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Rasenreport
25.04.2019
„Er soll mich nicht vollquatschen“

Kruse zankt mit Boateng

© Imago Images


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Der Fußball besteht heute allzu oft nur noch aus chromglänzender Oberfläche: Makellos, rein und somit bestens vermarktbar. Umso gebannter schaut man hin, wenn der Fußball hin und wieder noch einmal so ist, wie er früher mal war, unverfälscht und irgendwie ein bisschen derb.

Jerome Boateng, zuletzt eher als Party-­Veranstalter, Brillendesigner und Herausgeber des Magazins „Boa“ auffällig, lieferte sich mit Max Kruse nach Ende des Spiels einen solchen Moment. Am Fernseher war zu beobachten, wie Boateng aufgeregt immer wieder Gesten Richtung Kruse schickte, die nicht besonders freundlich wirkten. Und man sah Kruse, der nicht minder erregt seinerseits etwas rief, was leider trotz aufgedrehtem Fernseher nicht zu verstehen war. Die Kamera blieb an den beiden hängen, während verschiedene Menschen nacheinander herbeieilten, um Kruse und Boateng voneinander fernzuhalten.

Was war passiert? Kruse gab in einem Interview Auskunft: „Es ging darum, dass er meinte, Bayern war ja klar besser als wir und hätte schon in der ersten Halbzeit vier Tore schießen müssen.“ Das sah Kruse anders, gab Boateng aber einen Tipp: „Da soll er mich nicht vollquatschen, da soll er mit seinen Fans feiern.“ Der wollte aber lieber mit Kruse streiten.

Nomolas am 26.04.2019, 09:34
Naja, wenn er sportlich schon keine Akzente mehr setzen kann, muss sich Boateng halt anders bemerkbar machen....
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heinun am 26.04.2019, 09:36
Und am Schluß brauchten sie doch wieder den Schiedsrichter.
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Bogwacker am 26.04.2019, 12:15
Mit dem Bayern Vertrag kam auch sofortiger Realitätsverlust 😉
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