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07.06.2019
Calmund im Mein-Werder-Interview

„In Bremen bekam ich Gänsehaut“

© dpa


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Herr Calmund, Sie haben sich im Fußball als gewiefter Manager einen Namen gemacht.  Wenn Sie auf die Entwicklung in Bremen schauen: Was macht die Vereinsführung von Werder besonders gut?

Reiner Calmund: Man kann es auf einen einfachen Nenner bringen: Der Verein besetzt die Führungspositionen sehr intelligent. Man muss nur die Handelnden durchgehen. Wenn ich allein Marco Bode sehe, der ist eine Persönlichkeit. Den wollte ich früher unbedingt als Manager zu Bayer Leverkusen holen. Leider vergeblich. An ihm habe ich mir damals die Zähne ausgebissen.

Frage: Wann war das?

Als wir in Leverkusen unsere schwere Krise hatten, in der Saison 2003/2004. Da wollte ich ihn unbedingt in die Vereinsführung integrieren.

Das wäre damals eine große Überraschung geworden. Wie kamen Sie auf Bode?

Weil ich ihn kennen und schätzen gelernt hatte, vor allem im Rahmen der WM 2002 in Japan und Südkorea. Er war als Spieler dort, ich als Mitglied der DFB-Delegation. Wir haben uns dort einige Male unterhalten und da habe ich schnell gemerkt, dass er zu den 20 Prozent gehört, die etwas mehr Grips im Kopf haben. Dass er in der Nationalmannschaft und bei Werder Bremen zuvor auf einem hohen Level gespielt hatte, war zudem sicherlich kein Hindernis. Zu den vielen Dingen, die Marco Bode auszeichnen, gehört, dass er unfallfrei sprechen und sehr gut analysieren kann. Er konnte schon damals die Dinge mit einem etwas breiteren Blick bewerten. Deshalb hätte ich ihn sehr gerne nach Leverkusen geholt, damit er als Geschäftsführer meine direkte Nachfolge antritt.

Woran ist das gescheitert? Sie waren doch berühmt dafür, dass Sie fast alles hinbekommen haben…

Er wollte oben in Bremen bleiben. Er war nicht zu knacken. Das war übrigens schon der zweite K.-o. für mich mit einem Bremer. Ein paar Jahre davor, ich glaube es war 2001, da wollte ich unbedingt Rune Bratseth als Sportdirektor verpflichten. Bratseth hatte nach seiner Bremer Zeit schon sehr erfolgreich in Trondheim im Management gearbeitet. Es gab dann wegen unseres Angebots eine Abstimmung in der Familie. Rune meinte, er müsse eine Mehrheit von 3:1 haben für einen Wechsel zurück nach Deutschland. Mutter und Tochter waren dagegen, er und der Sohn dafür – da waren wir bei 2:2. Es ging so weit, dass wir eine internationale Schule für die Kinder gesucht haben. Rune Bratseth kannte und schätzte ich aus Kommissionen mit der UEFA, in denen wir über wichtige Themen wie die Champions League diskutierten. Dadurch wusste ich, dass der nicht nur groß und schnell war, wie Otto Rehhagel immer sagte, sondern auch eine gute Führungskraft. Zweimal waren wir bei ihm in Trondheim, um einen Wechsel einzufädeln. Leider gaben mir Bratseth und Bode letztlich beide einen Korb.

Wenn man sieht, wie Bode heute bei Werder als Aufsichtsrats-Chef agiert, hatten Sie damals offenbar schon das richtige Näschen…

Das ist für mich die volle Bestätigung. Ich hätte ihn wirklich gerne überzeugt. Übrigens: Frank Baumann hatten wir auch an der Angel, den wollten wir als Spieler verpflichten. Wir haben auch Gespräche geführt. Baumann bekam viel Bedenkzeit, er hat sich letztlich aber entschieden, in Bremen zu bleiben und nicht nach Leverkusen zu wechseln.

Dann hatten Sie wirklich sehr früh ein Auge auf die heutige Bremer Vereinsführung geworfen.

