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Rasenreport Transfergeflüster
05.04.2019
„Express“ berichtet

Kruse weiter Thema in Gladbach

© nordphoto


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Max Kruse spielt eine überragende Rückrunde für Werder, dass der Offensivspieler deshalb auch bei anderen Klubs ein Thema für die Kaderplanung ist, verwundert wenig - zumal Kruses Vertrag in Bremen im Sommer ausläuft und sich der 31-Jährige selbst nicht in die Karten schauen lässt, wie und vor allem wo er sich seine Zukunft vorstellt. Laut dem „Express“ soll Kruse auch weiterhin Thema in Gladbach sein. Bereits zu Jahresbeginn hatte das Kölner Boulevardblatt von einem möglichen Interesse berichtet. Im Januar galt eine Kruse-Rückkehr zur Borussia (spielte von 2013-2015 für Gladbach) allerdings als eher unrealistisch.

Auf Mein-­Werder-Nachfrage, ob ernst zu nehmendes Interesse an einer Rückholaktion bestehe, sagte Eberl damals: „Eher nicht.“ Auf Seiten von Werder wollte Frank Baumann das Gerücht gar nicht erst kommentieren, Werders Sportchef verwies lediglich auf einen Faktor, der mögliche Wechselambitionen Kruses in Richtung Gladbach schmälern dürfte. „Wer ist denn dort Trainer und hat gerade verlängert?“, fragte Baumann rhetorisch in Anspielung auf Dieter Hecking und das als zerrüttet geltende Verhältnis zwischen Hecking und Kruse.

Genau dieser Faktor bricht nun aber weg. Hecking verlässt Gladbach mit Ende der laufenden Saison und mit Marco Rose steht der Nachfolger praktisch schon in den Startlöchern. Dass Eberl das Gladbacher Team auch in der Struktur gerne etwas verändern möchte, ist unlängst bekannt. Der Manager hatte in der Vergangenheit häufig betont, dass seine Mannschaft sehr „sauber“ sei, wie er es nannte, also besonders viele Leistungsträger nette Jungs von nebenan verkörpern. Ein richtiger Anführer, ein Typ der gegen den Strom schwimmt und Freigeist-Qualitäten besitzt, fehlt. Genau diese Lücke könnte Kruse schließen.

Werders Sportchef Frank Baumann blieb angesichts des möglichen Gladbacher Interesses am Bremer Kapitän dennoch betont gelassen. „Dass Max in Gladbach eine gute Zeit hatte und einen guten Ruf hat, ist klar“, sagte Baumann am Freitag. „Ich bin aber nach wie vor entspannt, weil ich weiß, dass Max sich sehr gut vorstellen kann, hier zu bleiben. Er sieht hier eine Entwicklung und nimmt eine sehr wichtige Rolle ein. Wir wissen, dass wir Konkurrenz haben. Die hatten wir in den vergangenen Jahren allerdings auch schon. Trotzdem konnten wir Max davon überzeugen, herzukommen und hier zu bleiben. Ich bin optimistisch, dass uns das wieder gelingt.“

Sommer lobt Kruse

Sportlich ist Gladbach zudem gerade dabei, ein Ass für einen möglichen Kruse-Poker zu verspielen. Lange Zeit der Saison lag die „Fohlen-Elf“ klar auf Champion-League-Kurs, aktuell muss selbst wieder um die Qualifikation für die Europa League gebangt werden. Der Vorsprung auf Platz sieben beträgt zwar noch fünf Punkte, nach zuletzt nur einem Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen zeigt die Kurve aber deutlich nach unten. Am Sonntag kommt nun ausgerechnet Werder in den Borussia-Park, in der Rückrunde ungeschlagen und mit dem Einzug unter der Woche ins Pokal-Halbfinale im Rücken.

Ein besonderes Lob bekommt Kruse derweil von Gladbach-Keeper Yann Sommer: „Max hat ein unglaublich gutes Gespür dafür, in welche Räume er gehen muss, und weiß genau, wie man die Mannschaft auf dem Platz steuern muss“, sagte Sommer vor dem Duell mit Werder im Interview mit „Borussia.de“. Kruse sei ein „echter Leader“ und nur sehr schwierig zu verteidigen. 

Die Meldung vom „Express“ zu Kruse gibt es hier.

Wit am 05.04.2019, 11:21
Vielleicht nach Köln oder Hamburg, bloß nicht in Bremen bleiben! Ist das ihren Ziel? Es ist zum kotzen jeder Tag spekulieren, wo Kruse geht.
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