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Rasenreport
21.04.2019
Kohfeldt begründet Personalentscheidungen

Kerzen für Osako, Anweisungen für Möhwald

© dpa


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Als Werders Aufstellung vor dem Spiel so langsam in der Allianz Arena die Runde machte, fiel ein Name besonders häufig. Und zwar der von Kevin Möhwald. Einigermaßen überraschend hatte der 25-Jährige in der Startelf gestanden, zum erst fünften Mal überhaupt seit seinem Wechsel aus Nürnberg. „Wir wollten unbedingt die Raute beibehalten“, begründete Trainer Florian Kohfeldt später seine Entscheidung.

Und so fand sich Möhwald später im rechten Mittelfeld wieder, wo er sich vor allem mit den Künsten von David Alaba und Thiago konfrontiert sah. Möhwald wehrte sich tapfer, wenngleich er nicht selten im Dauerdialog mit Florian Kohfeldt war, da dieser ihm den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag gab. All das half dabei, dass Möhwald einen soliden Auftritt hinlegte, bei dem allerdings auch er mehr Verhinderer denn Entwickler war. Die offensiven Qualitäten blieben an diesem Nachmittag schlichtweg auf der Strecke. Bei ihm, bei allen anderen Werder-Profis.

Und so stellte sich natürlich die Frage, ob mit einer anderen Aufstellung vielleicht mehr gegangen wäre. Mit einem Johannes Eggestein zum Beispiel. „Hätten wir Jojo zur Verfügung gehabt, hätten wir das vielleicht auch mit Jojo gelöst“, sagte Kohfeldt. Hatte er aber bekanntlich nicht, Eggestein fiel aufgrund von muskulären Problemen erneut aus.

Schonung für Osako

Aber da gibt es ja auch noch Yuya Osako. Der Japaner hatte in Mönchengladbach sein Comeback gegeben und in der Vorwoche gegen Freiburg gleich wieder in der Startelf gestanden. Als er gegen das Team aus dem Breisgau nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt wurde, gab es gar einen kleinen Wutausbruch Osakos. War die Nichtberücksichtigung nun also eine kleine Strafe des Trainers? Mitnichten. Es ging viel mehr um die Gesundheit des 28-Jährigen, nach seinem wochenlangen Ausfall ist er noch immer nicht bei 100 Prozent. „Es wäre unverantwortlich gewesen, ihn spielen zu lassen“, sagte Kohfeldt. „Letzte Woche haben wir alle Kerzen angezündet, dass das gut geht.“

So wurde Osako gegen die Bayern wieder zum Kurzarbeiter, nur 17 Minuten dauerte sein Einsatz. Schon am Mittwoch kann das wieder ganz anders aussehen. Dafür genügt ein Blick in die Vergangenheit. In der Hinrunde, bei Werders 1:2-Niederlage gegen den Rekordmeister, war es Osako, der zwischenzeitlich per Kopf getroffen hatte. Und gerade jetzt kann Werder Spieler dringend gebrauchen, die wissen, wie man Tore gegen den Topfavoriten erzielt.

Petitchoux am 21.04.2019, 15:33
Wenn überhaupt, hätte ein austrainierter Fin Bartels in Bestform der Mannschaft weiter geholfen. Vorausgesetzt, Kruse wird nicht vorher durch Kimmich - natürlich unabsichtlich- außer Gefecht gesetzt. Dann hätte es über Rashica und Bartels mit den schnellen Kontern klappen können. Aber doch nicht mit dem langsamen und dribbelschwachen JoEg.
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