Das stimmt. Im Gegenzug bekam Werder Clemens Fritz von uns. Wie der nun in einem Trainee-Programm gefördert wird, und auch wie der erfahrene Tim Borowski im Trainerstab heranreift – das macht Werder wirklich gut. Wieder zwei Jungs aus dem Fußball, beide Nationalspieler, beide werden behutsam aufgebaut. Ein Coup war auch, Thomas Schaaf als Koordinator zurück zu holen. Das ist schon geballte Fußballkompetenz in Bremen. Und Florian Kohfeldt halte ich für einen Glücksgriff für den ganzen Verein. Man muss nur aufpassen, dass er jetzt nicht anfängt, zu schweben.

Wie meinen Sie das?

Der hat so viel Erfolg und geht so ab, dass man darüber nachdenken muss, ihm die Bleischuhe anzuziehen. Aber nicht, weil Kohfeldt wirkt, als habe er das nötig. Sondern weil er in so jungen Jahren so viel Erfolg hat. Das mit den Bleischuhen beziehe ich nicht auf seine Mentalität oder irgendwelche Aussagen von ihm. Es ist einfach meine Erfahrung im Fußballgeschäft: Wenn einer so rauskommt und so erfolgreich arbeitet, dazu noch so kluge Auftritte in der Öffentlichkeit hat und so ausgewogen wirkt – dann gewinnt der einfach sehr schnell in der ganzen Branche eine enorme Anerkennung. Man findet bei Kohfeldt ja überhaupt nichts Negatives. Gerade dann muss man auf junge Menschen besonders aufpassen, er ist ja erst 36, denn jetzt kommen von überall die Schulterklopfer. Das habe ich ja früher bei Christoph Daum immer gesagt: Ich ziehe dir jetzt die Bleischuhe an. Und das war einer der besten Trainer. Bei Daum war es wie jetzt bei Kohfeldt auch: sehr guter Trainer, sehr guter Fußball, sehr authentische Auftritte. Deshalb meine ich das mit den Bleischuhen absolut wertschätzend: Kohfeldt tritt so normal auf und ist fachlich hoch qualifiziert, seine Einstellung ist vom Allerfeinsten, der ist einfach super. Und er bekommt jetzt eine enorme Anerkennung, nicht nur von den Bremern, sondern von einer sehr breiten Öffentlichkeit.

Versetzen Sie sich doch mal in die Situation von Manager Frank Baumann. Der muss nun immer damit rechnen, dass ein großer Verein ihm den Trainer wegholen möchte. Wie kann er Kohfeldt davon überzeugen, dass Bremen genau richtig für ihn ist?

Am besten geht das über gemeinsame Erfolge. Denn natürlich ist Kohfeldt mit seinem Auftreten und seiner ganzen Art ein Kandidat für höhere Aufgaben. Am besten kannst du das als Verein verhindern, wenn du es gemeinsam schaffst, Bremen ein bisschen höher zu bringen.

Gerade wird bei Werder an vielen Kleinigkeiten gearbeitet: ein neuer Kabinentrakt, neue Besprechungsräume. Gehören solche Details dazu?

Sicher, aber es geht nicht nur darum, dass Kohfeldt merkt, hier entwickelt sich etwas. Sondern auch darum, dass er professionell arbeiten kann. Das kannst du nicht mehr in einem kleinen Trainerzimmerchen leisten, man muss in einem vernünftigen Ambiente mit den Spielern sprechen können. Das gehört heute schlichtweg dazu. Gerade, wenn es ein fachliches Gespräch ist, in dem der Trainer einem Spieler verschiedene Videosequenzen zeigen möchte. Denn heute wie damals leiden Fußballprofis ja unter einer Berufskrankheit: Sie sind manchmal sehr unkritisch, was ihre eigene Leistung betrifft. Deshalb ist es für einen Trainer heute wichtig, dass er in einem Gespräch mit dem Spieler alle Register ziehen kann, und dafür musst du als Verein die entsprechende Infrastruktur haben. Dann geschieht alles in einer anderen Atmosphäre und erzielt auch mehr Wirkung.

Nun verfehlte Werder das große Ziel Europa denkbar knapp. Ist das aus Ihrer Erfahrung eher Antrieb fürs nächste Jahr – oder besteht die Gefahr, dass dieses Verpassen eine Mannschaft zurückwirft?

