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08.06.2019
Warum Bode nicht Calmund-Nachfolger wurde

„Ich habe damals Distanz gebraucht“

© nordphoto / Ewert


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Das Mein-Werder-Interview mit Manager-Legende Reiner Calmund über die Entwicklung des SV Werder hat die Macher des Bremer Bundesligisten erfreut. „Es ist ein schönes Kompliment, dass Calli unsere Arbeit bei Werder Bremen so wertschätzt“, sagt Marco Bode, Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Auch die Anekdote, dass sich der gewiefte Calmund ausgerechnet an ihm einst die Zähne ausbiss und es nicht schaffte, ihn fürs Leverkusener Management zu holen, las Bode mit einem Schmunzeln: „Wir haben uns in all den Jahren schon oft ausgetauscht und es freut mich, dass er viel von mir hält.“ Die Saison 2003/04 aber, als Calmund ihn gerne zur Bayer geholt und ihn als sein Nachfolger aufgebaut hätte, fiel genau in die Zeit, als Bode nach seinem Karriere-Ende 2002 etwas Abstand vom Fußball haben wollte. „In der Zeit habe ich etwas Distanz gebraucht“, erinnert sich Bode, „auch deshalb ist es nicht zu einem unterschriftsreifen Vertragsangebot gekommen.“ Es sei zudem nicht sein Ziel gewesen, Bremen zu verlassen.

Das bestätigte auch Calmund im Interview: „Er wollte oben in Bremen bleiben. Er war nicht zu knacken.“ Der langjährige Bayer-Macher schätzt Bode als „eine Persönlichkeit“, der Bremer Fußballfunktionär könne „die Dinge mit einem etwas breiteren Blick“ bewerten. Calmund: „Deshalb hätte ich ihn sehr gerne nach Leverkusen geholt, damit er als Geschäftsführer meine direkte Nachfolge antritt.“

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