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Rasenreport
02.12.2018
Frust nach Zeitspiel der Bayern

Kohfeldts Zoff mit dem Schiedsrichter

© nordphoto


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Schon während der 90 Minuten hatte Florian Kohfeldt immer wieder den Dialog mit dem Vierten Offiziellen gesucht – einfach aufs Spielfeld rennen konnte er ja nicht. Das tat der Bremer Coach dann unmittelbar nach dem Schlusspfiff der Partie gegen die Bayern, mit Schiedsrichter Christian Dingert wollte er unbedingt noch ein paar Worte wechseln. Und so entwickelte sich ein munterer Disput, bei dem sich Dingert sichtbar wehrte. Eine Fortsetzung gab es kurz darauf hinter verschlossenen Türen.

"Ich bin zum Schiedsrichter in die Kabine und habe mich entschuldigt“, sagte Kohfeldt. „Wir hatten ein gutes Gespräch. Der Schiedsrichter konnte meinen Ansatz nachvollziehen. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass es für einen Schiedsrichter nicht angenehm ist, wenn da einer vor ihm steht und versucht, das Stadion zu übertönen.“

Kohfeldts Unzufriedenheit über die Leistung des Gespanns hatte sich über die 90 Minuten kontinuierlich gesteigert. Abseitsstellungen, die nicht angezeigt wurden, kleine Fouls, die in seinen Augen nicht richtig geahndet wurden. „Ja, das waren Kleinigkeiten, das war auch nicht kriegsentscheidend“, räumte der Bremer Trainer ein. „Ich habe rumgeschrien, aber das war nullkommanull beleidigend.“

Letztlich brachte vor allem die aufreizende Gemütlichkeit der Gäste das Fass zum Überlaufen. „So wie Bayern München ab der 55. Minute auf Zeit gespielt hat, hatte ich nicht das Gefühl, dass sie sich absolut sicher waren, hier zu gewinnen“, zischte Kohfeldt. Umso mehr störte es ihn deshalb, dass die Nachspielzeit gerade einmal vier Minuten betrug. Irgendwo musste der Frust anschließend hin, Christian Dingert bekam ihn ab. Letztlich ohne Folgen für Werders Trainer – dank des klärenden Gesprächs in der Kabine, wie Kohfeldt erzählte.

FlyKilla am 02.12.2018, 12:30
Tja, soviel Einsatz hätte ich mir von den Spielern gewünscht.
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alanya_fuchs am 02.12.2018, 15:26
Kohfeldts Unzufriedenheit über die Leistung des Gespanns hatte sich über die 90 Minuten kontinuierlich gesteigert.


Mir ging es mit der Mannschaftleistung so. Vielleicht sollte Kohfeldt seine Energie mehr darauf verwenden, was er wirklich beeinflussen kann.
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WERDER2016 am 02.12.2018, 15:49
Das sehe ich auch so. Eventuell sollte man am Schluss Ihres Satzes einen Konjuntiv stellen. Im Moment sieht es leider so aus, dass nicht viel geht.
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WERDER2016 am 02.12.2018, 15:47
Die Zeitschinderei ist inzwischen gang und gäbe und gehört zum Standardprogramm je nach Spielstand. Zum einen wäre das rigorosere Verteilen von gelben oder auch gelb-roten Karten eine Möglichkeit. Darüber hinaus plädiere ich ab Minute 70 oder 75 für eine Nettospielzeit. Die eventuell vorher schon angefallene Nachspielzeit wird vom Schiedsrichter zu Beginn der Nettospielzeit angezeigt.
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