Es war natürlich bitter für Bremen, weil sie erst so kurz vor Toresschluss daran gescheitert sind. Es war sogar mehr als bitter, wenn man sieht, welchen Fußball die Mannschaft gezeigt hat. Man konnte glauben, die marschieren am Ende durch in den Europacup. Es könnte jetzt die zusätzliche Motivation sein, dass man sich sagt: Das passiert uns in der nächsten Saison nicht mehr! Die entscheidende Frage dafür ist aber: Wie ersetzt Werder Max Kruse?

Haben Sie einen Tipp?

Ich halte es für wichtig, dass man nicht sagt: Wir müssen einen neuen Max Kruse haben.  Es ist besser, wenn man sagt: Das müssen wir jetzt komplett als Mannschaft kompensieren. Von der Persönlichkeit, von der Erfahrung und von der Laufbahn her ist ein Kruse-Ersatz schlichtweg nicht bezahlbar. Deshalb ist es gut, ein paar Spieler zu haben, die in der Offensive gemeinsam die Nachfolge übernehmen. Man sollte in der Mannschaft sagen: Jeder von uns muss jetzt noch fünf Prozent mehr geben, dann können wir Max Kruse ersetzen - aber nur wir alle zusammen. Das wäre für mich der bessere Weg, als wenn man einen Neuen holt, der sich erst einspielen muss und die ganze Last eines Kruse-Ersatzes tragen muss.

Haben Sie denn Verständnis dafür, dass Kruse nach dieser spektakulären Werder-Saison als Kapitän und Führungsfigur sagt: Ich gehe den Weg nicht mehr mit?

Ich bin davon ausgegangen, dass er Bremen nur verlässt, wenn er ein richtig gutes Angebot eines anderen Vereins hat. Man muss ja bedenken: Bremen hat sich finanziell sehr gestreckt, um ihn zu halten. Letztlich ist es seine Entscheidung. Wäre ich sein Berater, hätte ich ihm gesagt: Junge, in Bremen weißt du, was du hast. Da bist du aufgeblüht, was ja nicht nur an dir liegt, sondern an dem ganzen Umfeld und den Mitspielern. Und dort kannst du dir noch etwas Tolles aufbauen. Wenn du bis zu einer gewissen Deadline keinen anderen Klub hast, dann bist du in Bremen genau richtig. Das wäre mein Rat gewesen, denn ich bin kein Freund davon, zu warten, ob irgendwo noch einer aufwacht, weil sein Wecker zufällig klingelt. Kruses Vertragssituation war ja bekannt.

In Bremen ist Frank Baumann drei Jahre als Sportchef im Amt. Wie bewerten Sie ihn?

Er hat Werder nicht nur stabilisiert, sondern wieder nach oben gebracht. Niemand ist perfekt, ich war es auch nicht. Und es wird auch keinen zweiten Uli Hoeneß mehr geben, der als Manager 50 oder 60 Titel holt. Das kann auch Baumann nicht schaffen. Für Werder ist Baumann trotzdem ein Glücksfall. Nicht nur, weil er es mit all den Mitstreitern in der Führung geschafft hat, zum Beispiel die Brüder Eggestein zu halten. Nehmen wir Thomas Eichin vorher oder auch Ex-Trainer Robin Dutt, und vergleichen sie mit Baumann: Da liegen einfach Welten dazwischen, ohne den anderen etwas Böses zu wollen. Das sind nette Leute. Aber es geht im Fußball ja auch um Identifikation. Ein paar Faktoren sind immer wichtig: Kompetenz, Leidenschaft und Begeisterung, Teamgeist, Empathie und eben Identifikation – mit dem Job, aber vor allem auch mit dem Verein. In all diesen Punkten ist Baumann gut, vor allem aber steht er für Werder Bremen, das ist die totale Identifikation. Mehr geht eigentlich nicht.

Fliegt Baumann in der Bundesliga etwas unter dem Radar, weil er sich nach außen nicht so groß darstellt?

Für die große Öffentlichkeit vielleicht, weil er nach außen nicht so präsent ist. Nach innen aber, innerhalb der Bundesliga, ganz sicher nicht. Da wird er inzwischen sehr hoch geschätzt. In Bremen ist ja auch alles etwas ruhiger, deshalb kann man sagen: Für München wäre er vielleicht zu ruhig, da käme er nicht in Frage. Das hätte dann aber nur Mentalitätsgründe, keine fachlichen.

