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30.12.2018
Pizarro bei „buten un binnen“

„Ich habe auf Bremen gewartet“

© nordphoto


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Claudio Pizarro hat so einige schöne Momente in seiner langen Karriere erlebt: Traumtore, Titel, Rekorde. In diesem Jahr jedoch musste der Werder-Stürmer auch einen ganz bitteren Rückschlag verkraften. „Das war der schwierigste Moment meiner Karriere, meines Lebens“, sagt der Peruaner im Interview mit „buten un binnen“ über seine Nicht-Nominierung für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. „Ich habe alles für mein Land gegeben und auf einmal war ich nicht mehr dabei. In so einem Moment, wo ich vier WM-Qualifikationen gespielt und alles getan habe für mein Land, dann kommt so eine Situation.“

Dennoch gab es natürlich auch viele positive Momente für Pizarro in diesem Jahr. Da wäre zum Beispiel seine vierte Rückkehr zu Werder. „Ich habe auf Bremen gewartet und gehofft, dass es klappt. Und am Ende hat es doch geklappt“, sagt der beste Bundesliga-Torschütze der Bremer Vereinsgeschichte.

Er spiele immer noch Fußball, weil „ich glaube, ich kann dem Fußball noch etwas geben. Nicht nur für die Fans oder mich selbst, sondern für die jungen Spieler, die nach mir kommen. Das ist für mich sehr wichtig.“ Mit 40 Jahren hat Pizarro zudem weiterhin große Ziele für das kommende Jahr: „Was wünsche ich mir? International zu spielen – oder international etwas zu erreichen mit Werder.“

Um international zu spielen, müsste der Peruaner allerdings noch mindestens ein Jahr länger spielen. Dass er im kommenden Sommer aufhört, will Pizarro dann auch nicht definitiv verkünden. „Die Wahrheit ist, dass ich es nicht sagen kann. Ich muss jede Woche, jeden Tag sehen, wie der Körper ist. Dann kann ich eine Entscheidung treffen“, erklärte er. „Momentan ist alles gut. Aber ich weiß nicht, was in einem, in zwei oder in fünf Monaten passiert. Jetzt habe ich Bock, ja. Und Bock habe ich eigentlich fast immer.“

Das komplette Interview gibt es hier.

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