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Rasenreport
03.03.2019
1:1 in Wolfsburg

Kruse rettet Werder einen Punkt

© nordphoto


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Es hatte schon bessere Tage für Werder gegeben als den Sonnabend vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg. In der Bundesliga-Konferenz mussten Florian Kohfeldt und seine Spieler tatenlos mitansehen, wie Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC ihre Partien gewannen. Von der Konkurrenz im Kampf um die Europa League ging nur die TSG Hoffenheim leer aus – und das zwangsläufig, weil sie das direkte Duell in Frankfurt verlor.

Die Zwischentabelle vor dem Anpfiff in Wolfsburg am Sonntag ließ deshalb nur bedingt die Aussage zu, Werder befinde sich auf Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen. Sieben Punkte betrug der Rückstand, die Bremer benötigten schon einen Sieg bei einem der formstärksten Teams, um zu verhindern, dass der Abstand nach dem Spieltag so groß sein würde wie nie zuvor in dieser Saison. Doch um die „Wölfe“ zu schlagen, agierte Werder in den ersten 60 Minuten zu zurückhaltend. Immerhin traf Max Kruse zum ersten Mal in der Rückrunde und rettete mit seinem 1:1 ein Unentschieden sowie die Serie, dass Werder bislang in jedem Saisonspiel getroffen hat. Auch wenn die Mannschaft erneut Moral bewies, zählt sie zu den Verlierern des 24. Spieltags. Sechs Punkte Rückstand sind es nun auf Platz sechs.

Johannes Eggestein mit der ersten Chance

Kohfeldt änderte die Startelf auf zwei Positionen im Vergleich zum 1:1 gegen den VfB Stuttgart: Philipp Bargfrede kam an seinem 30. Geburtstag wieder für Nuri Sahin rein, Johannes Eggestein ersetzte Josh Sargent, der auf der Bank Platz nahm, wo Martin Harnik nach überraschend schneller Genesung allerdings noch nicht wieder zu finden war. Somit lief jene Mannschaft auf, die vor drei Wochen den FC Augsburg 4:0 geschlagen hatte und danach beim 1:1 gegen Hertha BSC gleich wieder ran durfte – eine Seltenheit in dieser Saison.

Die erste Chance hatte Johannes Eggestein nach neun Minuten, als Jerome Roussillon am langen Pfosten nach Ludwig Augustinssons Flanke gerade noch rechtzeitig vor dem Youngster klären konnte. Die erste Schrecksekunde des Spiels produzierten beide Mannschaften gemeinschaftlich: Nach einem langen Ball auf Admir Mehmedi zögerten Augustinsson und Torwart Jiri Pavlenka. Letztendlich erbarmte sich Pavlenka, sich in den Zweikampf mit Mehmedi zu stürzen, was beim Bremer eine blutende Nase und beim Wolfsburg einen Brummschädel zur Folge hatte. Dass Mehmedi weitermachte, dürfte mindestens alle verwundert haben, die für einen sensibleren Umgang mit Kopfverletzungen plädieren.

Werder steht tief

Als der Ball wenige Minuten später im Tor lag, rettete die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten für Pavlenka – Wout Weghorst hatte beim Zuspiel deutlich im Abseits gestanden. Danach passierte erst einmal wenig. Werder durfte sich zwar tatsächlich über einen Gegner freuen, der anders als zuletzt Berlin und Stuttgart auf Ballbesitzfußball setzte. Allerdings lauerten die Gäste mit nur 35 Prozent Spielanteilen in der ersten halben Stunde etwas zu sehr auf Umschaltmomente, wie sie beim bislang letzten Sieg gegen Augsburg zum Erfolg führten. Den Wolfsburgern, in der Vorwoche beim 3:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach selbst noch in der abwartenden Rolle, fiel dagegen nicht viel ein. Weghorst war der gefährlichste Mann bei den Gastgebern, erreichte in der 38. Minute Felix Klaus‘ Hereingabe aber nicht ganz.