Im Vergleich zu Mitbewerbern, die auch nach Europa wollen, verfügt Werder nicht über das große wirtschaftliche Potential. Nach Jahren des Abstiegskampfs landete Bremen jetzt auf Platz 8. Was könnte der nächste Entwicklungsschritt für den Verein sein?

Ich war zuletzt in Leer in Ostfriesland und in Vechta, wo viele finanzkräftige Leute und Unternehmen tätig sind. Dort habe ich zum Jubiläum der ostfriesischen Volksbank und vor 300 Unternehmern gesprochen. Ich möchte nicht als Schlaumeier auftreten, aber in diesem ganzen Umland auch weit außerhalb von Bremen, da gibt es ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Ich habe keine Machbarkeitsstudie dazu und auch keine Gespräche dazu geführt, aber dort sitzen so viele Weltmarktführer aus verschiedenen Branchen, und die haben ein große Sympathie für Werder. Das merkte ich, als wir über den umstrittenen Elfmeter im Pokalhallfinale für Bayern sprachen. Da haben diese Unternehmer direkt emotional reagiert. Werders Hauptsponsor Wiesenhof kommt ja auch von dort. Wie gesagt, ich möchte nicht Schweinchen schlau sein, aber es gibt dort im ganzen Umland viel mehr als frische Luft und schöne Landschaften. Sehr viel mehr. Es lohnt sich für Werder bestimmt, das weiter intensiv abzuklopfen.

Zumal Hamburg und Hannover keinen Bundesligafußball im Norden mehr bieten. Kann Bremen auch davon profitieren?

Die Chance ist da, ja, aber das können ein paar Leute in der Vereinsführung alleine natürlich gar nicht schaffen. Ich habe das gerade bei Karl-Heinz Rummenigge gehört, der von diesem ungeheuren Druck sprach. Der Druck, immer mehr gute Sponsorenverträge abzuschließen. Auch wenn Bayern gut spielt, kommen die Sponsoren nicht von alleine. Da muss gearbeitet werden, auch von ihm als Vorstandsvorsitzendem, um durch diese Einnahmen die Defizite im Fernsehgeld im Vergleich zu anderen Ländern auszugleichen. Nur so kann Bayern oben mitmischen. Wenn die Bremer mehr Geld hätten – die wüssten mit dieser Vereinsführung schon, was sie damit machen würden. Übrigens, wo wir vorhin von Baumann und Bode sprachen: Man darf hier auch Klaus Filbry nicht vergessen, der als Geschäftsführer in der Branche sehr gut vernetzt und in der Bundesliga anerkannt ist.

Sie schauen sehr viel Fußball. Sehen Sie gerne Spiele von Werder?

Ja. Zumal ich in Bremen eines der ganz besonderen und schönsten Spiele erlebt habe – und kurz danach die größte Enttäuschung. Es war in der Saison 1999/2000, als wir am letzten Spieltag mit Leverkusen in Unterhaching den Meistertitel verspielten. Ein paar Wochen vorher spielten wir in Bremen, an einem Freitagabend. Bei Flutlicht! Sie wissen ja: Bei Abendspielen brennt die Luft im Weserstadion, da tanzt richtig der Bär. Für Werder ging es damals noch richtig um was, die konnten sich noch für den Uefa-Cup qualifizieren. Was dann passierte, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben das Spiel dominiert und klar gewonnen, somit lagen wir drei Punkte vor Bayern München - und da sangen die Bremer Fans plötzlich: Zieht den Bayern die Lederhosen aus! Das war für mich unglaublich, die Leute hätten ja eigentlich enttäuscht sein müssen. Aber die haben uns gefeiert. Da stand ich mit offenem Mund im Weserstadion und bekam Gänsehaut. Die bekomme ich auch jetzt wieder, wenn ich nur an diesen Moment zurückdenke. Das war groß von den Fans. Die Bremer haben ein ganz besonderes Publikum, und ehrlich: Das war für mich einer der größten Momente überhaupt im Fußball. Und das auswärts. Das nächste Auswärtsspiel stand für uns in Hamburg an. Dort war es deutlich unterkühlter als in Bremen, obwohl wir auch dort gewonnen haben.

In der abgelaufenen Saison feierte dieses Bremer Publikum vor allem Claudio Pizarro, der auch bei den Trikotverkäufen vorne lag. Ein Coup der Bremer Vereinsführung, auf Pizarro zu setzen?

