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Rasenreport
09.05.2019
Neuer Co-Trainer für Kohfeldt

Gruev verstärkt Werder

© imago images


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Ilia Gruev als neuer Co-Trainer von Florian Kohfeldt? „Die Meldung stimmt nicht“, hatte der 49-Jährige am Dienstag noch gegenüber Mein Werder behauptet. Bulgarische Medien hatten von einem Engagement berichtet. Nun stellt sich heraus: Sie stimmte doch. Besonders um Standardsituationen soll sich der Vater von U19-Kapitän Ilia Gruev Junior kümmern.

„Ein erstes Ergebnis aus dieser Saison war es, uns in Zukunft noch professioneller im Trainerteam aufzustellen. Wir möchten die Spieler noch individueller fördern und noch intensiver im Bereich der Standardsituationen mit der Mannschaft arbeiten. Ilia ist für unser Team eine optimale Ergänzung. Er war selbst jahrelang Fußballprofi und kann fast ebenso viel Erfahrung als Trainer mit einbringen“, kommentierte Kohfeldt die Verpflichtung. Gruev soll zusätzlich zu den derzeitigen Co-Trainern Tim Borowski und Thomas Horsch zum Trainerteam stoßen.

Auch Gruev selbst, der noch bis zum Oktober als Cheftrainer beim MSV Duisburg tätig war, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich blicke sehr gespannt auf meine neue Aufgabe an der Seite von Florian Kohfeldt. Er ist ein hervorragender Cheftrainer, den ich schon lange außerordentlich schätze. Ich freue mich sehr, künftig in seinem Team zu sein und bin sicher, dass wir gemeinsam mit Werder viel erreichen können. Der Verein ist mir mit seiner Art und Weise schon seit langem sehr sympathisch und ich bin sicher, dass ich als Typ sehr gut dazu passe.“

Als Ilia Gruev Junior im Sommer 2015 aus Erfurt zu Werder wechselte, spielte Kohfeldt dabei eine wichtige Rolle. Später war er Trainer der U16, in der Gruev Junior kickte. Und er gilt bis heute als sein Förderer, der ihn vergangenes Jahr bereits als 18-jährigen mit ins Trainingslager der Profis im Zillertal genommen hat. Im April unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag bei Werder.

„Persönliche Sympathie“ bei Kohfeldt

Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen 1899 Hoffenheim erläuterte Kohfeldt die Zusammenarbeit noch einmal ausführlicher: Es sei eine „beachtenswerte Lösung“, mit Gruev jemanden dazuzuholen, der bereits auf Erfahrung als Profi, Co-Trainer und Trainer zurückblicken kann. Unzufriedenheit mit den bisherigen Co-Trainern bestehe keine: „Er ist eine Ergänzung. Es geht nullkommanull darum, irgendjemanden zu ersetzen.“

Stattdessen wolle man einzelne Bereiche vertiefen, neben der Arbeit an den Standardsituationen eben auch die individuelle Betreuung der Spieler. „Da geht es um die Wochenplanung, um Training, um Analysen“, erklärte Kohfeldt. Man wolle die Spieler nicht nur als Teil der Mannschaft, sondern auch als Individualsportler betrachten. Dazu sei er sich sicher, gut mit Gruev zusammenarbeiten zu können: „Es ist auch eine persönliche Sympathie da“, betonte Kohfeldt.

Alexander061080 am 09.05.2019, 21:54
Bitte was soll das denn???
Ist das schon soweit das ein möglicher Nachfolger in die Lehrerausbildung gehen soll 🤔🤔🤔
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Bubba am 10.05.2019, 16:46
Sein Sohn hat ja gerade bei Werder einen Profit Vertrag bekommen
Da war das dann wohl eine Bedingung Vater anzustellen
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