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24.04.2019
Die Top-Facts zum Bayern-Spiel

Heim-Magie oder Pokal-Genie?

© nordphoto


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Die Bayern sind klar vorn:

Die Gesamtbilanz spricht eine eindeutige Sprache für den Rekordmeister. In bisher 118 Spielen in drei verschiedenen Wettbewerben siegten die Bayern 65 Mal. Werder kommt auf 28 Siege, dazu gab es 25 Remis. 239 Tore haben die Bayern dabei schon gegen Werder erzielt. In der Bundesliga haben die Bayern schon mehr als doppelt so oft gegen Werder gewonnen (55 zu 26 Siege) und auch da über 200 Tore geschossen (211).

Pokal-Graus mit Lichtblick:

Im DFB-Pokal ist die Statistik aus Bremer Sicht ähnlich düster. Werder setzte sich nur in einem der bisher acht Pokalduelle mit dem FC Bayern durch - immerhin war das aber gleich ein Finale: Am 12. Juni 1999 gewann Bremen gegen die Bayern nach Elfmeterschießen (1:1 nach 90 und 120 Minuten, 5:4 im Elfmeterschießen), Frank Rost wurde mit einem gehaltenen und einem selbst verwandelten Elfmeter zum Matchwinner. Die anderen sieben Duelle gingen allerdings alle an den FCB.

Werders einsamer Rekord:

Seit dem letzten Sieg über die Bayern im Herbst 2008 kam Werder nur noch auf schlappe drei Remis und 21(!) Niederlagen gegen den Rekordmeister. Zuletzt hat Werder 19 Pflichtspiele in Serie gegen die Bayern verloren und ist damit in diesem zweifelhaften Ranking alleiniger Tabellenführer.

Rekordsieger unter sich:

Werder und Bayern sind die Mannschaften, die den DFB-Pokal am häufigsten gewannen. Bayern gewann 18 Mal den Pokal (bei 22 Finalteilnahmen), Werder schaffte dies immerhin sechs Mal (bei zehn Finalteilnahmen). Werder gewann den Pokal zuletzt im Jahr 2009, der FC Bayern zuletzt 2016.

Oldies unter sich:

Nur Fortuna Düsseldorf kann in Sachen Durchschnittsalter mit Werder und den Bayern mithalten. Schon 15 Mal in der Bundesliga-Saison stellte Niko Kovac eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren oder älter aufs Feld, Florian Kohfeldt immerhin auch schon acht Mal. An Düsseldorfs 29,5 Jahre im Spiel gegen Gladbach vor ein paar Wochen kommen aber selbst Werder und die Bayern nicht ran.

Pokal-Genie Kovac:

Seit Niko Kovac am 8. März 2016 bei Eintracht Frankfurt als neuer Cheftrainer Nachfolger von Armin Veh wurde und damit im DFB-Pokal mitmachen darf, lautet seine Bilanz mit den Hessen und den Bayern 15 Siege und nur eine Niederlage. 15 Pokalspiele hat Kovac gewonnen, die Eintracht zwei Mal in Folge ins Finale geführt und nur die erste Endspielteilnahme gegen Borussia Dortmund vor zwei Jahren verloren.

Es dürfte Tore hageln:

Historisch gesehen sind Tore garantiert: Bayern schoss in seiner Geschichte schon 729 Pokaltore, Bremen immerhin auch schon 564. Kein anderes Team traf so häufig in diesem Wettbewerb wie diese beiden Klubs.

Bremer Mega-Serie:

Im Weserstadion ist Werder seit unfassbaren 37 Pokalspielen unbesiegt (33 Siege, dazu 4 Mal im Elfmeterschießen weitergekommen): Das ist Rekord in diesem Wettbewerb! Die letzte Heimniederlage setzte es im April 1988 beim 0:1 im Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt, die Eintracht holte wenige Woche später durch ein 1:0 gegen den VfL Bochum den DFB-Pokal.

Serien gerissen:

Bremen erzielte saisonübergreifend in den letzten 34 Pflichtspielen immer mindestens ein Tor. Diese schöne Serie, die Werder in der Art noch nie im Profifußball hatte, ist am vergangenen Samstag beim 0:1 in München gerissen. Auch der Nimbus der Unbesiegbarkeit im Jahr 2019 hat sich durch die Niederlage in der Liga erledigt.

Neue Kopfballstärke:

Werder erzielte seine letzten drei Tore allesamt per Kopf (zwei Mal Davy Klaassen, ein Mal Theodor Gebre Selassie), erstmals seit Herbst 2009 erzielte Werder wieder drei Bundesligatore in Folge mit dem Kopf.

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