Kurz vor der Pause ließ sich Werder beinahe von einer flachen Eckballvariante des Gegners überraschen, Mehmedis Schuss blieb an Maximilian Eggestein hängen. Wie Milot Rashica im Gegenzug an einem Gegner hängenblieb, war sinnbildlich für die Bremer Offensivbemühungen der ersten Halbzeit. Und dann gab es auch noch schlechte Nachrichten aus gesundheitlicher Sicht: Sebastian Langkamp fiel nach einem Laufduell auf seine rechte Schulter und konnte nicht weitermachen. Milos Veljkovic, Werders Stammverteidiger auf Abruf, durfte mal wieder ran. Mit einem Kopfball am Tor vorbei sorgte Johannes Eggestein in der Nachspielzeit zumindest für den 3:3-Ausgleich nach Torschüssen und verhinderte einen Negativrekord in dieser Bundesliga-Saison.

Brooks vor Pavlenka am Ball

Bis dahin hatte es keinen Grund gegeben, Wolfsburgs Torwart Koen Casteels in diesem Bericht zu erwähnen. Und bevor der ehemalige Werderaner von sich reden machen konnte, war sein Arbeitstag beendet. Probleme mit den Augen wurden als offizieller Grund genannt, warum nach der Pause Pavao Pervan zu seinem zweiten Einsatz in der Bundesliga kam.

Wolfsburg leistete sich in der 50. Minute zwei seltene Laissez-faire-Momente in der Abwehr: Theodor Gebre Selassie konnte sich auf seiner Seite leicht durchsetzen, passte dann aber unpräzise in die Mitte, und Maximilian Eggesteins flacher Ball von rechts trudelte unbeachtet durch den Strafraum, sodass am langen Pfosten beinahe Rashica die Möglichkeit bekommen hätte. Kurz darauf gaben die „Wölfe“ wieder den Ton an. Klaus sorgte für die erste Großchance des Spiels, scheiterte aber im Eins-gegen-eins an Pavlenkas Krakenarmen.

Wenige Minuten später war es dann passiert. Maximilian Arnold brachte einen Freistoß herein, Werder stellte – eher zufällig, wie Maximilian Eggestein später zugab – gleich mehrere Wolfsburger ins Abseits, aber nicht John Anthony Brooks, der deutlich vor Pavlenka mit dem Kopf an den Ball kam. Trotzdem jubelte der US-Amerikaner verhalten – nicht weil er eine Bremer Vergangenheit hätte, sondern weil der im Abseits stehende Weghorst ebenfalls hoch zum Kopfball gegangen war. Doch Schiedsrichter Daniel Siebert entschied sich in Absprache mit den Video-Assistenten dafür, den Treffer zu geben. Tendenziell eine Fehlentscheidung, aber vermutlich nicht klar genug, um das 1:0 zurückzunehmen.

Kruse in Mittelstürmer-Manier

Wie so oft wachte Werder zumindest nach dem Gegentor auf. Dass die Mannschaft die Gelegenheit dazu bekommt, ist seit Monaten traurige Tradition: In den vergangenen 16 Ligaspielen ist Bremen nun elfmal in Rückstand geraten und hat anschließend nie gewonnen. Maximilian Eggestein und Gebre Selassie stellten Wolfsburgs neuen Keeper vor die ersten Herausforderungen. In der 68. Minute kam Claudio Pizarro für Rashica, auch ein typisches Muster, wenn Werder hinten liegt. Und einen Ausgleichstreffer zum 1:1 darf man jetzt wohl auch zu den traditionellen Elementen eines Bremen-Spiels zählen: Nach einer gefühlvollen Flanke von Maximilian Eggestein drückte Kruse den Ball in Mittelstürmer-Manier über die Linie, sein fünftes Saisontor.

Noch war genügend Zeit auf der Uhr, um einen eminent wichtigen Auswärtssieg klarzumachen. Kevin Möhwald kam in der 82. Minute für Geburtstagskind Bargfrede, sodass Maximilian Eggestein die Sechserposition einnahm. Die große Schlussoffensive blieb auf beiden Seiten aus. Pizarro setzte noch einen Kopfball aufs Tornetz, dann war Schluss in Wolfsburg.

