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Rasenreport
11.01.2019
Vor dem Start in die Rückrunde

Kohfeldts Plan mit Sargent, Kainz und Co.

© nordphoto


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Viel Zeit hat Florian Kohfeldt nicht mehr, sein Team auf den Rückrundenstart vorzubereiten. In gut einer Woche gastiert Werder bei Hannover 96. Vor dem Start in die zweite Halbserie der Bundesliga gibt es einige spannende Personalien: Was hat Kohfeldt mit Kapitän Max Kruse vor? Wie plant der Coach mit Philipp Bargfrede und Florian Kainz? Ist Josh Sargent bereit für die Startelf? Wann gibt Fin Bartels sein Comeback? Am Freitag hat der Coach einige Antworten gegeben. Kohfeldt sprach über...

… Sebastian Langkamp:

 „Ich habe vorher gesagt, dass wir Blöcke zusammenspielen lassen wollen. Ich finde einfach, dass Basti sehr gute Leistungen gebracht hat in den letzten Spielen der Hinrunde. Mit Sicherheit war es ein Hinweis, aber noch keine Entscheidung. Wenn allerdings heute das Spiel gegen Hannover gewesen wäre, dann hätte Basti gespielt. Er hat einfach einen besseren Rhythmus gehabt und er hat sich enorm entwickelt in der Spieleröffnung. Er ist grundsätzlich routinierter im Strafraum und aus meiner Sicht dichter an den Gegenspielern dran. In der Summe spricht das leicht für ihn.“

… Philipp Bargfrede:

„Bargis Aufbau hier war schon sehr gut, und das war jetzt der Abschluss davon. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir ihn jetzt noch nicht in die Vollbelastung über 45 oder 60 Minuten bringen. Es wird jetzt die nächste Woche zeigen, ob er für Hannover ein Startelf- oder eher ein Kaderkandidat ist. Ich will da weder etwas ausschließen noch versprechen. Bis hierher ist es gut gelaufen, ich finde aber auch, dass Nuri seine Sache heute mit und gegen den Ball ordentlich gemacht hat. Philipp muss seinen körperlichen Stand haben, dann ist er für uns sehr wichtig. Nuri hat unterdessen einen großen Schritt nach vorne gemacht in der Art und Weise, wie er spielt. Er spielt weniger ab, nimmt mehr Kontakte und bringt somit einen Mehrwert in die Mannschaft, die dann ein Philipp Bargfrede in gewisser Hinsicht auch nicht hereinbringt. Aber grundsätzlich ist Philipp ein Spieler, der eine unheimlich hohe Wertschätzung genießt.“

… Josh Sargent:

„Josh hat einen Schritt nach vorne gemacht. Er hat in den Trainingseinheiten sehr gute Aktionen gehabt. Er hat über die letzten Bundesligaspiele mir das Gefühl gegeben, dass es keine zufälligen Aktionen sind, wie zum Beispiel das Tor gegen Düsseldorf, sondern dass er immer mehr versteht, was er zu tun hat, wie er zu laufen hat plus seine Eigenschaften im Strafraum. Ich sehe ihn auf allen drei offensiven Positionen und in der Raute als zweiten Stürmer. Im Zusammenspiel mit Kruse sehe ich ihn auf der Halbaußenposition. Josh ist ein junger Spieler, er geht nicht als Startelfspieler in die Rückrunde, das kann ich ausschließen. Er wird hoffentlich bei entsprechender Entwicklung Startelfeinsätze haben. Aber weder er noch ich müssen den Anspruch haben, dass er jetzt 17 Spielen von Anfang an macht.“

… Milot Rashica:

„In der jetzigen Form ist er eine Bereicherung für unser Spiel. Er kann die Eins-gegen-eins-Situationen lösen. Und ich bin auch zufrieden, da er nahezu jeden Weg in die Defensive geht. Dieses Basisniveau muss er halten. Alles andere hat er schon die ganze Zeit gehabt. Auch die Tore werden kommen, aber wir müssen das systematisieren: Wo schieße ich hin?“

… Martin Harnik:

„Es ist eine luxuriöse Situation für einen Trainer, wenn man Martin Harnik einwechseln kann. Er kämpft weiter um einen Stammplatz, aber es gibt keine Garantie. Aber Martin kämpft um seinen Platz. Er hat ein spezielles Profil durch seine tiefen Läufe. Das kann von Gegner zu Gegner ausschlaggebend sein, dass Martin in der Startelf steht.“

