News
Latest News
Rasenreport
26.02.2019
Gute Nachrichten aus dem Lazarett

Harnik und Johannsson wieder im Teamtraining

© nordphoto


  • 5
  • 200

Auf den Tag genau drei Wochen ist es her, da wurde Martin Harnik mit seinem Kopfballtor in der 119. Minute einer der Bremer Pokal-Helden gegen Dortmund. Nach Abpfiff stellte sich heraus: Der Angreifer hatte sich noch im Spiel eine schwere Muskelverletzung am Hüftbeuger zugezogen. Sechs bis acht Wochen Pause hatte man im Verein für Harnik einkalkuliert. Nun könnte es schneller gehen: Schon am Dienstagvormittag trainierte Harnik wieder mit der Mannschaft. „Sein Heilungsverlauf ist sehr erfreulich“, sagte Florian Kohfeldt am Rande des Trainings. Dennoch wird Harnik am Nachmittag nicht mit der Mannschaft trainieren, etwas Vorsicht ist weiterhin nötig. „Die Hoffnung ist, dass er Donnerstag wieder voll einsteigen kann. Wenn das klappt, ist er ein Kandidat für den Kader gegen Wolfsburg“, so Werders Trainer weiter. Die Bremer treffen am Sonntag (18 Uhr) auf die Niedersachsen.

Damit scheint sich der Optimismus zu bestätigen, der schon in der Vorwoche zu Harniks Heilungsverlauf durchgedrungen war. „Ich kann schon relativ intensiv trainieren und bin bei dem, was ich mache, schmerzfrei“, hatte Harnik sich vor der Partie gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende im Gespräch mit Eurosport bereits optimistisch gezeigt. 

Johannsson zurück, Osako individuell

Und noch ein alter Bekannter stand wieder auf dem Trainingsplatz: Aron Johannsson, der in dieser Saison noch gar nicht für Werder auflaufen konnte, machte nach Sprunggelenksproblemen erstmals wieder größere Belastungen mit der Mannschaft mit. „Für ihn war das jetzt der erste Schritt, aber er ist noch weit davon weg, dass er wieder voll dabei ist“, sagte Kohfeldt. Der US-Stürmer mit isländischen Wurzeln hat zwar über die Saison hinaus keine Zukunft in Bremen, wurde von Kohfeldt allerdings anders als Thanos Petsos und der inzwischen zu Benevento Calcio abgewanderte Luca Caldirola nie aus dem Profikader aussortiert. Yuya Osako ist derweil nach einer Sehnenreizung im Rücken noch nicht voll zurück, der Japaner trainierte individuell.

Gar nicht dabei war Davy Klaassen. Der Niederländer konnte wegen eines Schlags, den er im Stuttgart-Spiel erlitten hatte, nicht trainieren. Laut Kohfeldt besteht für das Spiel am Sonntag aber keine Gefahr. Das gilt auch - mit Einschränkung - für Philipp Bargfrede. Der Sechser verpasste die Partie gegen Stuttgart wegen einer Oberschenkelverletzung und soll gegen Wolfsburg wieder spielen. Kohfeldt: „Normalerweise schafft er das.“

wolfgramm am 26.02.2019, 12:14
Dann kann ja fröhlich weiter gewechselt werden im Sturm.
14
5

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download