Pit88 am 03.03.2019, 20:00
1. Halbzeit Arbeitsverweigerung 6. Das Spiel hätte man auch gewinnen können. Bin mega enttäuscht. Immer nur viel blabla und auf dem Platz dann nichts.
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jamal0781 am 03.03.2019, 20:05
Vorne wieder zu blöd und unfähig.Bei diesen Fehlpassstafetten vergeht einem alles.Zu den anderen Mannschaften die oben stehen, fehlt uns einfach die Klasse.Europa ist nur durch das Erreichen des Pokal Finals zu realisieren.
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jamal0781 am 03.03.2019, 20:07
Die Eggesteins sollten sich nicht so aufplustern, sondern erstmal Leistung bringen und dann von größeren Vereinen träumen
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Pit88 am 03.03.2019, 20:25
Da kann ich dir nur beipflichten.
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wyntonrufer am 03.03.2019, 20:03
Nicht zu erklärende Leistung bis zum Gegentor. Hier müssen sich alle hinterfragen. Danach hat man gesehen, was geht. Schiedsrichter zum wiederholten Male mit fragwürdigen Entscheidungen gegen Werder.
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OttoOtto am 03.03.2019, 20:05
Das Gelaber von Europa hat jetzt doch wohl endlich ein Ende.
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Schimmelreiter am 03.03.2019, 20:05
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Mehr gibts zu so einem Müll nicht zu sagen!
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Bentlei am 03.03.2019, 20:06
Wenn man nur 20 Minuten ernsthaft Fußball spielt, dann ist ein 1:1 in Wolfsburg zumindest mal sehr effektiv.
Aber in der Gesamtsituation einfach viel zu wenig. Genauso wie unser Fußball ist der Tabellenplatz einfach nur grau. Ein unerklärlich schlechtes Spiel - zumal jetzt kein Holzhacker-Gegner aus dem Keller mehr als Alibi herhalten kann. Da muss sich heute jeder Spieler sehr kritisch hinterfragen.
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Sweetwater am 03.03.2019, 20:06
Wieder nur ein Remis und Werder`s kapitale Versagen setzt sich unaufhaltsam fort. Weiter kein Konzept erkennbar. Unbeholfenes Gekicke, in der Hoffnung das irgendwie der Zufall zum Torerfolg helfen wird. Wieder einmal erreichte der Ex-Amateurtrainer Kohfeldt seine Mannschaft nicht. Mit dieser Leistung wird es nicht einmal zum Sieg gegen die unsortierten Statisten aus Gelsenkirchen reichen. Und danach kommen auch schon bald die richtigen Gegner.Niederlage an Niederlage wird sich anreihen. Doch ich höre bereits die Floskeln des Herrn Kohfeldt, es wird "Woche für Woche weiter hart gearbeitet", zwar ohne jeglichen Erfolg, dafür aber als Betäubungsmittel zum Duchhalten für den gewogenen Anhänger.Und weiter müllert der SVW im Hamsterrad das Stillstand heißt, durch die Trostlosigkeit....
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jamal0781 am 03.03.2019, 20:19
Absolut richtig👍
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Room am 03.03.2019, 20:39
Er ist kein Amateur-Trainer und fertig ! Nochmals : er hat Werder weiter gebracht ! Das er nicht immer zufrieden ist, ist ja wohl logisch. Einfach mal seinen Job machen lassen und gut ist dann auch !
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Daneris am 03.03.2019, 22:33
Vollnussschokolade schmeckt tatsächlich besser, als gewöhnliche Nussschokolade!
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Zaro am 03.03.2019, 20:06
Warum fangen wir immer so spät an Fußball zu spielen? So machen wir uns selbst das Leben schwer, schade.
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alanya_fuchs am 03.03.2019, 20:09
Wie ich es sehe:
Pavlenka hat sich diese Saison nicht weiterentwickelt. Der Hype der letzten Saison relativiert sich. Erinnert mich an Wiedwald, 80% der Abschläge im Seitenaus, der Rest beim Gegner. Eine Spieleröffnung findet gar nicht statt. Elfmeter im Pokalspiel halten sind für eine Saison zu wenig. Da habe ich mehr erwartet. Aber so brauchen wir uns keine Sorgen machen, das ihn einer wegholt. Durchschnitt gibt es genug.
Es hat heute ohnehin in allen Mannschaftsteilen gehakt. Noch vorne hohe Ungenauigkeit, in der Abwehr nur wildes Wegschlagen, da kommt kaum ein Ball an. Kohfeldt hat auch schon entspannter ausgesehen.
Das war übel heute, es gibt Spiele, da geht man besser langsam zum Kühlschrank, ... in der Hoffnung, das der Schiri früher abpfeift.
Das 1:1 tröstet nicht wirklich.

