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06.02.2019
Nach Elfmeter-Drama im Pokal

Kohfeldt tröstet Oelschlägel

© dpa


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Es ging nicht nur gegen seinen Ex-Klub, Eric Oelschlägel feierte auch sein Profidebüt für den BVB. Die Partie wurde für den jungen Torwart, der sonst in der Regionalliga West zum Einsatz kommt, allerdings nicht nur deshalb zu einer emotionalen Achterbahnfahrt: Er parierte mehrfach stark und rettete Dortmund mit einer überragenden Parade überhaupt in die Verlängerung ‒ um in der Schlussminute der Verlängerung doch zu patzen und Werder das Elfmeterschießen zu ermöglichen. „Klar ist die Enttäuschung da, der Ausgang des Spiels ist natürlich ärgerlich“, sagte der 23-Jährige kurz nach Abpfiff.

Sein unerfahrener Schlussmann habe seine Sache „ganz okay“ gemacht, urteilte Trainer Lucien Favre. In Klammern: Mehr aber auch nicht? Der Schweizer blieb kurz angebunden: „Es war nicht einfach für ihn.“ Minuspunkt: Im Gegensatz zu Jiri Pavlenka war Oelschlägel im Elfmeterschießen gar kein Faktor. Vielleicht war dann doch alles ein bisschen viel: „Es war recht emotional. Klar ist ein Traum in Erfüllung gegangen ein Stück. Kurz nach dem Spiel ist die Enttäuschung da, aber es wird später sicher die Freude über den Einsatz überwiegen.“

Diesen Mut machte ihm auch sein Ex-Trainer aus Bremen. Unter Florian Kohfeldt spiel­te Oelschlägel in Werders U23, nach der Partie sprach er mit dem hoch aufgeschossenen Schlussmann und spendete Trost. Er hoffe, sagte Kohfeldt später, „dass Eric auf Dauer für sich einordnen kann, was das heute für ein Riesen-Erlebnis für ihn war“.

Wer war euer „Man of the Match“ gegen Dortmund?

WERDER2016 am 06.02.2019, 15:45
Arme Socke. Sieht bei allen 3 Toren nicht sehr gut aus, den Ball von Harnik muss er haben.
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Werderstern68 am 06.02.2019, 21:21
Also an den ersten beiden Gegentoren kann er gar nichts machen!
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