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Rasenreport
09.12.2018
Kohfeldt ist sehr angetan

Großes Lob für Rashica

© imago


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Das war mal ein Antritt. Robin Bormuth kam überhaupt nicht hinterher, als Milot Rashica mit dem Ball am Fuß an ihm vorbeistürmte. Bormuth, dem Düsseldorfer Verteidiger, blieb nichts anderes als ein taktisches Foul, und das nach nicht einmal einer Minute. Und noch besser: Werders 1:0 gegen Düsseldorf nahm seinen Ausgang bei Milot Rashica, als sich dieser im Mittelfeld blitzschnell von Adam Bodzek löste und den vorentscheidenden Pass auf Max Kruse spielte. „Mit dem Ball ist er einer der Spieler, die in jedem Bundesligaspiel einen Unterschied machen können“, sagte Florian Kohfeldt, „wahrscheinlich noch nicht zehn Spiele nacheinander, aber grundsätzlich in jedem Spiel.“

Milot Rashica, das ist gleichbedeutend mit Tempo. Tempo, das dem Werder-Spiel oft fehlt. So schnell wie Rashica ist kein anderer Profi bei Werder. 33 Kilometer pro Stunde sind Rashicas Sprints im Schnitt schnell. Gegen Düsseldorf zog Rashica in 75 Minuten starke 20 Sprints an. Auch das ein Top-Wert. Aufgrund seiner Wendigkeit gelang es Rashica auch gegen einen tiefstehenden Gegner wie die Fortuna, sein Tempo zu seinem Vorteil zu nutzen: 18 Zweikämpfe bestritt der 22-Jährige, die meisten aller Bremer. Viele davon in der Offensive. Eine Erfolgsquote von 55,6 Prozent ist für einen Angreifer sehr gut.

Das Düsseldorf-Spiel zeigte allerdings auch, dass Rashicas Spiel hier und da noch der Feinschliff fehlt. Eine Passquote von 91,3 Prozent überzeugt zwar, allerdings brachte Rashica keine seiner Flanken aus dem Spiel heraus an den Mann. Auch in der Wahl seiner Abschlüsse agiert Rashica mitunter überambitioniert: Alle seine drei Schüsse feuerte der Angreifer von außerhalb des Strafraums ab, für Gefahr sorgte keiner. Aber dafür arbeitet Rashica inzwischen mehr nach hinten. „Vor ein paar Wochen hat er von mir was zum Nachdenken gekriegt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen“, freute sich Kohfeldt. „Besondere Spieler nach vorne müssen auch nach hinten mitarbeiten. Sie müssen nicht die besten Defensivspieler sein, aber ein Defensivverhalten muss immer dabei sein.“ Milot Rashica hat gegen Düsseldorf den Anfang gemacht.

fh_king am 09.12.2018, 21:35
Kann mich an die drei Abschlüsse erinnern. Einer ging in den Nachthimmel (kann passieren) aber die anderen beiden waren stramm und mit gutem Schnitt geschossen. Ein wenig besser Platziert und der Keeper hätte kaum bis keine Chance gehabt. Ich glaube wenn er pro Spiel 3-5 Mal aufs Tor feuert ist in jedem 2. Spiel einer drin. Ich bin begeistert von der Schusstechnik...
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