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29.12.2018
Ex-Werderaner Niemeyer in der „Deichstube“

„In Bremen war ich Mitläufer“

© nordphoto


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Weil sein Körper es nicht mehr mitmacht, hat Peter Niemeyer die Fußballschuhe an den Nagel gehängt und blickt in der „Deichstube“ auf seine Karriere zurück. Zu der zählen auch drei Jahre (2007 bis 2010) bei Werder. An das Menschliche im Team und die Erfolge erinnert sich der 35-Jährige gern zurück.

Dazu zählt auch Claudio Pizarro, den Niemeyer in Bremen kennenlernte. „Er ist ein super Typ. Ich muss echt sagen: Umso größer die Kicker, desto cooler die Persönlichkeiten – so habe ich das zumindest in meiner Karriere erlebt“, schwärmt der defensive Mittelfeldspieler. Neidisch ist er auf den Peruaner übrigens nicht, auch wenn dieser fünf Jahre älter sei und noch spielen könne. „Ich gönne ihm das wirklich von Herzen. Das ist auch eine Frage der Qualität: Wenn du weniger investieren musst, um das ganz hohe Niveau zu erreichen, dann brauchst du weniger Energie, belastest deinen Körper weniger – und dann hält der einfach länger“, erklärt Niemeyer, dem noch andere Namen in Bezug auf Werder einfallen.

„Ich habe in Bremen viele Menschen kennengelernt, die mir auch heute noch wichtig sind. Mit Clemens Fritz, Per Mertesacker, Basti Prödl und Martin Harnik bin ich befreundet, zu Christian Vander und Torsten Frings habe ich auch noch einen sehr guten Draht“, erzählt Niemeyer. Über das Zwischenmenschliche hinaus nahm der defensive Mittelfeldspieler bei Werder auch seinen einzigen Titel mit: den des DFB-Pokal-Siegers 2009.

„In Berlin und Darmstadt vorneweg marschiert“

„Für mich persönlich ist der Aufstieg mit der Hertha als Kapitän in die Bundesliga nicht weniger von Bedeutung“, erklärt Niemeyer jedoch auch. Bei Werder habe er nicht die Rolle gehabt wie bei der Hertha oder in Darmstadt. „In Bremen war ich Mitläufer, in Berlin und in Darmstadt bin ich vorneweg marschiert“, ordnet der frühere Werderaner ein.

Gerne hätte der 35-Jährige noch weitergespielt und wäre beinahe bei Werders U23 gelandet. „Ich hatte mit Björn Schierenbeck und Frank Baumann darüber gesprochen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Aber das steckte in Kinderschuhen, ich hatte andere Pläne und konkreter wurde es dann auch nicht“ führt Niemeyer aus.

Das ganze Interview gibt es hier.

alanya_fuchs am 29.12.2018, 17:24
Als Mitläufer erreichte Peter Niemeyer trotzdem eine zweifelhafte Berühmtheit. 3:33 Minuten reichten Niemeyer im Spiel gegen Bilbao für Gelb-Rot.
Damit hatte er sich bei Schaaf und Allofs wohl selbst weggegrätscht.
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Herzraute am 30.12.2018, 19:50
Oh ja an das Spiel erinnere ich mich noch gut. Damals dachte ich auch nur: „So blöd kann doch keiner sein...“
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