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Rasenreport
04.04.2019
Alles für den Pokalsieg

Kruses Sehnsucht nach dem ersten Titel

© nordphoto


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Ausnahmsweise war Max Kruse mal nicht der entscheidende Mann. Beim 2:0-Pokalerfolg gegen Schalke war Werders Kapitän nach überragenden Wochen eher ein Nebendarsteller, weil die Königsblauen ihn nahezu in Manndeckung nahmen. Ein Thema war Kruse nach dem Spiel aber natürlich trotzdem. Sein auslaufender Vertrag ist im Moment eben ein Dauerthema, und weiterhin ist Geduld gefragt. Florian Kohfeldt hat diese Geduld, aber sie ist endlich. „Ich werde nicht in die Sommerpause gehen, ohne zu wissen, ob Max weiter da ist“, betonte der Trainer.

Kohfeldt erklärte einmal mehr, dass er optimistisch sei, was eine Vertragsverlängerung Kruses betrifft. „Andere Vereine müssen schon sehr gute Argumente haben. Er sieht, dass das, worüber wir geredet haben, in die Tat umgesetzt wird. Ich bin sicher, dass uns diese Erfolge helfen.“ Was Kruse nämlich noch fehlt in seiner Karriere, ist ein bedeutender Titel. Lediglich den Superpokal holte er mit Wolfsburg. „Ich war noch nie Pokalsieger“, betonte der 31-Jährige nach dem Sieg gegen Schalke. „Für mich lebt dieser Traum wie für jeden anderen in der Mannschaft. Wir werden alles daran setzen, nach Berlin zu fahren, um dem Verein glorreiche Zeiten zu bescheren.“

Den beiden großen Zielen Pokalsieg und Europa-League-Platz ordnet Kruse derzeit auch alles andere unter. Kohfeldt und sein Kapitän haben sich darauf verständigt, aktuell nicht über Kruses Zukunft zu sprechen. „Jetzt ist nicht die Zeit für sowas, jetzt wollen wir Spiele gewinnen“, unterstrich Kohfeldt. Aber natürlich habe er mit Kruse schon über eine mögliche Vertragsverlängerung geredet. „Max und ich sprechen mindestens einmal pro Woche. Wir haben schon über das Thema gesprochen und haben uns dafür auch mal außerhalb des Stadions getroffen.“

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