AF
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wolfgramm am 04.03.2019, 12:41
Dass Pavlenka noch mal eine solche Saison spielt,wie die letzte war nicht zu erwarten.Ihn aber mit Wiedwald zu vergleichen,verbietet sich.Allerdings sehe ich es wie Sie,dass er nicht mehr bei so vielen Vereinen auf dem Zettel steht.Es gibt viele vergleichbare Torhüter.Es hätte also auch was gutes.Denn wenn er länger bliebe wäre es gut.Denn er ist schon ein guter Torwart(im Gegensatz zu Wiedwald) und hat sogar noch Luft nach oben(Abschläge mangelhaft!).
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werder0212 am 03.03.2019, 20:19
Ich glaube wir laufen auf der Stelle .Und es wird sich so schnell auch nicht ändern. Ich sehe wenig Entwicklung und mit Reden wird's nicht besser. Wir haben einfach zuwenig Spieler die dynamisch sind und ballsicher
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Win26 am 03.03.2019, 20:26
Ich verstehe das nicht, das man immer erst den Arsch hoch bekommt wenn man ein Gegentor kassiert. Da hätte man heute locker gewinnen können, wenn man von Anfang an drauf gegangen wäre und vorne konsequenter gewesen wäre. Für mich unverständlich, und die erste Halbzeit war ganz große Katastrophe 😑
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werder0212 am 03.03.2019, 20:29
Mann kann auch mit gutem Augen gute Spieler mit Potenzial verpflichten. Siehe Frankfurt. Wenn wir aber Mio ausgeben die vielleicht was werden wird das allein nix.
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Room am 03.03.2019, 20:35
Es geht hier nicht um Pavlenkas seinen Fehler ! 60 Minuten waren das nicht das was von Werder kennt ! Sicherlich wird Florian Kohfeldt innerlich nicht zufrieden sein ! Jeglichen negativen Kommentar wird man von ihm so wie so nicht hören ! Es macht einfach seinen Job und fertig ! Man hat vor der Saison höhere Ziele ausgegben und das völlig zu Recht ! Und der "angebliche" Poker um die Eggesteinsbrüder dürften ja heute wohl keine große Rolle gespielt haben ! Wir sollten uns mit Kommentaren einfach mal zurück halten ! Sky&Co labern schon genug dummes Zeug !
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jamal0781 am 03.03.2019, 20:43
Die Eggesteins beschäftigen sich nätürlich mit anderen Vereinen usw. .Da kann es immer passieren, dass man den Kopf nicht frei hat.Sie sollten sich lieber zu Werder bekennen und Dankbarkeit zeigen.Wir waren 60 min das Werder, das wir kennen und das ist auch das Problem.Was die Mannschaft leisten kann hat man z.B. gegen den BVB gesehen.Es sind aber einfach zu viele katastrophale Spiele dabei, die spielerisch an einen Absteiger erinnern.Einfach Ideeenlos und vogelwild.Da fragt man sich, warum Kohfeldt die Mannschaft nicht motivieren kann
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Room am 03.03.2019, 20:49
Nochmals : ohne DEN Trainer würde Werder nicht dort stehen wo sie jetzt sind ! Was er macht hat ja Hand und Fuss, nur an der Umsetzung hapert es ( noch ) !
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am 03.03.2019, 20:52
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
Bentlei am 03.03.2019, 20:37
Ich bin froh, wenn wir mit Harnik und Osako vorne wieder andere Optionen haben. Beides auch keine Überflieger, aber andere haben wir ja nun auch nicht im Kader. J. Eggestein kommt über nette Ansätze nicht hinaus und hatte nun Zeit genug, zu eifern. Das ist dann auch irgendwann keine Frage mehr von Jung oder Alt, sondern von Qualität. Und Rashica ist einfach zu unbeständig, aber immerhin einer der wenigen echten Tempo-Spieler im Kader. Für mich nach wie vor essenziell, dass Werder für die nächste Saison eine echte 9 verpflichtet, die mal zumindest zehn Buden pro Saison macht. Von dieser äußerst überschaubaren Marke ist ja jeder unserer Stürmer meilenweit entfernt.
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Netzorath am 04.03.2019, 12:34
