News
Latest News
Rasenreport Life und Style
02.03.2019
Johannes Eggestein in der „Deichstube“

„Instagram und Twitter brauche ich nicht“

© nordphoto


  • 4
  • 101

Auch bei Werder gehört es für viele Profis einfach dazu: Egal ob Milot Rashica ein Fazit seiner Einsätze mitsamt Raketen-Emoji zieht, Claudio Pizarro sich per Livestream an die Fans wendet oder Max Kruse für den Bau neuer Brunnen in Äthiopien wirbt, Social Media ist aus dem Alltag der meisten Werderaner kaum noch wegzudenken. Gerade bei Johannes Eggestein, mit erst 20 Jahren noch einer derjenigen, die am ehesten mit den verschiedenen Plattformen aufgewachsen sind, liegt die Sache anders. 

Gegenüber der „Deichstube“ erklärte der Angreifer nun sein Verhältnis zu den sozialen Netzwerken. Ganz abgeneigt sei er denen nicht, einen privaten Facebook-Account habe er etwa. „Instagram und Twitter brauche ich hingegen nicht“, betont der Youngster. Zwar wolle er mit seinen Freunden in Kontakt stehen, „das muss aber nicht öffentlich passieren“. Auch hinsichtlich der Rolle von Social Media in der persönlichen „Markenbildung“ bei jungen Sportlern bleibt Eggestein bodenständig: „Bis ich über so etwas nachdenke, muss ich erstmal noch ein bisschen Leistung auf dem Platz bringen.“

Auf dem Weg nach oben

Gerade in dieser Hinsicht konnte sich Eggestein in den letzten Monaten allerdings deutlich nach vorn entwickeln: Bei Werder ist er in seinem letzten Vertragsjahr endlich ganz nah dran an einem Stammplatz. Auch, wenn das während der letzten Saisons nicht so aussah, sei das nie ein Grund gewesen, sein Selbstvertrauen zu verlieren, verrät Eggestein: „Ich habe mir nicht erlaubt, daran zu zweifeln, denn auch leise Zweifel können einen unbewusst daran hindern, seinen Weg zu gehen und es zu schaffen.“ Und auch innerhalb der Mannschaft habe er einen gewissen Statusgewinn bemerkt: „Ich komme jetzt so langsam in die Schicht darüber, wo man in der Kabine ein gewisses Standing hat.“

Allein wie lange dieses Standing noch Bestand hat, ist offen. Nicht, weil sportlich eine Rückentwicklung zu erwarten wäre – sondern, weil beide Eggestein-Brüder noch zögern, wo sie den nächsten Schritt ihrer Karriere gehen wollen. Nicht nur Maximilian lässt sich Zeit mit einer Vertragsverlängerung, auch Johannes vermeidet ein Bekenntnis zu Werder über die Saison hinaus: „Ich habe für mich noch keine endgültige Entscheidung getroffen, wie es im Sommer weitergehen soll“, hält sich der Youngster bedeckt. Eine grundsätzliche Richtung habe er aber im Kopf

Hier geht es zum kompletten Eggestein-Interview in der „Deichstube“.

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download