Auf jeden Fall ein Plan, der voll aufgegangen ist. Und es war auch gut, das jetzt noch mal um eine weitere Saison zu verlängern. Das hat sich der Spieler verdient, aber das haben auch Werder Bremen und diese Fans verdient. Bei Werder sitzt ja auch nicht der liebe Gott im Management, der sagt: Und du, Claudio, wirst nun ewig spielen. Irgendwann macht Pizarros Körper das nicht mehr mit. Natürlich verliert er an Schnelligkeit. Aber er verliert nicht seine Schlitzohrigkeit, seine Torgefahr und Erfahrung. Irgendwann wird ihm die Luft ausgehen, aber auch mit den modernsten Untersuchungsmethoden wirst du bei Pizarro nicht vorhersagen können, wann das ist. Bis dahin haben alle Seiten es verdient, diese schönen Momente noch weiter genießen zu dürfen und den Vertrag immer wieder zu verlängern.

hashtag am 07.06.2019, 15:07
„Es war in der Saison 1999/2000, als wir am letzten Spieltag mit Leverkusen in Unterhaching den Meistertitel verspielten. Ein paar Wochen vorher spielten wir in Bremen, an einem Freitagabend. Bei Flutlicht! Sie wissen ja: Bei Abendspielen brennt die Luft im Weserstadion, da tanzt richtig der Bär. Für Werder ging es damals noch richtig um was, die konnten sich noch für den Uefa-Cup qualifizieren. Was dann passierte, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben das Spiel dominiert und klar gewonnen, somit lagen wir drei Punkte vor Bayern München - und da sangen die Bremer Fans plötzlich: Zieht den Bayern die Lederhosen aus! Das war für mich unglaublich, die Leute hätten ja eigentlich enttäuscht sein müssen. Aber die haben uns gefeiert. Da stand ich mit offenem Mund im Weserstadion und bekam Gänsehaut. Die bekomme ich auch jetzt wieder, wenn ich nur an diesen Moment zurückdenke. Das war groß von den Fans. Die Bremer haben ein ganz besonderes Publikum, und ehrlich: Das war für mich einer der größten Momente überhaupt im Fußball. Und das auswärts“

Kann mich noch gut an das Spiel im Weserstadion erinnern...
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Daneris am 07.06.2019, 17:05
Tolles Interview, und was Herr Calmund sagt hat alles Hand und Fuß!
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j.micoud am 07.06.2019, 18:29
FK wird versuchen seine Arbeit mit Werder fortzusetzen. In erster Linie muss er selbst davon überzeugt sein, dafür muss ihm sportlich mit der Mannschaft aber auch der nächste Schritt gelingen. Er wird unter keinen Umständen Bleischuhe benötigen, dafür ist er viel zu bodenständig, zu sehr realitätsbewusst und konsumiert auch keine bewusstseinserweiternde Substanzen.
Max Kruse hat eine individuelle Klasse, die in der Bundesliga nicht vorhanden ist. Man sollte evtl. drüber nachdenken sich wieder die Hände zu reichen. Für viele Vereine und Spieler hat das Pokern doch jetzt erst begonnen... Max kennt jeden, jeder kennt Max. Er würde dem Kader unter keinen Umständen schaden und würde sich auch fügen, wie Pizarro das auch tut. Für die weitere Entwicklung der Mannschaft ist vielleicht ein jüngerer Spieler vom Vorteil, der auch defensiv mitarbeiten kann. Grujic ist nach wie vor mein Favorit.
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susanneundjens am 08.06.2019, 07:33
Die interessantesten Interviews sind meist die, die mit Leuten geführt werden, die nicht mehr im Geschäft sind, da man dann offen und ehrlich sein kann. So auch hier. Interessant was er sagt. In einem trügt seine Erinnerung. Das Spiel von dem er redet war garantiert nicht an einem Freitagabend, aber macht ja nix. Ich selbst hab mich nach dem Spiel eher sehr geärgert, da Werder ein sehr wichtiges Spiel verloren hatte. Fand es wirklich irre damals, dass es nicht wenigen Fans wichtiger war, dass Bayern nicht Meister wird als dass Werder sein Ziel ereicht. Zum Thema Kohfeldt dürfte er richtig liegen.
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