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Rasenreport
20.05.2019
Positives Fazit nach einem kompletten Jahr

Kohfeldt: „Es macht unfassbar viel Spaß“

© nordphoto


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Auch nach seinem ersten kompletten Jahr als Bundesligatrainer strotzt Florian Kohfeldt noch vor Lust und Tatendrang. „Ich hatte nicht das Gefühl in den letzten Wochen, dass die Saison jetzt vorbei sein muss für mich. Ich hätte noch weitermachen können“, erklärt Werders Trainer. Sein erstes komplettes Jahr fühle sich gut an, betont Kohfeldt, „auch energiemäßig fühle ich mich gut.“

Natürlich habe er in dieser Saison auch „kleine Momente des Misserfolges“ erlebt, etwa die Phase in der Hinrunde mit mehreren nicht gewonnenen Spielen in Folge. „Aber vor allem habe ich viel dazu gelernt, wie man mit Situationen umgeht, auch mit intensiven Momenten“, sagt Kohfeldt und hebt dabei das dramatische Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern hervor: „Die Kabinenansprache nach dem Bayernspiel, das war glaube ich einer der intimsten Momente, die ich im Fußball erlebt habe, als Trainer vor einer Mannschaft.“

Grundsätzlich gehe er mit dem Gefühl aus dieser Saison, „dass es unfassbar viel Spaß macht und ich einfach gerne weitermachen will“. Auch die Entwicklung der Bremer Mannschaft unter seiner Regie stimmt ihn positiv: „Wir haben diese Saison besseren Fußball und in der Summe erfolgreicheren Fußball gespielt. Deshalb wollen wir auf diesem Niveau nun aufbauen, um im nächsten Jahr dann noch mal einen Schritt zu gehen.“

Viele Fortschritte, eine Baustelle

Die Fortschritte seines Teams in den vergangenen Monaten kann Kohfeldt aus dem Stand aufzählen. Und das klingt dann so: „Raumbesetzung offensiv, viel klarere Wege ins letzte Drittel, weniger zufällige Tore, grundsätzlich deutlich besser verteidigt, auch wenn es die Zahl der Gegentore allein nicht aussagt. Die Grundidee, wie wir verteidigen, war deutlich besser.“ Auch in der individuellen Qualität habe sich Werder gesteigert, denn „einige Spieler haben wirklich einen großen Schritt gemacht, andere haben viele kleine gute Schritte gemacht“.

Eine große Herausforderung, im wahrsten Sinne des Wortes, seien jedoch weiterhin die Standardsituation. Diese will Werders Chefcoach noch einmal in den Mittelpunkt stellen: „Das ist kein Vorwurf. Wir haben das trainiert, wir haben das probiert. Aber es hat natürlich auch etwas mit der Einstellung zu Standards zu tun, auch mit der Körpergröße. Wir waren dieses Jahr nicht die größte Mannschaft, wir hatten nicht diesen einen Spieler, um den du bei Standards alles drum herum bauen kannst. Das sind alles Dinge, die wir für den Sommer besprechen werden.“ Genau dafür verpflichtete Werder Ilia Gruev als neuen Co-Trainer für die kommende Saison. Der erfahrene Trainer, zuletzt in Duisburg und Kaiserslautern verantwortlich, soll sich vor allem um das Training der Standardsituationen kümmern.

RosiB. am 20.05.2019, 14:24
Welcher I....t gibt eigentlich nach so einem Kommentar den Daumen nach unten???
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nico426 am 20.05.2019, 15:01
Sweetwater, klarer Blick
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j.micoud am 20.05.2019, 16:01
Ich sehe viele kleine Baustellen. Werder muss in allen Bereichen einen Zahn zulegen. Die Einheit muss stärker werden, die Jungs müssen nochmehr füreinander da sein und jeder der jungen Spieler muss sich bessern, um nächste Saison die Entwicklung voranzutreiben. Ruhen die sich jetzt darauf aus, dass die ne geile Saison gespielt haben, dann geht die Hinrunde flöten. Aber jetzt erstmal erholen und rechtzeitig den Fokus wiederfinden. Gönnt euch erholsamen Urlaub....hat sich jeder von euch verdient.
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WERDER2016 am 20.05.2019, 22:55
"Ich hatte nicht das Gefühl in den letzten Wochen, dass die Saison jetzt vorbei sein muss für mich. Ich hätte noch weitermachen können“, erklärt Werders Trainer.

Das hat man gemerkt. Noch zwei Spiele mehr und Werder wäre in Europa gewesen.
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