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Rasenreport
21.01.2019
Keine Sorge um Platzbedingungen

Kälte lässt Werder kalt

© nordphoto


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Es war ein Bild winterlicher Idylle. Als die Reservisten und Einwechselspieler am Sonntagvormittag trainierten, war Werders Trainingsplatz von einer weißen Schicht Raureif bedeckt. Der Himmel war winterlich klar, und im Hintergrund rauschte die Anlage der Rasenheizung. Dieser Heizung ist es zu verdanken, dass die Bremer Profis trotz der Kälte bei guten Platzbedingungen trainieren können. „Der Rasen ist nicht hart gefroren, sondern schön weich“, schilderte Trainer Florian Kohfeldt.

Einzig die Raureif-Schicht störte ihn ein wenig. Sie ist zwar schön anzusehen, macht den Rasen aber auch etwas rutschig. Beim Bundesliga-Spiel zwischen Nürnberg und Hertha sorgte am Sonntag ein Raureif-Streifen auf dem Platz des Max-Morlock-Stadions für Diskussionen. Das sei nur ein optisches Problem gewesen, versicherten sie beim Club. Bei Werder überlegen sie laut Kohfeldt, eine Plane auf den Trainingsplatz zu legen, um die Bildung von Raureif zu verhindern. Insgesamt seien die Platzverhältnisse aber sehr gut, versicherte Frank Baumann. „Die sind deutlich besser als vor acht oder zehn Jahren. Das liegt an der guten Rasenheizung, an der Qualität des Hybridrasens und an unserem Greenkeeper Sebastian Breuing“, sagte der Sportchef zu Mein Werder.

Auf Breuing kommt weiterhin Arbeit zu. Die aktuelle Kältewelle kann laut Meteorologen noch bis zu vier Wochen andauern. Dadurch braucht nicht nur der Rasen Pflege, auch die Gestaltung der Einheiten verändert sich für die Werder-Profis ein wenig. „Je kälter es ist, desto straffer wird das Programm durchgezogen. Bei Minusgraden lässt sich das Training nicht lange unterbrechen, um etwas zu erklären, weil die Spieler dann verschwitzt in der Kälte stehen“, erklärte Baumann. Kleidungsvorschriften für die Spieler gebe es aber nicht. „Jeder muss selbst ein Gefühl dafür haben, was er anzieht. Ich habe immer in kurzen Sachen trainiert, selbst bei Minusgraden“, sagte Baumann. Die meisten aktuellen Werder-Profis sind dagegen beim Training dick eingepackt, nur Davy Klaassen nimmt sich ein Beispiel am Sportchef und trainiert zumeist in kurzer Hose.

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