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Rasenreport
31.05.2019
Kommentar zum Verkauf der Namensrechte

Kein Tabubruch

© nordphoto


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Vor ein paar Tagen hat die DFL die Bilanzen aller 36 Bundesliga-Klubs der Saison 2017/2018 veröffentlicht. Es sind interessante Zahlen darunter, zum Teil waren sie zu erahnen, zum Teil verblüffen sie. Werder beispielsweise hatte einen Personalaufwand, sprich Gehaltskosten, von 58 Millionen Euro. Mönchengladbach, Wolfsburg und Frankfurt, die sich in dieser Saison statt Werder für die Europa League qualifiziert haben, von 83, 128 und 72 Millionen. Diese Etat-Zahlen dürften denen der gerade abgelaufenen Spielzeit ähneln.

Fußball kostet Geld, erfolgreicher Fußball kostet viel Geld. Nach dem Willen der meisten Werder-Fans soll die nächste Saison erfolgreicher werden als die vergangene. Dass Werder dafür die Namensrechte des Weserstadions verkauft, ist kaum als Tabubruch zu werten. Ganze drei Klubs der Bundesliga haben das nicht getan. Es ist schlicht eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

Es bleiben reichlich Alleinstellungsmerkmale für das Weserstadion: Die Flutlichtmasten, die Lage am Bogen eines schönen Flusses, eine Photovoltaikanlage, die grünen Strom liefert. Und wer mag, kann das Stadion weiterhin Weserstadion nennen, denn so heißt es.

werderdino am 31.05.2019, 17:14
Die Namensrechte,waren auch die letzten Jahre schon verkauft.
Also ist es nichts neues.
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Greenkeeper10 am 31.05.2019, 19:39
Richtig nur es blieb bei Weserstadion
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klarerBlick am 31.05.2019, 20:34
Mal informieren: die Stadion GmbH ( Du kennst doch das schöne, neue und teure Stadion...) hat seit Jahren Zahlungsprobleme.

Werder hat sich beim Bau über den Tisch ziehen lassen und braucht jetzt dringend Geld, um nicht weiter die Zahlungsschwierigkeiten ausgleichen zu müssen.
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werder4ever am 31.05.2019, 20:13
Ja aber EWE hat auf einen names Übernahme verzichtet
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Werder-Jockel am 31.05.2019, 17:27
Der Name Weserstadion bleibt ja erhalten, es kriegt halt noch einen skurrilen Vornamen, den eh bald jeder wieder vergessen hat.
Wir alle wollen, dass Werder besser wird und das kostet nunmal Geld. Und so können die Verantwortlichen 3 Mio. mehr jedes Jahr in die Mannschaft investieren.
Schade, dass es jetzt erst eingetütet ist, sonst hätte man davon annähernd Mac Kruse bezahlen und somit halten können
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Nomolas am 31.05.2019, 17:44
Die Rechnung ist leider falsch!
Da Werder nur zu 50% an der BWS beteiligt ist, bekommt man auch nur 1,5 Mio. p.A.
Die andere Hälfte bekommt die Stadt Bremen als 2. Teilhaber.
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AnFo am 31.05.2019, 18:34
stimmt und die 1.5 mio werden gebraucht um den kredit vom umbau zu tilgen. oder einfach gesagt von der kohle wird nix in die mannschaft fließen
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susanneundjens am 31.05.2019, 20:46
Bisher musste Werder die Zahlungsschwierigkeiten ausgleichen. Jetzt mit dem neuen Vertrag fällt das weg. Also hat Werder mehr Geld übrig für Einkäufe. Eigentlich einfach.
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alanya_fuchs am 31.05.2019, 21:37
Bisher hat EWE die Zahlungsschwierigkeiten mit 3 Mio. ausgeglichen. Es wird also nicht mehr Geld da sein. Werder wird allerdings nicht weniger haben.
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AnFo am 01.06.2019, 10:10
@ alanya fuchs ist so nicht ganz richtig. letzte saison musste werder diese zahlung ausgleichen. davor hat ewe diesen betrag gezahlt das stimmt. sogesehen hat susanneundjensrecht das mehr geld vorhanden ist
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Greenkeeper10 am 31.05.2019, 19:47
Wohinvest kenne ich nicht hat vielleicht was mit sozialen Wohnbau zu tun.😎😎😎😎
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alanya_fuchs am 31.05.2019, 21:40
Ein guter Moment um sich zu informieren und sich die korrekte Schreibweise zu merken.

www.wohninvest.de/
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holger_sell am 31.05.2019, 22:05
€3Mio. sind im heutigen Bundesligageschäft Peanuts.
Wenn diese Summe reicht, eine angebliche Pleite der Stadiongesellschaft zu verhindern, muss man sich keine Sorgen machen.
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Daniel1981 am 01.06.2019, 10:16
Also wer im Bezug zu Werder 3 Mio pro Jahr als Peanuts empfindet, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
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