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Rasenreport
18.05.2019
Top-Facts zum Leipzig-Spiel

Kampf der Generationen im Endspiel

© nordphoto


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Die dürre Bilanz:

Erst fünf Mal standen sich beide Mannschaften gegenüber. Zunächst siegte jeweils das Heimteam (Leipzig mit 3:1, Werder mit 3:0, Leipzig mit 2:0), dann gab es im Weserstadion ein 1:1. Im Dezember setzte Leipzig dann mit dem 3:2 die Serie wieder fort - die Werder nun gerne weiter verfolgen darf.

Leipziger Minirekord:

Das etwas glückliche 3:2 unmittelbar vor der Winterpause bedeutete auch einen (kleinen) Leipziger Rekord: Mit einem dritten Sieg im dritten Spiel war Werder die erste Mannschaft, die Leipzig zu Hause drei Mal in Folge geschlagen hat.

Aber…:

Nur in München und Ingolstadt (jeweils null Punkte) holte Leipzig in der Bundesliga bisher weniger Punkte als in Bremen (einen). Das Weserstadion war bisher also noch kein besonders beliebtes Reiseziel für RB. Dazu passt, dass Werder zu Hause seit neun Spielen ungeschlagen ist (fünf Siege, vier Remis). Die letzte Heimniederlage in der Liga gab es am 13. Spieltag gegen die Bayern (1:2).

Beeindruckende Serie:

Leipzig ist seit 15 Spielen in der Liga ungeschlagen, holte dabei zehn Siege und fünf Remis. Das ist die längste Serie der gesamten Liga und fast schon selbstverständlich auch Vereinsrekord für Leipzig. Die letzte Niederlage gab es am 18. Spieltag zu Hause gegen Dortmund (0:1), das letzte Auswärtsspiel verlor die Mannschaft noch im letzten Jahr - im Dezember in der Allianz Arena (0:1).

Wie eine Wand:

Leipzig stellt mit 27 Gegentoren die mit Abstand beste Abwehr der Liga und dürfte die Saison auch als beste Defensive abschließen. Es sei denn, im Weserstadion erlebt Ralf Rangnicks Mannschaft ein echtes Debakel. Torhüter Peter Gulacsi, der bisher bärenstarke 78 Prozent aller Schüsse auf sein Tor abwehrte, jedenfalls hat schon 16 Mal in dieser Saison sein Tor sauber gehalten. Werders Jiri Pavlenka schaffte dies erst fünf Mal. A propos Gulacsi: Der Ungar steht in Bremen vor seinem 100. Bundesligaspiel.

Jetzt schon eine starke Saison:

Egal ob Werder den Sprung in den Europapokal noch schafft oder nicht, die Saison wird als die beste seit neun Jahren in Erinnerung bleiben. Erstmals seit 2009/10 (61 Punkte unter Thomas Schaaf) holte Werder in einer Saison wieder mindestens 50 Zähler.

Oldies gegen junge Hüpfer:

Nach den Bayern stellte Werder in dieser Saison die im Schnitt zweitälteste Mannschaft der Liga. Immerhin lag das Durchschnittsalter von Florian Kohfeldts Truppe bei 27,7 Jahren. Gegner Leipzig dagegen kommt fast mit einer besseren Jugendmannschaft daher: Mit 24,2 Jahren stellt Ralf Rangnick die jüngste Mannschaft der Liga.

Pizarros nächste Bestmarke?

Am Samstag wird der ewige Claudio 40 Jahre und 227 Tage alt sein und damit - sofern er zum Einsatz kommt - zum viertältesten Spieler in der Geschichte der Bundesliga werden. Und zum ältesten in Werders Vereinsgeschichte. Pizarro würde jeweils Mirko Votava verdrängen.

Vorsicht vor Timo Werner:

Zehn Spiele lang musste Leipzigs Torjäger für RB und den VfB Stuttgart auf einen Treffer gegen Werder warten, in der Hinserie war es dann endlich so weit. Und jetzt dreht Werner in der Schlussphase der Saison auch nochmal voll auf: An den letzten acht Spieltagen war kein Bundesligaspieler an mehr Treffern direkt beteiligt als Werner (10 Scorerpunkte, fünf Tore, fünf Assists).

Werder packt den HSV:

Die Partie gegen Leipzig wird Bremens 1866. Spiel in der Bundesliga sein. Damit zieht Werder mit dem (noch aktuellen) Spitzenreiter Hamburger SV gleich - und wird den HSV dann am ersten Spieltag der neuen Saison auch in diesem Ranking überholen.

Die Umfrage zum Leipzig-Spiel gibt es hier:

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