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Rasenreport
03.02.2019
Darum spielte Veljkovic für Langkamp

Kohfeldt wählt die sichere Variante

© nordphoto


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Sebastian Langkamp hatte ordentlich gespielt, sowohl beim 1:0 in Hannover als auch beim 2:2 gegen Frankfurt. Er hatte Florian Kohfeldt wenige Gründe geliefert, ihn auf die Bank zu setzen, und trotzdem saß der Werder-Innenverteidiger beim 1:1 in Nürnberg genau dort. „Es war eine strategische Entscheidung“, erklärte Kohfeldt. Der Trainer wollte bei Langkamp kein Risiko eingehen. Immerhin hatte sich der Routinier bei einem Zusammenprall mit Frankfurts Sebastien Haller, anders als zunächst vermutet, eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen, wie Kohfeldt sagte.

„Ich wollte vermeiden, dass ich mit Basti beginne und er unter der Vollbelastung sagt: Es geht nicht“, verdeutlichte der Werder-Coach. Also stand Milos Veljkovic, den unter der Woche leichte muskuläre Probleme geplagt hatten, erstmals nach der Winterpause in der Startelf. Der Serbe hielt 90 Minuten durch, spielte insgesamt ordentlich, kam allerdings beim 1:1-Ausgleich durch Nürnbergs Mikael Ishak einen Moment zu spät.

Konkurrenzkampf weiter offen

Wer nun beim Pokal-Achtelfinale in Dortmund am Dienstag (20.45 Uhr) neben Abwehrchef Niklas Moisander verteidigen darf, ist offen. Auf Langkamps Gehirnerschütterung muss Kohfeldt dann keine Rücksicht mehr nehmen. Der Routinier sei am Dienstag wieder voll belastbar, sagte er. Also muss der Trainer erneut zwischen Langkamp und Veljkovic wählen. „Von der Leistungsfähigkeit her sehe ich beide gleichauf“, schilderte Kohfeldt. „Ich entscheide weiterhin von Spiel zu Spiel.“

Wer war euer „Man of the Match“ gegen Nürnberg?

wolfgramm am 03.02.2019, 13:01
"Ich entscheide weiterhin von Spiel zu Spiel".Ja,sie nehmen sich nicht viel,beide sind für mich durchschnittliche Spieler.Aber muss man deshalb ständig wechseln?Genau,wie im Sturm,wäre es doch wohl besser,ein eingespieltes Team zu haben.Kann so nicht entstehen.So gut ich Kohfeldt insgesamt sehe,da habe ich eine andere Meinung.
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WERDER2016 am 03.02.2019, 18:11
Aus meiner Sicht hat Werder mit den beiden ein Luxusproblem im durchschnittlichen Niveaubereich. Die Traininsleistungen kann man als Fan nicht beurteilen, da ist das Trainerteam gefordert. Beide haben gegen starke Gegenspieler schon ordentliche Leistungen abgeliefert, beide haben aber auch schon ordentlich gepatzt. Da das Zusammenspiel mit Gebre Selassie und Moisander bei beiden gut funktioniert, sehe ich den Wechsel nicht so problematisch als wenn einer der beiden lange nicht gespielt hat. So wird es wohl so bleiben, wie es ist.
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