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Rasenreport
10.02.2019
Top-Facts zum Spiel gegen Augsburg

In vieler Hinsicht kurios

© nordphoto


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Nahezu ausgeglichene Gesamtbilanz:

Acht Bremer Siegen stehen acht des FC Augsburg gegenüber, dazu gab es bisher drei Remis. In der Bundesliga hat Augsburg die Nase dagegen noch klar vorn: Werder hat erst fünf Mal gegen den FCA gewonnen. Augsburg aber alle seine acht Siege in der Liga gefeiert.

Angstgegner FCA:

Überhaupt hat Augsburg gegen keine andere Mannschaft in der Bundesliga mehr Spiele gewonnen als gegen Werder. Gegen den HSV haben die Schwaben ebenfalls schon acht Siege eingefahren. Die 29 Tore gegen Werder sind klubinterner Augsburger Rekord. Keines der bisher 14 Bundesligaduelle zwischen dem FC Augsburg und Werder Bremen endete übrigens torlos.

Frappierende Heimschwäche:

Werder verlor schon vier seiner bisher sieben Heimspiele gegen den FCA. Gegen keinen anderen Klub ging mehr als die Hälfte der Heimspiele verloren. Dazu „passt“ die zuletzt eher überschaubare  Punktausbeute im Weserstadion: Werder gewann nur eins der letzten sechs Heimspiele (zwei Remis, drei Niederlagen) - am 14. Spieltag gab es ein 3:1 gegen Aufsteiger Düsseldorf.

Extrem gute Standards:

Augsburg erzielte über die Hälfte (15 von 29) seiner Saisontore nach Standards - kein anderes Team erzielte über die Hälfte seiner Treffer nach ruhenden Bällen. Allerdings sind da auch vier Strafstöße dabei, die Alfred Finnbogason allesamt verwandelte.

Augsburg hat sich etabliert:

Seit 2011 spielt der FC Augsburg ununterbrochen in der Bundesliga, wie sonst - nach dem Abstieg des HSV im letzten Sommer - nur neun weitere Klubs in diesem Zeitraum.

Vorsicht vor Gregoritsch:

Der Augsburger ist gegen keinen Klub in der Bundesliga so oft erfolgreich wie gegen Werder: In vier Spielen mit dem HSV und drei mit dem FCA traf der Österreicher schon sechs Mal gegen Bremen - mehr als gegen jedes andere Team.

Vorsicht vor Finnbogason:

Alfred Finnbogason hat mit seinen drei Toren gegen Mainz am vergangenen Wochenende seine persönliche Dreierpack-Bilanz nochmal ausgebaut. Schon zum vierten Mal seit Beginn der Saison 2017/18 hat der Isländer jetzt einen Dreierpack in einem Bundesligaspiel erzielt. Kein anderer Spieler hat in diesem Zeitraum mehr als zwei Hattricks auf dem Konto.

Der dritte Versuch:

Das aufregende 3:2 aus dem Hinspiel mit dem äußerst glücklichen Siegtreffer für Werder bedeutete das Ende des damaligen Stammkeepers Fabian Giefer im Augsburger Tor. Seitdem sitzt Giefer auf der Bank, wie nun auch sein unmittelbarer Nachfolger Andreas Luthe. Der FCA versucht sich mit Torhüter Nummer drei in dieser Saison: Von 1899 Hoffenheim haben die Schwaben Gregor Kobel ausgeliehen. Der junge Schweizer soll die Baustelle im Tor endlich schließen.

Stark anfangen, stark nachlassen:

Augsburg hat in den ersten 30 Minuten seiner Spiele bisher erst zwei Gegentore kassiert. Dafür aber in den letzten 30 Minuten seiner Spiele schon 18!

Torhüter-Stammtisch:

Jiri Pavlenka und Stefanos Kapino auf der einen, Gregor Kobel und Fabian Giefer auf der anderen Seite, die jeweilige Nummer eins und ihr Ersatzmann. So weit, so gut. Und dass auch die beiden Torwarttrainer Christian Vander und Zdenko Miletic auf der Bank Platz nehmen werden, ist wenig überraschend. Aber dann gibt es da ja noch vier weitere ehemalige Keeper, die am Sonntag aufeinandertreffen. Manuel Baum und Florian Kohfeldt haben einst im gehobenen Amateurbereich das Tor gehütet, ebenso wie Co-Trainer Thomas Horsch. Und über Jens Lehmann muss man wohl nicht viele Worte verlieren...

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier: 

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

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