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02.04.2019
Baumann zum Polizeikostenstreit

„Hat keinen Einfluss auf Kruses Vertragsverlängerung“

© nordphoto


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Es ging bei der ganzen Aufregung am Montag natürlich auch um ihn - um Max Kruse. Präsident Hubertus Hess-Grunewald hatte die Befürchtung geäußert, dass Werder durch das Urteil im Polizeikostenstreit und die drohenden Kosten den Vertrag mit Kruse nicht verlängern könnte. Der Werder-Kapitän selbst hatte am Dienstag für diese Äußerung allerdings nur ein Schulterzucken übrig. „Ich habe es gelesen, aber das ist nicht meine Baustelle“, sagte Kruse während der Pressekonferenz zum Pokalspiel gegen Schalke.

Frank Baumann wiederum betonte, was sich ohnehin die meisten schon gedacht hatten: Das Urteil werde „keinen unmittelbaren Einfluss auf Max' Vertragsverlängerung“ haben. Der Sportchef wollte Hess-Grunewalds Äußerung aber auch richtig eingeordnet wissen. „Hubertus hat zahlreiche Interviews gegeben am Freitag und am Samstag“, sagte der Sportchef. „Er hat mehrere Sachen aufgezählt, die Geld kosten. Er hat die Aussage bewusst überspitzt, um darauf aufmerksam zu machen. Es ist in Bremen in der Politik noch nicht angekommen, dass das Urteil auf uns sehr starke finanzielle Auswirkungen hat.“

Baumann nahm Hess-Grunewald also in Schutz und kritisierte stattdessen Bremens Innensenator Ulrich Mäurer: „Dieses Szenario von Herrn Mäurer, dass Werder Bremen durch das Urteil nicht betroffen sein wird, ist nicht korrekt. Wir werden uns mit aller Macht dagegen wehren, dass wir als Werder Bremen zum Großteil an den Kosten beteiligt werden.“

Dass zusätzliche Kosten in noch unbekannter Höhe auf den Klub zukommen, sei aber kaum zu verhindern, betonte Baumann. Kosten, die andere Bundesligisten nicht haben. „Das wird ein Wettbewerbsnachteil sein. Wir können nicht aus dem Vollen schöpfen“, unterstrich Werders Sportchef. Bei allem Ärger sei eines in der kontrovers geführten Diskussion um die Übernahme von Polizeikosten bei Risikospielen aber auch wichtig: „Es war nicht unser Bestreben, eine Polemik zu erzeugen“, hob Baumann hervor. Hess-Grunewald hatte mit seiner Aussage allerdings exakt das getan: für Polemik gesorgt.

fred01 am 02.04.2019, 12:25
Am 26.5. das Kreuz an der richtigen Stelle machen und die CDU wählen dann könnte das Problem gelöst werden.
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holger_sell am 02.04.2019, 13:32
Dadurch würde sich das betreffende Gesetz in Bremen auch nicht ändern.
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Netzorath am 02.04.2019, 15:07
Sehr schön.
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TripleU am 02.04.2019, 16:43
Das ist doch auch unterste Stammtisch Niveau. Als ob die CDU sich gegen beschlossenes Recht stellen würde. Gerade die .... Es sei denn, sie argumentieren auch nur populistisch. Haben ja nichts zu verlieren.
Schade nur, dass der Blick von der DFL weg geht...
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vigot am 03.04.2019, 10:01
Genau so sieht es aus. Das asoziale verhalten dieser rein gewinnorientierten DFL wird einfach akzeptiert. Die sollen sich gefälligst an den Kosten beteiligen!
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Deltator1 am 03.04.2019, 08:54
Es ist schlecht was ein Politiker aus Bremen macht und das vor den Wahlen Fazit Stimmenverluste!!!
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