nur noch in der zweiten Mannschaft ran.


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