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14.01.2019
Mein-Werder-Wiki

L wie Loweg, Karl

© imago


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Karl Loweg (Foto: Mitte) wechselte Mitte der 60er-Jahre aus der Oberliga in die Bundesliga zu Werder, was aus mehreren Gründen ein gewagtes Unterfangen war: Als Torhüter war die Wahrscheinlichkeit, gleich zum Stammkeeper zu werden und Einsatzzeiten zu bekommen, sehr begrenzt. Und da damals noch keine Spielerwechsel während der Spiele erlaubt waren, fand sich die Nummer zwei einer Mannschaft fast immer auf der Tribüne wieder.

Loweg aber hatte Glück, dass Trainer Günter Brocker gleich zum Saisonauftakt auf den Neuen vertraute. Also spielte Loweg im Derby gegen den HSV, die Partie ging allerdings 1:4 verloren. Und auch beim zweiten Spiel gegen Frankfurt kam Werder mit 3:5 unter Räder. Brocker nahm den Wechsel im Tor vor und setzte wieder auf Günter Bernard – und Loweg war erst mal draußen. In der Schlussphase der Saison spielte er noch zweimal, in der darauffolgenden Spielzeit waren es wegen mehrerer Verletzungen Bernards sogar elf Spiele in der Liga.

Zum Stammkeeper reichte es für Loweg aber dennoch nicht. Und so endete nach zwei Jahren in Bremen seine Zeit auch schon wieder – so, wie sie begonnen hatte: mit Gegentoren satt. In Lowegs letztem Spiel für Werder kassierte er fünf Gegentore, Werder gewann gegen Mönchengladbach dennoch mit 6:5. Loweg wechselte zum FSV Frankfurt und spielte später noch bei diversen Amateurklubs in Hessen. Für Werder stehen 22 Pflichtspiele in der Bundesliga, im Pokal und im Intertotocup in den Geschichtsbüchern – und ein Gegentorschnitt von fast zwei Treffern pro Partie.

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