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Rasenreport
12.03.2019
Spielpraxis in der U23

Johannsson vor Comeback

© nordphoto


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Elf Monate ist es her, dass Aron Johannsson zuletzt bei einem Pflichtspiel auf dem Platz stand: Am 21. April 2018, bei einer trostlosen 0:2-Niederlage in Stuttgart, erhielt der Angreifer als Joker ein paar Einsatzminuten. Nachdem gegen Schalke 04 bereits Fin Bartels nach langer Leidenszeit sein Comeback feiern durfte, steht nun auch beim US-Amerikaner mit isländischen Wurzeln das Ende der Zwangspause an: Am Sonnabend soll Johannsson, der mit langwierigen Sprunggelenkproblemen ausgefallen war, die Bremer U23 bei ihrem Auswärtsspiel gegen den SSV Jeddeloh II verstärken (Anstoß: 16 Uhr). 

Ob es noch einmal zurück zu den Profis geht, ist angesichts der großen Konkurrenz im Angriff noch offen – die Chance, vor seinem Vertragsende im Sommer noch einmal für Werder auf dem Platz zu stehen, besteht allerdings weiterhin. „Nach der englischen Woche nach der Länderspielpause hoffe ich, dass er das komplette Mannschaftstraining bei uns macht“, erklärte Cheftrainer Florian Kohfeldt dazu am Dienstag in einer Medienrunde. „Und dann liegt es an ihm.“ Auch ein definitives Aus für Johannsson bei Werder nach der Saison wollte Kohfeldt nicht ausdrücklich bestätigen.

Verteidiger treten kürzer

Eine kleine Pause sollen derweil Milos Veljkovic und Ludwig Augustinsson erhalten – allerdings nicht im Spiel-, sondern im Trainingsbetrieb. Florian Kohfeldt bestätigte die Maßnahme „für zwei, drei Tage“. Der Grund: Das Nationalspieler-Duo wird in der nächsten Woche auf Länderspielreise gehen, und es sei auch im Interesse der Nationalteams, wenn Spieler frisch und ausgeruht erschienen. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, das so zu machen, ohne, dass es für das Spiel am Sonntag negativ ist", erklärte Kohfeldt mit Blick auf die lange Pause seit dem Freitagsspiel gegen Schalke. Dabei erhoffe man sich durchaus auch eine Schonung der Spieler in Spielen, in denen es um weniger ginge als wie in der kommenden Woche um Punkte für die EM-Qualifikation: 
„Es ist ein Geben und Nehmen.“ Bei Yuya Osako hatte das zuletzt nicht so gut funktioniert, der Japaner war mit einer Rückenverletzung vom Asien Cup zurückgekehrt. Mittlerweile könne aber auch Osako wieder das volle Mannschaftstraining absolvieren, so Kohfeldt.

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