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09.03.2019
Werders U23 tritt auf der Stelle

Groß-Tor reicht wieder nur zum Remis

© nordphoto


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Der Start ins Jahr 2019, er war eher ernüchternd für Werders U23 verlaufen. Erst war für den Regionalligisten lediglich gegen Drochtersen/Assel ein 1:1 herausgesprungen, dann gab es auch gegen Weiche Flensburg nur ein Remis. Wer noch verhalten auf den Titel gehofft hatte, musste sich nach einem nun auf 17 Punkte angewachsenen Rückstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg II endgültig von diesem Gedanken verabschieden. Am Ehrgeiz der Elf von Trainer Sven Hübscher ändert dieser Umstand jedoch nichts – allerdings auch nicht am Resultat. So gab es am Sonnabend auf Platz 11 gegen den VfB Oldenburg abermals ein 1:1 (1:0).

Die Bremer erwischten vor 650 Zuschauern einen optimalen Start – und enormen Anteil daran hatte Fin Bartels. Nachdem er am Vortag noch einen Kurzeinsatz in der Bundesliga gehabt hatte, sollte der Offensivmann nur wenige Stunden später erneut bei der U23 mitmischen. Ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zurück in den Fußball-Alltag sollte es werden – und Bartels schien wie beflügelt. Die Profi-Leihgabe legte zunächst auf Jean-Manuel Mbom ab, der noch an VfB-Keeper Dominik Kisiel scheiterte. Keine 60 Sekunden später bediente Bartels Kapitän Christian Groß, der problemlos zur frühen Führung traf (6.). Und es ging munter weiter. Über Fridolin Wagner und Bartels landete der Ball bei Florian Dietz, der jedoch knapp am Tor vorbeizielte (18.).

Es dauerte eine ganze Weile, ehe auch die Oldenburger gefährlich wurden. Erst köpfte der Ex-Bremer Maik Lukowicz nach einer Freistoßflanke von Pascal Richter drüber (25.), dann verpasste Kifuta Makangu ebenfalls per Kopf hauchzart den Ausgleich (40.). Kurz nach dem Seitenwechsel passierte es dann aber doch: Jan-Niklas Beste foulte Lukowicz im Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Kai Bastian Evers sicher (51.). Kifuta hätte die Partie sogar fast gedreht (65.). Kurz darauf hatte dann Fin Bartels Feierabend, nach 68 Minuten durfte er sein arbeitsreiches Pflichtspiel-Wochenende beenden.

So richtig prickelnd war der zweite Abschnitt nicht mehr, in der Schlussphase erhöhte Oldenburg aber noch einmal den Druck. So musste Groß unter anderem in höchster Not nach einer Hereingabe von Jeffrey Volkmer klären (89.). In der Nachspielzeit lag der Ball dann tatsächlich im Netz: Ein Freistoß der Gäste landete zunächst am Innenpfosten, ehe Volkmer das Spielgerät über die Linie drückte. Schiedsrichter Marius Schlüwe (Laatzen) entschied jedoch auf Abseits, sodass Werders U23 wenigstens noch den einen Punkt behielt. So richtig zufrieden dürften sie damit im Bremer Lager trotz des späten Glücks aber nicht gewesen sein.

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