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Rasenreport
08.02.2019
Pressekonferenz vor dem Augsburg-Spiel

Kohfeldt warnt vor den „Topstürmern“

© nordphoto


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Nur einen der Bremer Pokalhelden hat's erwischt: Einzig Martin Harnik wird dem SV Werder im Vergleich zur Partie am Dienstag in Dortmund fehlen. Das bestätigte Chefcoach Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Liga-Heimspiel gegen den FC Augsburg (Sonntag, 15.30 Uhr). „Alle anderen, die mit leichten Blessuren rausgegangen sind, stehen wieder voll zur Verfügung“, lautete also die gute Nachricht – die schlechte war die, dass Harnik nach optimistischen Schätzungen „sechs bis acht Wochen“ mit einer Hüftverletzung fehlen würde.

„Das ist ein hoher Preis, den wir zahlen müssen“, betonte Kohfeldt mit Blick auf die zuletzt starke Form Harniks, der bislang in vier Spielen im Fußball-Jahr 2019 an vier Treffern beteiligt war. Vermutlich sei die Verletzung bereits am Anfang der Verlängerung passiert. „Man muss den Hut davor ziehen, dass er damit durchgespielt hat“, erklärte Kohfeldt. „Am Ende hat er sich ja noch einmal hochgewuchtet, das war nicht ganz unwichtig.“ In der 119. Minute war es ein Kopfball Harniks, der Werders Ausgleich zum 3:3 besorgte und den Weg ins Elfmeterschießen ebnete.

Konzentration auf Augsburg

Ähnlich dramatisch sollte es am Wochenende nicht werden: Gegen den FC Augsburg ist Werder favorisiert, um den Anschluss an die Europa-League-Plätze zu halten, sollte ein Sieg her. Ähnlich lauteten die Überlegungen schon gegen Nürnberg, Werder quälte sich jedoch lediglich zu einem Remis. „Jeder wartet darauf, dass das passiert, dass wir das Highlight hatten und es danach dann nicht so funktioniert“, gab Kohfeldt die Stimmungslage wieder. Ein Einstellungsproblem erwarte er aber nicht: „Wir werden sehr fokussiert und sehr aggressiv sein.“

Auch die Augsburger gewannen unter der Woche ihr Pokalspiel, es reichte zu einem schmeichelhaften 1:0 in Kiel. Von den Ergebnis- und Leistungsschwankungen des kommenden Gegners wollte Kohfeldt allerdings nicht reden. Wichtiger war es Werders Chefcoach, hervorzuheben, dass da eine besonders unangenehme Mannschaft auf sein Team warte. „Wir haben uns im Trainerteam länger Gedanken gemacht als gegen Dortmund“, gewährte Kohfeldt einen Einblick in die Spielvorbereitung.

Vorsicht vor den „Topstürmern“

Im Weserstadion erwarte man eine Augsburger Mannschaft, die „mit sehr viel Wucht spielt“: Einerseits durchs Zentrum mit dem Fokus darauf, zweite Bälle zu gewinnen, andererseits über schnelle Flügelspieler mit starken Flanken, nicht zuletzt auch mit der Fähigkeiten, effektive Konter mit wenigen Kontakten zu spielen. Und im Angriff lauerten Kohfeldt zufolge auch noch „zwei Topstürmer“, wie sie nicht jede Mannschaft in der Bundesliga besäße: Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason.

Letzterer spiele eigentlich auf einem ganz anderen Niveau als viele seiner Mitspieler: „Er ist ja relativ verletzungsanfällig, sonst wäre er – bei allem Respekt – schon längst nicht mehr beim FC Augsburg“, erklärte Kohfeldt. Ähnlich positiv äußerte sich Werders Chefcoach über Gregoritsch, der in drei Gastspielen im Weserstadion bislang vier Tore erzielen konnte. Der Österreicher sei „einer der besten Spieler der Liga“, wenn es darum ginge, gefährliche Zwischenräume zu besetzen und in den Strafraum nachzustoßen. Auch Gregoritschs Abschluss aus der zweiten Reihe und seine fußballerischen Fähigkeiten lobte Kohfeldt. 

Gern schön und erfolgreich, lieber erfolgreich

Trotz der Augsburger Stärken herrscht in Bremen allerdings weiterhin Zuversicht, am Wochenende alle drei Punkte zuhause behalten zu dürfen. Gerade zum 120. Vereinsjubiläum wolle man den Fans dazu noch schönen Fußball bieten. „Ich glaube, dass am Sonntag beides möglich ist: Dass wir ein begeisterndes Spiel abliefern können und die Cleverness haben, das Spiel zu gewinnen“, überlegte Kohfeldt, fügte dann aber hinzu: „Wenn ich wählen muss, dann möchte ich das Spiel gewinnen.“

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

 
Nomolas am 08.02.2019, 13:50
Na dann hoffen wir mal, dass die Augsburger Stürmer genauso gut spielen wie der Server des Fan-Shops heute....
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alanya_fuchs am 08.02.2019, 14:09
Ich glaube, der war völlig überlastet. 1899 Trikots und vielleicht 10.000 Kunden.

Ich wollte eins haben und für soziale Zwecke meistbietend anbieten. Das war wohl nichts.
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Nomolas am 08.02.2019, 14:19
Ich hatte schon eines im Warenkorb und war beim Bezahlvorgang als der Server crashte.
Kommentar von Werder: Können wir leider nicht helfen.
Ganz großes Kino!
Ich möchte auch nicht wissen, wieviele von den 1899 vorab schon bei Spielern, Verantwortlichen und Mitarbeitern gelandet sind...
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Werderstern68 am 08.02.2019, 16:08
Ich kann den Unmut absolut nachvollziehen und mir ging es genauso aber was soll Werder denn machen 🤷‍♂️. Alle die angeblich im Warenkorb ein Trikot hatten ein Trikot zusagen? Und was ist wenn es wie es ja scheint erheblich mehr als 1899 ( abzüglich die die im Fanshop auslagen) waren 🤔. Nicht gut finde ich dass telefonische Bestellungen möglich waren 👆
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