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Rasenreport
03.02.2019
Nur ein Kurzeinsatz gegen den Ex-Klub

Keine Geschenke für Möhwald

© nordphoto


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Das Hinspiel gegen Nürnberg war für Kevin Möhwald der wohl bitterste Moment seiner noch kurzen Werder-Zeit. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub, für den er drei Jahre lang gespielt hatte, bekam der Mittelfeldakteur nicht einmal einen Platz im Kader. Beim Rückspiel am Sonnabend stand Möhwald nun immerhin im Aufgebot. Rundum glücklich dürfte der 25-Jährige trotzdem nicht gewesen sein, kam er doch erst in der 84. Minute in die Partie und erlebte kurz darauf den späten Nürnberger 1:1-Ausgleich mit.

Nuri Sahin hatte den gelbgesperrten Philipp Bargfrede auf der Sechser-Position ersetzt. Maximilian Eggestein und Davy Klaassen bekleideten wie gewohnt die Achter-Positionen. Für Möhwald war also kein Platz im Mittelfeld. „Ich war der Überzeugung, dass die anderen für dieses Spiel besser gepasst haben“, sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Zu wenig Argumente

Dabei sind Spieler gegen ihre früheren Vereine in der Regel besonders motiviert, dieses Phänomen ist bekannt. Zudem kennen sie die Gegenspieler in- und auswendig. Diese Argumente reichten jedoch nicht aus, um Möhwald einen Platz in der Startelf zu bescheren. „Ich kann keine Geschenke verteilen, wir wollen Erfolg haben“, betonte Kohfeldt.

Möhwald sei aber sehr nah dran an der Startelf, ergänzte der Trainer. Nach der Winterpause bestritt der Ex-Nürnberger bisher allerdings nur zwei Kurzeinsätze. Weiterentwickelt hat sich Möhwald, der in den Wochen vor Weihnachten gute Leistungen zeigte, trotzdem. Dass er wieder auf der Tribüne landet, so wie beim Hinspiel gegen Nürnberg, muss er momentan immerhin nicht befürchten.

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Flensi am 03.02.2019, 12:32
Ein Kandidat für Dortmund
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