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28.03.2019
DFB zeichnet Werder-Coach aus

Kohfeldt zum Trainer des Jahres gekürt

© nordphoto


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Julian Nagelsmann wurde der Titel bereits zuteil. Christian Streich auch. Oder Thomas Tuchel. Oder Horst Hrubesch. Jetzt reiht sich Florian Kohfeldt in diese illustre Reihe von Trainern ein. Der Werder-Coach wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit dem Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018 ausgezeichnet. Kohfeldt erhielt den Preis, der herausragende Leistungen eines Trainers würdigen soll, am Donnerstagabend bei einem Festakt in Köln anlässlich der Beendigung des 65. Fußball-Lehrer-Lehrgangs. Er ist der zehnte Trainer, der diese Auszeichnung bekommt. Vor einem Jahr ging der Trainerpreis an Hannes Wolf. Kurios: Der aktuelle Coach des Hamburger SV war damals gerade vom VfB Stuttgart entlassen worden.

Bei Kohfeldt dagegen kommt die Würdigung zum richtigen Zeitpunkt, er befindet sich mit Werder aktuell auf Erfolgskurs. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Das ist eine große Ehre und Anerkennung, die aber nicht nur mir gilt, sondern vor allem auch meinem Trainerteam, der gesamten Mannschaft und allen Personen, die um das Team arbeiten“, erklärte der 36-Jährige.

Lob von Grindel

Der DFB-Präsident Reinhard Grindel nannte den Werder-Coach „ein herausragendes Trainertalent“. 2015 schloss Kohfeldt die Ausbildung zum Fußball-Lehrer als Jahrgangsbester ab. „Mit seinem Werdegang hat er diese Lorbeeren bestätigt“, wurde Grindel in einer Pressemitteilung zitiert. „Florian Kohfeldt hat ein Gespür für die Entwicklung von Talenten und genauso den Umgang mit älteren Spielern, die als nicht immer pflegeleicht gelten. Unter ihm spielt Werder Bremen frischen, begeisternden und erfolgreichen Fußball.”

Tatsächlich hat Kohfeldt schon mehrere Spieler deutlich vorangebracht. Maximilian Eggestein reifte unter seiner Führung zu einem Topspieler der Bundesliga und wurde kürzlich erstmals für die Nationalelf nominiert. Der Mittelfeldspieler sei „ein frisches Beispiel dafür, wie gut sich talentierte Spieler unter Florian Kohfeldt entwickeln“, unterstrich Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff. Maximilians Bruder Johannes Eggestein schaffte zudem den Sprung zum Stammspieler. Milot Rashica traf zuletzt regelmäßig. Mit den „älteren Spielern, die als nicht immer pflegeleicht gelten“ dürfte Grindel besonders Max Kruse gemeint haben. Den Ex-Nationalspieler machte Kohfeldt zum Kapitän.

Offen und authentisch

Dass Kohfeldt bei öffentlichen Auftritten stets sympathisch und eloquent von seiner Arbeit erzählt, brachte ihm ebenfalls Pluspunkte. „Es ist beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit sich Florian Kohfeldt zu einem Sympathieträger in der Bundesliga entwickelt hat“, schwärmte Bierhoff. „Er verströmt eine ansteckende Begeisterung, die Spieler schwärmen von seiner offenen und authentischen Art. Für Werder Bremen ist er ein Glücksfall. Der Verein wird für seinen Mut belohnt, nach Viktor Skripnik und Alexander Nouri zum dritten Mal auf einen Trainer aus den eigenen Reihen gesetzt zu haben.”

Aufgrund dieser Tatsache schlug Kohfeldt im Oktober 2017 bei seiner Berufung zum Cheftrainer übrigens Skepsis entgegen. Der 36-Jährige, der in Delmenhorst aufwuchs, hatte zuvor bei Werder diverse Jugendmannschaften trainiert. Von 2014 bis 2016 war er dann Co-Trainer des Bundesliga-Teams. Im Oktober 2016 übernahm Kohfeldt die Bremer U 23, ehe er rund ein Jahr später zum Chefcoach aufstieg. Skeptisch ist inzwischen niemand mehr. Erst gelang Werder unter Kohfeldt der Sprung von Platz 17 auf Rang elf. Jetzt hat die Mannschaft Chancen auf einen Europapokalplatz und steht im Pokal-Viertelfinale.

Einen Kommentar zum Thema gibt es hier.

RosiB. am 28.03.2019, 18:54
Das hat er sich wirklich verdient - herzlichen Glückwunsch! 💚❤️💚
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Werderstern68 am 28.03.2019, 23:04
Der eine Pfeil nach unten ist sicher Sweetwater 😉
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OttoOtto am 28.03.2019, 18:58
Tolle Auszeichnung. 👌 Glückwunsch 👍
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Werderstern68 am 28.03.2019, 23:05
Der eine Pfeil nach unten wird bestimmt Sweetwater sein 😉
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lamento am 28.03.2019, 19:06
Vollkommen verdient, akribisch, authentisch, sympathisch, durch und durch grün-weiß
Mehr geht kaum
(Okay, Titel wäre nicht schlecht 😉😎)
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Tha_Playah am 28.03.2019, 20:11
💚 Saugeil! Fetten Glückwunsch, Flo! Lebenslang GRÜN-WEISS! 💚
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WERDER2016 am 28.03.2019, 21:15
Aus meiner Sicht verdient. Man kann auch ohne Titel einen Titel gewinnen. Kovac mit dem Pokalclou gegen die Bayern und dem Erreichen der EL wäre sicherlich auch ein Kandidat gewesen.
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Win26 am 28.03.2019, 23:45
Herzlichen Glückwunsch 😉
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Nomolas am 29.03.2019, 13:26
Das wird in Süßwassergefilden sicher nicht gut ankommen 😂😝
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