Sehe ich wieder genauso wie Sie. In der ersten Halbzeit waren wir praktisch zu neunt. Johannes ging bis auf einen Kopfball völlig unter, dem fehlt es völlig an der Athletik. Nette Ansätze, gut ausgedrückt. Deswegen sag ich ja auch, dass man ihn ziehen lassen kann. Sein stärkstes Verhandlungsargument scheint eh sein Bruder zu sein. Was bildet dessen Berater sich ein. Rashica verlor jeden Ball. Dann kann ein Spiel nach vorne gegen stark pressende Gegner nicht stattfinden. Rashica ist wohl vorläufig doch nur für das Konterspiel geeignet, wenn er Raum hat. Und die Gegner wissen, dass sie das nicht zulassen dürfen. Insofern verstehe ich auch die Überlegung, Bartels schon wieder in den Kader zu holen. Oft werden Sicherheitspässe eingeschoben, die das Tempo rausnehmen.
Die Torjägerliste zeigt, dass uns jedenfalls einer fehlt. Sargent? Harnik? Da fehlt mir dann doch der Glaube. Osako wird uns sicher guttun, wenn der mal eine Zeitlang durchspielen kann. Der hat eine ganz andere Qualität.
Der nächste Schritt, um noch mal ein paar Plätze wettzumachen, ist eben nicht so einfach. Und so stark ist der Kader dann eben doch nicht.
Andererseits: Unentschieden in Wolfsburg ist völlig in Ordnung.
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wolfgramm am 04.03.2019, 12:55
@Netzorath-Aber bei Rashica hatten Sie kürzlich noch eine andere Meinung.Bei der "echten 9" wohl auch.Aber man kann seine Meinung natürlich ändern.Habe ich bei der "echten 9 " auch getan.Allerdings in die andere Richtung.War ich früher eher dafür,bin ich heute dagegen.Die gibt es nämlich nicht für wenig Geld.Was will man mit einem Typ Gomez,Lasogga,Terodde ?Bei Bartels sollte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen,so schön es auch ist,wenn er wieder da ist.Er ist eher für die nächste Saison einzuplanen.Osako fehlt mir am meisten.Tore schießen sie leider alle zuwenig.Am ehesten traue ich es noch Sargent zu,in diese Rolle reinzuwachsen.Aber noch ist er da nicht weit genug.
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Johnny_Lawrence am 03.03.2019, 20:41
Eine enttäuschende Leistung gegen diese Wolfsburger. Hier wäre viel mehr drinne gewesen. Doch diesen Satz hätte man in der Rückrunde bei vielen Werderspielen schreiben können. Am Ende kann man froh über den Punkt sein. Im Grunde ist die Saison für Werder mMn beendet. Nach oben geht nicht mehr viel und nach unten auch. Man hat viel zu viele Punkte liegen lassen. Das war heute wirklich unterirdisch. Sicher werden jetzt einige schreiben: Schon die letzten Jahre vergessen wo Werder gegen den Abstieg spielte? Nein habe ich nicht. Ich habe auch nicht das offiziell formulierte Ziel Europa vergessen oder das zum Endspiel erklärte Wolfsburgspiel und dann kommt so eine Leistung dabei raus. Werders Leistungen zeigen im Moment eher nach unten. Ich hoffe nur, dass S04 seinen Trainer bis Freitag behält und so Werder gegen ein stark verunsichertes Team einen Heimsieg holt.
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olaf63 am 03.03.2019, 20:45
Für Europa zu wenig! Eggestein Brüder auch zu wenig! Aber wenigstens in der 2 Halbzeit einen Punkt erkämpft!
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Michou am 03.03.2019, 21:15
Ohhhhohohoooho Fin !!! Wann kommst Du ?!!!
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WERDER2016 am 03.03.2019, 21:42
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt, für die zweite braucht man nicht viel länger. Erinnert in gewisser Weise an die Nouri-Zeit zu Beginn der letzten Saison: das Nichtverlieren steht mir zu sehr im Vordergrund. Nach vorne spielt Werder derzeit Angsthasenfußball und erst wenn es nichts mehr zu verlieren gibt, wird es besser, um dannach wieder das Remis abzusichern. Ist das die Taktik von FK odr setzen die Spieler die vom Trainer vorgegebene Marschroute nicht richtig um?

