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Rasenreport
20.05.2019
Kurze Elfmeter-Diskussion auf dem Feld

Kohfeldt: Ein Handschlag für Kruse

© nordphoto


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Den kurzen Handschlag bekam kaum jemand mit. Das Spiel gegen Leipzig lief noch ein paar Sekunden, als Florian Kohfeldt zu einer Bank neben der Bremer Auswechselbank ging und Max Kruse die Hand reichte. „Ich habe mich 20 Sekunden vor Schluss von ihm verabschiedet“, berichtete Werders Trainer später, „ich fand es sehr gut, dass er unser Spiel auf dieser Nebenbank verfolgt hat.“ Er habe sich bei seinem Kapitän mit dem Handschlag „bedankt für die Zusammenarbeit“, erklärte Kohfeldt. Kruses Reaktion? „Er hat auch Danke gesagt.“

Der Trainer wollte nicht mehr damit hadern, dass sein Toptorjäger den Verein verlässt und den gemeinsamen Weg damit abbricht. Kohfeldt: „Ich sehe darin auch eine große Chance für uns und habe nicht die Sorge, dass uns das zurück wirft. Überhaupt nicht. Aber jetzt ist die Saison vorbei. Er war drei Jahre ein herausragender Spieler. Dem gebührt Dankbarkeit. Er hat nichts Verbotenes gemacht. Er hat seinen Vertrag nicht verlängert. Und da kann ihm keiner wirklich böse sein. Von daher freue ich mich sehr, wenn es ein würdevoller Abschied war.“

Den Ernstfall ohne Kruse erlebte Werder in der 35. Minute, als es plötzlich Elfmeter gab. In dieser Bundesligasaison hatte Kruse drei Strafstöße in der Liga verwandelt. Prompt gab es auf dem Feld eine kurze Diskussion zwischen Davy Klaassen, Maximilian Eggestein und Milot Rashica, wer den Elfmeter schießen soll. Bei dieser „Beratung“ setzte sich Rashica überraschend schnell durch – und verwandelte sicher zu seinem neunten Saisontor.

Marko am 20.05.2019, 19:55
schön das unser "RaketenMann mit Mut und Überzeugung zum Punkt gegangen ist.super.
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