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03.12.2018
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L wie Linz, Paul

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Die ganz große Karriere hat Paul Linz als Spieler nicht hingelegt. Zumindest nicht in der Bundesliga. Als Torjäger in der zweiten Liga und später als Trainer hatte der gebürtiger Trierer aber großen Erfolg. Linz wechselte 1978 vom Amateurklub VfL Trier zu Werder, unter Trainer Wolfgang Weber wollte der schnelle Mittelstürmer auch im Profibereich Fuß fassen.

Der Start in Bremen verlief holprig, Linz durfte erst kurz vor Weihnachten seine ersten paar Bundesligaminuten absolvieren und kam auch in der Rückrunde nur sporadisch und immer nur von der Bank zu ein paar Einsätzen. Bis zum letzten Spieltag, als ihn Weber erstmals von Beginn an einsetzte und Linz gegen Nürnberg sofort traf. In seiner zweiten Saison lief es noch schlechter, Linz war komplett außen vor und flüchtete im Winter zum damaligen Zweitligisten OSC Bremerhaven. Dort lief es auf Anhieb bedeutend besser, Linz schoss in 19 Spielen elf Tore und kam über Umwege zu Waldhof Mannheim. Mit Klaus Schlappner als Trainer feierte Torjäger Linz den Aufstieg in die Bundesliga.

Nach seinem Wechsel nach Osnabrück führte er den VfL mit seinen Toren zum Aufstieg in die zweite Liga. In Osnabrück schoss Linz 66 Tore in 133 Spielen. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer und führte Eintracht Trier mit bescheidenen Mitteln in die zweite Liga. Mittlerweile hat Linz seinen Rücktritt als Trainer bekanntgegeben und betreibt neben einem Sportfachgeschäft auch eine Fußball-Golf-Anlage nahe seiner Heimatstadt Trier.

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