Die EL war von vornherein ein sehr ambitioniertes Ziel, aber dass man spielerisch so einknickt hätte ich nicht erwartet. Den Hinweis in der Rückrunde noch nicht verloren zu haben ist ebenfalls nur ein schwacher Trost. Die 3 letzten Spiele waren gefühlte Niederlagen und zum Zuschauen nur sehr schwer erträglich. Vieles von dem gut begonnenen Weg liegt derzeit brach und da hilft auch das Argument des Entwicklungsprozesses nicht weiter. Den sehe ich derzeit nach vorne leider nicht.
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Gruen-Weisser am 03.03.2019, 22:01
Ich war im Stadion. In den ersten 45 Minuten könnte man das Spiel mit "Wolfsburgs Sturm beißt sich an Langkamp die Zähne aus" betiteln, Werders Offensive war nicht zu spüren. Unverständlich angesichts der Tatsache, dass Werder gegen offensive Gegner oft besser aussiehst, weil ebenfalls offensiv ausgerichtet wurde. Der sichere Pass wurde dem öffnenden vorgezogen. Klaasen stand einmal im Mittelfeld frei und ruderte mit den Armen...er wurde nicht angespielt. Wieder muss erst der Rückstand her, um mehr zu wagen. So wird das nichts mit Europa. Gute Besserung an Sebastian Langkamp und Pavla!!!
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Bentlei am 03.03.2019, 22:30
Langkamp hat bis zu seiner Verletzung tatsächlich ein überragendes Spiel gemacht! Das beste, das ich von ihm im Werder-Trikot gesehen habe.
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Gruen-Weisser am 03.03.2019, 22:18
Übrigens wohne ich in Braunschweig hatte ich nur eine Karte für die Nordkurve oberhalb der Ultras von WOB. Es war sooo leise dort. Unsere Fans im gegenüberliegenden Block haben richtig Stimmung gemacht. Als das 1:1 gefallen ist, war anschließend nix von den Radkappen zu hören...und wir haben die besten Fans der Welt!!! Grüße nach Bremen!
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jamal0781 am 03.03.2019, 23:31
Grüße aus Gifhorn nach Braunschweig
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Daneris am 03.03.2019, 22:38
Wir haben noch zehn Spiele und bräuchten eine Bilanz wie: 7-1-2, dann hätten wir 55 Punkte und wären wohl in der Europa League.