… Max Kruse:

„Es war nicht die optimale Hinrunde, aber er war zu jedem Zeitpunkt wichtig für uns. Deshalb habe ich ihn immer geschützt, auch weil er Probleme in der Vorbereitung auf die Vorbereitung hatte aufgrund einer Verletzung. Auch im Zillertal ist er abgereist, weil er verletzt war. Max ist zu wichtig für uns. Jetzt ist er in einem anderen körperlichen Zustand, dadurch hebt sich sein Spiel auf ein anderes Level, weil er selber gefährlich wird, weil er in die Tiefe gehen kann. Dann ist er nicht ausrechenbar. Von daher freue ich mich sehr und hoffe, dass er gesund bleibt, das ist das Allerwichtigste. Dann bin ich mir sehr sicher, dass er dem Vertrauen in der Rückrunde sehr gerecht wird. Mit seinem Spiel macht er nicht nur die anderen besser, sondern mit seiner Torgefahr ist das ein großer Mehrwert für uns, weil wir dann nicht ausrechenbar sind.“

... Florian Kainz:

„Wir hatten ein sehr offenes Gespräch hier, indem zwei Dinge klar geworden sind: Wir schätzen beide den menschlichen Umgang miteinander. Das ist ein Riesenkompliment an Flo, weil er sich sowohl gegenüber der Mannschaft als auch dem Trainerteam sehr gut verhält und Sportliches nicht mit dem Menschlichen vermischt. Er hatte definitiv ein paar harte Entscheidungen zu verkraften in letzten Zeit. Ich bleibe dabei, ich würde sehr gerne weiter mit ihm zusammenarbeiten, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er 17 Spiele macht, ist nicht hoch. Aber für gewisse Momente ist er ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. Jetzt liegt es an Flo, und den Eindruck hatte ich auch in unserem Gespräch, dass er sehr gerne Teil dieser Sache bleiben möchte. Wenn er das jetzt mit seinen eigenen Erwartungen in Einklang bringt, würde ich mich sehr freuen, wenn er hier ist. Es kann immer alles passieren, aber ich habe keinerlei Bestrebungen, ihn abzugeben. Erst mal gehe ich davon aus, dass er bleibt. Wenn sich die Situation noch einmal verändert, wird er sicher auf uns zukommen. Wir haben klar gemacht, was wir wollen – und das auf einer sehr guten Ebene. Wenn jetzt etwas passiert, dann kommt es von ihm. Und selbst dann würde ich sehr lange überlegen, ob ich es machen würde. Weil noch mal: Er ist wichtig für uns. Und es ist auf gar keinen Fall so, dass wir in irgendeiner Form wollen, dass er geht.“

... Fin Bartels:

„Der Eindruck ist sehr positiv. Er ist näher an die Mannschaft gerückt, hat Teile vom Mannschaftstraining mitmachen können. Natürlich noch nicht die Spielformen, wo es in die Zweikämpfe geht. Er hat sehr gut individuell gearbeitet, hat hier keine Rückschläge gehabt. Ich hoffe, dass wir jetzt peu à peu die Anteile am Mannschaftstraining steigern können. Und um mal eine Prognose zu nennen, wäre ich mir jetzt etwas sicherer als vor dem Trainingslager, dass wir so in vier bis sechs Wochen hoffentlich mit einer vollständigen Rückkehr ins Mannschaftstraining rechnen können. Ich bin sehr optimistisch, dass ich diese Saison noch darüber nachdenken kann, Fin Bartels in die Startelf zu stellen.“

Loehne am 12.01.2019, 09:59
Hallo. Das klingt ja alles zuversichtlich und lässt auf eine gute Rückrunde hoffen wenn alles so klappt wie der Trainer es sich vorstellt. Dafür ist es aber sicherlich auch wichtig, das die Abschlüsse vor dem Tor erheblich besser werden. Ich jedenfalls erhoffe mir eine gute Rückrunde und tippe jetzt schon auf 3 Punkte für Werder in Hannover.
LG aus Löhne
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alterwaller am 12.01.2019, 12:30
Na das wünschen wir uns doch alle. Naja bis auf die eine oder andere Ausnahme. Aber da kommt noch viel Arbeit auf die Jungs zu. Leicht wird´s nicht.
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