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17.12.2018
Lemke im „Blickpunkt Sport“

„Hoeneß ist ein Klassemann“

© dpa


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Aus den einstigen Erzfeinden Willi Lemke und Uli Hoeneß waren für kurze Zeit Freunde geworden – doch damit war bei Bayerns letztem in Bremen Schluss. Lemke hatte Hoeneß für dessen Aussagen bei der mittlerweile legendären Pressekonferenz am 19. September kritisiert (Bayerns Bosse hatten unter anderem die Medien mit Verweis auf Artikel 1 des Grundgesetzes attackiert) sowie für den Umgang Hoeneß‘ mit Bayern-Legende Paul Breitner. Daraufhin war Hoeneß beim Spiel Werder gegen Bayern nicht zum Essen in die Werder-Loge gekommen. Dies wurde dahingehend interpretiert, dass Bayerns Präsident Lemke die Freundschaft wieder gekündigt hatte.

Dazu äußerte sich Werders Ex-Funktionär nun im „Blickpunkt Sport“. Er sei „überrascht“ gewesen, wie sich Hoeneß in jüngerer Vergangenheit verhalten habe: Denn „vor zwei Jahren habe ich noch einen Uli erlebt, der unheimlich sympathisch, sozial und engagiert war.“ Dieses Bild wolle er sich von Hoeneß nun bewahren, der Hoeneß von der besagten PK „passt da nicht rein“.

Dass Bayerns Präsident beim Gastspiel im Weserstadion nicht in die Loge kam, habe Lemke „zur Kenntnis genommen“ und als „schade“ empfunden. Lemke betonte aber, dass er sich weiterhin freue, wenn Hoeneß ihn anrufe. Denn dieser sei „ein Klassemann mit einem tollen Lebenswerk„. Lemke hofft, dass sich Hoeneß dieses Denkmal durch sein aktuelles Verhalten bewahre und bald „wieder die Kurve kriegt“.

Zum Video des Lemke-Interviews geht es hier.

alanya_fuchs am 17.12.2018, 12:30
Laangweeiilig !!
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wolfgramm am 17.12.2018, 12:37
Dass Hoeness sympathisch sei,habe Lemke wohl exclusiv,sein sportlicher Erfolg ist unabhängig davon zu sehen und unbestritten.Die gegenseitigen Scharmützel der beiden interessieren hier wohl,wie @alanya_fuchs richtig meint,wenige.
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Sweetwater am 17.12.2018, 16:54
Unglaublich dieser Herr Lemke!
Nachdem bei Werder hinsichtlich seiner Abgängigkeit nicht gerade Trauer getragen wird, maßt dieser sich nun an, dem Gottvater des Fußballs und großen Ehrenmann fiese Verhaltensregeln mit auf dem Weg zu geben. Was für eine verkehrte Welt, als würde der Lehrling dem Meister sagen, wie das Werk verrichtet werden muß oder nun die Maus die Katze auf den Baum schleppt!
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delles.wiki am 17.12.2018, 17:51
Ich würde sogar sagen, als wolle der Knecht den Kaiser maßregeln, als wolle die Laus den Löwen, ja, als wolle das Plankton den Wal verspeisen. Nichtswürdiger, welche Anmaßung! Ich denke, er geht demnächst auch über Wasser.
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RosiB. am 17.12.2018, 18:18
Hahahaha 👍
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Sweetwater am 17.12.2018, 19:40
Da haben Sie nunmal recht! Wenn jemand in der Lage ist trockenen Fusses über die unendlichen Weiten der Meere und Seen zu wandeln, dann jener Herr Hoeneß, der 2014 unverstanden von der Justiz des Freistaates Bayern seiner Freiheit genommen und dadurch überdies der Segnung des Pontifex Maximus in Rom beraubt wurde. Und diesem großen Mann will ein ehemaliger Bremer Fußballmanager oktroyieren, wie sein Verhalten in der Öffentlichkeit zu seien hat! Eine Anmaßung par excellence.
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delles.wiki am 17.12.2018, 21:28
Ja, Missgunst und Undank ist der Welten Lohn. Ich mag ihn auch, den Herrn Hoeneß, mit seiner unwirschen, aber ehrlichen Art. Aber wie kommt es bloß, dass ich Ihnen nichts glaube?
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WERDER2016 am 17.12.2018, 22:18
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich mich in diesem Gutmenschen Uli Hoeness so getäuscht habe:

die Barmherzigkeit in Person, ehrlich bis zum Grunde seiner Seele, stets höflich und rücksichtsvoll im Umgang mit seinen Mitmenschen, sozial bis in die (wenig vorhandenen) Haarspitzen und so sympathisch. Dass es immer noch diese fiesen Mitbürger gibt, die nicht begriffen haben, welche Wohltat dieser Halb- ja fast schon Ganzgott für die unter ihm stehende restliche Menschheit bedeutet, erschließt sich mir in keinster Weise. Gäbe es die Gestalt des Messias noch nicht, sie müsste für Herrn Hoeness erschaffen werden. Ein Heilsbringer, der seinesgleichen sucht.
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1-Werder am 18.12.2018, 08:35
Ein interessant zu lesender Beitrag. Ein Satiriker hätte es nicht besser formulieren können; vielleicht ein neues Business-Modell...?
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Sweetwater am 17.12.2018, 23:13
Welch eine Freude zu lesen, daß es doch noch anscheinend Mitmenschen gibt, die den Gutmenschen Hoeneß gebührend zu würdigen wissen, mehr noch, die sogar einräumen sich hinsichtlich seines einwandfreien Charakters geirrt zu haben. Seine Großherzigkeit, Barmherzigkeit, Loyalität, sein soziales Engagement und kaum noch zählbaren anderen guten Eigenschaften bedürfen keiner näheren Erläuterungen mehr. Für mich ein Mensch der schon zwingend und überfällig Träger des Bundesverdienstkreuz hätte sein müssen.
Und von diesem gigantischen Humanisten unserer Zeit hätte auch der SV Werder Bremen lernen können. Wie oft hat Herr Hoeneß seine Menschlichkeit bewiesen und mit höchsten Anstand angestellten Trainern die fiese, für sie nicht mehr zu ertragende Last der Verantwortung, väterlich von ihren geschundenen Schultern genommen. Man erinnere sich an z.B. Herrn Magath, Herrn Klinsmann, Herrn van Gaal oder auch Herrn Ancelotti.
Selbstlos ist er diesen schweren Aufgabe stets pflichtbewußt für eine besserer Zukunft für seinen Vereins nachgekommen, ein Vorbild für alle.
Wie unbedeutend sind dagegen die "kritischen Einwürfe" eines Herrn Lemke!
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am 18.12.2018, 00:17
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
delles.wiki am 18.12.2018, 00:25
Tja, ich widerspreche Ihnen ja nur ungern, aber Ihre weitläufigen Auslassungen zum Herrn Hoeneß (sogar mit Bezügen zur katholischen Kirche) haben nichts mit meiner eigenen Meinungsbildung zu tun. Die hatte ich schon viel früher. Aber wie gesagt, ich achte Ihren Enthusiasmus und Ihre Mühen, auch wenn sie beizeiten etwas desorientiert und hilflos wirken.
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susanneundjens am 18.12.2018, 09:13
@werder2016, @delles wiki: Ganz großer Sport.....Zum Thema: Hoeness hat sich im Grunde seines Herzens nie geändert und hat Abermillionen Steuern hinterzogen und saß dafür logischerweise im Knast. Seine Zeit ist vorbei und so langsam merkt er es. Wie sich allerdings Lemke und Hoeneß gerade verstehen, ist mir herzlich egal.
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