Dafür müssen wir aber deutlich mutiger spielen und mehr riskieren.
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harpo am 03.03.2019, 23:34
Hallo Werder-Gemeinde, das Ziel Europa kann wohl abgehakt werden.
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haraldbremen am 04.03.2019, 01:06
Ganz ärgerlich: Die vielen Unzulänglichkeiten - angefangen bei der Spieleröffnung von Pavlenka bis zum Passspiel, wenn es mal Richtung gegnerisches Tor gehen soll.

Sowas muss sich doch trainieren lassen.
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djhg am 04.03.2019, 08:40
Echt lustig zu sehen, dass es bei vielen Medien und Zuschauern immer nur schwarz oder weiß gibt. Nach einem Sieg ist die CL drin, nach einer Niederlage ist alles verloren. Die einen sagen, wir stehen nur auf der Stelle, gewinnen nicht,... und die anderen sagen, wir sind 2019 ungeschlagen.

Ich habe das Spiel und die davor auch gesehen, dass war nicht gut, aber ein Punkt. Gladbach wäre zufrieden gewesen letze Woche im Heimspiel gegen WOB. Also so schlecht sind die Wölfe diese Saison ja nun nicht, dass man auf jeden Fall 3 Punkte in WOB einplanen muss. Schön ist auch, dass bei einem schlechten Spiel hier wieder 25-30 Kommentare zu lesen sind und bei guten Spielen 4-5. Draufhauen ist halt immer leichter und schöner für einige.

Aber es geht so schnell im Fußball. Bestes Beispiel ist Dortmund. Die sind eigentlich ja schon seit November Meister. Also zumindest, wenn man die Berichterstattung und Fans hört. Und nun? Da spielen die 3x schlecht und auf einmal ist Bayern wieder punktgleich. Das ist im Kampf um Europa doch genau das Selbe. Alle Aussagen in Richtung "Europa abschreiben" usw. sind genauso überflüssig, wie Lobpudelei. Es sind noch 10 Speiltage und 6 Punkte zu Platz 6. Also ist in alle Richtungen noch alles drin.
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oldkarzwortel am 04.03.2019, 09:31
Wir haben in den letzten Spieltagen gelernt, jeder kann jeden schlagen und es liegt vielfach nur am Schiedsrichter oder an Kleinigkeiten.

Pavlenka muss seine 16er verlassen und zögert wieder eine Minisekunde, Ergebnis Zusammenprall mit Gegner, danach schlägt er die Bälle für den Gegner wenig überraschend zu Theo oder zu Hans Karl an die Außenlinie oder darüber hinaus, hat Kopfschmerzen.

Pavlenka bleibt nicht auf der Linie stehen wie sonst und will mit Kopfschmerzen einen hohen Ball fangen, was nicht seine Stärke ist, zack Tor.

Bargfrede rennt mit Ball über den halben Platz um am gegnerischen 16er den Ball dem Gegner zu geben, Gefahr für den Gegner gleich null. Dafür glänzt er mit Fouls in Strafraumnähe um für Spannung zu sorgen. Rashica tut es ihm z. Teil gleich und rennt mit Ball in den Gegner, Ball weg. Der Vertragspokerer J.Eggestein kommt erst gar nicht in den Besitz eines Balles, weil Gegenspieler zu stark.

Langkamp macht sein bestes Spiel und die Abwehr steht nur bei einem Freistoß nicht, den man gar nicht erst verursachen braucht. Der Schiedsrichter entscheidet sich für Wolfsburg und bekommt nächste Woche den neuen Tirock für seine Frau.

Dann presst Werder wie eine Spitzenmannschaft die letzten 35 Minuten den Gegner hoch und macht ein Tor, für mehr fehlt es an Kondition und somit an Präzision. Der Opa wird dem Jungster vorgezogen und bleibt ohne Wirkung.

Das erwartbare Ergebnis aber den Lauf von Wolfsburg eingebremst. Gegen Schlacke muss der Sieg her und dann kann man befreit aufspielen und anschließend immer 90 Minuten wie eine Spitzenmannschaft ins frühe Pressing gehen. Warum, weil mit 36 Punkten Abstieg ade.

Tipp an Trainer : M.Eggestein von Anfang an auf die sechs, Bargfrede raus, Shahin raus und Möhwald an die Eggestein Position.
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alterwaller am 04.03.2019, 09:41
1 Punkt. Das war dann auch das einzig positive. Gebracht hat es uns nichts. Und nach diesem Spiel graut mir schon vor dem Schalke-Spiel. Wer weiss, vielleicht erfinden die sich ja gerade bei uns neu und wissen plötzlich wieder wie man Fussball spielt. Ob mit oder ohne unsere Hilfe. Und wir sind ja "gebrannte Kinder" was die vermeintlich "leichteren" Spiele angeht.
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