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Rasenreport
18.01.2019
So könnte Werder gegen Hannover spielen

Harnik und Rashica bilden wohl die Flügelzange

© nordphoto


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Sonnig soll es sein, mit einer leichten Brise aus Südost, dazu Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Die äußeren Bedingungen in Hannover zeigen heute keine extremen Tendenzen, ein Fußballfest sollte am Sonnabend (15.30 Uhr) dennoch niemand erwarten. Die inneren Bedingungen in Hannover haben es wie immer in sich. Teile der Fans liegen seit Ewigkeit mit Hannovers Präsident Martin Kind im Clinch, Trainer André Breitenreiter hat öffentlich Verstärkungen gefordert und jetzt eine Wagenburgmentalität ausgerufen. Der Tabellenvorletzte steht mit dem Rücken zur Wand, entsprechend werden sie gegen Werder auftreten – das glauben zumindest die Bremer.

„Es wird unangenehm. Nicht aufgrund der Temperaturen, Hannover möchte einiges gut machen", warnt Sportchef Frank Baumann. Und fordert, dass seine Spieler sich „wehren und dagegenstemmen". Florian Kohfeldt hat sich an die Fans gewandt und vorab erklärt, dass es kein „Chancenfeuerwerk" zu sehen geben werde. Das alles klingt nach einem Kampfspiel, in dem Werder sich die Punkte in 90 Minuten und mehr hart erarbeiten muss.

Gleichzeitig verlangt Kohfeldt von seinen Spielern, dass sie den Ton angeben. „Ich erwarte, dass wir das Spiel dominieren wollen. Dass wir bestimmen, was auf dem Platz passiert. Mit Ball und gegen den Ball. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir gewinnen, höher, als dass Hannover es gewinnt."

Johannes Eggestein fällt wohl aus

Verzichten muss Kohfeldt wohl auf Johannes Eggestein. Der Stürmer konnte unter der Woche aufgrund muskulärer Probleme nicht voll trainieren. Beim Abschlusstraining mischte Eggestein zwar mit, dennoch wird es für das Hannover-Spiel wahrscheinlich nicht reichen. Laut der „Deichstube“ ist der 20-Jährige auch nicht mit der Mannschaft nach Hannover gefahren. Da zudem Yuya Osako beim Asien-Cup weilt und Florian Kainz nach Köln gewechselt ist, dürften Milot Rashica und der Ex-Hannoveraner Martin Harnik auf den offensiven Außenbahnen den Vorzug erhalten. Josh Sargent und Claudio Pizarro werden wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Wieder fit ist Philipp Bargfrede, der gegen Hannover sehr wahrscheinlich im defensiven Mittelfeld starten wird. „Philipp ist dabei“, sagte Kohfeldt nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag.

Bleibt noch die Frage, wer neben Niklas Moisander verteidigt. Sebastian Langkamp oder Milos Veljkovic? Vorteil Langkamp! Der 31-Jährige bildete beim Abschlusstraining mit Moisander ein Innenverteidiger-Duo. Für Milos Veljkovic lief die letzte Einheit vor dem Hannover-Spiel nicht so blendend. Mit einem Eis-Verband am linken Oberschenkel kam der Serbe vom Platz, gab aber sofort Entwarnung: „Es ist nichts Schlimmes!" 

So könnte Werders Startelf gegen Hannover 96 aussehen:

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