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09.11.2018
Mein-Werder-Wiki

M wie Meyer, Dieter

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Wenn von den besten Bremer Angreifern in der Geschichte des Klubs die Rede ist, dann fehlt regelmäßig der Name Dieter Meyer (Foto, rechts) in der Aufzählung. Dabei hatte kein anderer Werder-Spieler, der mehr als 40 Spiele für die Grün-Weißen absolvierte, eine vergleichbare Torquote. Meyer war beim Hamburger Stadtteilklub Bergedorf 85 groß geworden und dort schon regelmäßig der Stürmer, der für mehr als die Hälfte aller Tore des Oberligisten verantwortlich zeichnete.

Nach seinem Wechsel an die Weser erzielte Meyer in 28 Spielen der Oberliga Nord 36 Treffer, mehr als ein Drittel der damals besten Offensive der Liga (102 Tore). In der Premieren-Saison der Bundesliga ging es im Prinzip ähnlich spektakulär weiter - nur dass Trainer Willi „Fischken“ Multhaup seinen gefährlichsten Angreifer nicht immer spielen ließ. Meyer hatte mit Soya, Zebrowski und Kapitän Schütz namhafte Konkurrenz im Sturm und kam auf lediglich 15 Saisonspiele. Dass er dabei neun Tore schoss, verhalf ihm trotzdem nicht in den Status des Stammspielers.

Meyer war in Bremen unglücklich und wollte weg, der Deutsche Meister 1. FC Köln hätte ihn zu gerne verpflichtet. Weil Werder aber sein Veto einlegte und Meyer behielt, suchte der kurzerhand das Weite. Der Spieler ließ sich nach nur einer Saison in der Bundesliga reamateurisieren und kehrte zu Bergedorf zurück, wo er sich kurze Zeit später allerdings eine komplizierte Knöchelverletzung zuzog und nie mehr zu alter Stärke zurückfand. Meyers Torquote in Bremen ist bis heute unerreicht: In 48 Spielen für Werder traf der Angreifer 48 Mal.


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