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Rasenreport
16.02.2019
Verletzter Harnik im „Deichstube“-Interview

„Halte mich mit euphorischen Prognosen zurück“

© nordphoto


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Der Schmerz kam direkt nach der Einwechslung. In der zweiten Halbzeit des Pokalspiels gegen den BVB brachte Florian Kohfeldt Martin Harnik, um für frischen Wind in der Offensive zu sorgen. Doch schon beim ersten oder zweiten Sprint verletzte sich der 31-Jährige. „Ich habe mit mir gerungen, ob ich mich sofort wieder auswechseln lassen soll“, sagte Harnik im Interview mit der „Deichstube“. Doch der Angreifer biss auf die Zähne und erzielte in der zweiten Halbzeit der Verlängerung den 3:3-Ausgleich und ebnete Werder so den Weg ins Elfmeterschießen.

Im Nachhinein bekam Harnik die Rechnung präsentiert. Statt einer kleiner Zerrung oder eines Muskelfaserrisses zog er sich „eine Muskelverletzung am Hüftbeuger“ zu. „Ein Muskel, den du auch im Alltag die ganze Zeit brauchst. Da ist es schwer, sich zu schonen“, erklärte Harnik. Er gehe dennoch fest davon aus, in dieser Saison noch für Werder zu spielen. Aber: „Obwohl der Heilungsprozess sehr gut verläuft, ist es nicht absehbar, wie es weitergeht. Deswegen halte ich mich mal mit euphorischen Prognosen zurück“, so Harnik. Werder gab direkt nach Bekanntwerden der Verletzung einen Genesungszeitraum von sechs bis acht Wochen an. Bliebe es bei dieser Prognose, würde Harnik schlimmstenfalls erst Anfang April wieder zur Verfügung stehen.

Damit Harnik bald wieder auf dem Rasen stehen kann, ist nun Reha-Training angesagt. Kraftaum, Fahrradfahren, ein wenig aufs Laufband: „Sport treiben kann ich eigentlich wieder – nur keinen Leistungssport“, sagte Harnik.

Das Interview mit Martin Harnik in der „Deichstube“ gibt es hier.

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