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24.02.2019
Werders Probleme mit mauernden Gegnern

Grenzerfahrung in der Tiefe

© nordphoto


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Der FC Augsburg machte es Werder etwas leichter: Er spielte mit und probierte es nicht mit einer primär defensiven Variante. Gegen die anderen Kellerkinder sind die Bremer Probleme in dieser Saison fast schon chronisch. Aus sechs Spielen gegen den 1. FC Nürnberg, Hannover 96 und den VfB Stuttgart wurden lediglich sieben von 18 möglichen Punkten geholt.

Außerdem im Plus-Artikel:

• Was Werder von anderen kleineren Teams mit einem mutigen Ansatz unterscheidet

• Warum Yuya Osako schmerzlich vermisst wird

• Florian Kohfeldts Einordnung des Themas

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Netzorath am 24.02.2019, 19:12
Kohfeldt hätte wissen müssen, wie Stuttgart spielen würde. Es ist der Fluch der guten Tat und im Grunde natürlich ein Kompliment und eine Bestätigung der guten Arbeit innerhalb des letzten Jahres bei Werder, dass sich Mannschaften aus Respekt vor der starken Bremer Offensive hinten reinstellen. Und zwar nicht nur Abstiegskandidaten, sondern es sind sogar EuroLeague-Kandidaten, die dies in ihrem eigenen Stadion gegen Werder praktizieren. Damit ihnen nicht das passiert wie Augsburg, die munter mtgespielt haben und nach einer halben Stunde mit drei Toren zurücklagen. Sie haben Schiss vor Werder. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Das darf man mal festhalten.
Und es sind auch nicht ein oder zwei schlechte Spiele gegen um die Existenz kämpfende Abstiegskandidaten, die mir Sorgen machen. Es ist die Art und Weise, wie Kohfeldt darauf antwortet, die mir Kopfschmerzen bereitet.
Mit Raute gegen die Fünferkette - es tut mir leid, aber wer das macht, hat den heutigen Fußball nicht verstanden. Das 5-3-2 System ist extrem kompakt, die Raute ist das Gegenteil. Die Rautenspieler im Mittelfeld sind weit auseinander und mit dem heutigen Konterfußball leicht zu überspielen. Dutzende von Klatschen unter dem Trainer Schaaf, der das einfach nicht begreifen wollte, zeugen davon. Vor allem seine taktische Unbeweglichkeit hat den einstigen Doublesieger die weitere Trainerkarriere gekostet.
Die fehlende Kompaktheit ist aber nur das erste. Es folgen der allein vor der Abwehr agierende Sechser, nicht zuletzt die völlig fehlende Absicherung der Außenverteidiger. All das ist hier u.a. anlässlich der wirklich unzähligen Klatschen unter Schaaf schon rauf und runterdiskutiert worden. Und es wurde auch immer wieder darauf hingewiesen, dass kein Verein mehr dieses rückständige System spielt. Es geht heute um Kompaktheit, die die Raute nicht bietet. Sie stammt aus einer anderen Zeit.
Und wie will man offensiv eine Zusammenballung von sieben defensiv ausgerichteten Spielern mit der Raute aushebeln, wie soll das funktionieren? Dazu bedarf es neben schnellem Spiel vor allem zweier besetzter Flügel, die es bei der Raute nicht gibt. Und auch dabei fehlt es an der Kompaktheit, um das dichte gegnerische Mittelfeld zu überspielen. Dann passiert nämlich genau das, was am Freitag geschehen ist. Man kommt vorn überhaupt nicht zu Potte, drei Ballkontakte im gegnerischen Strafraum in der ersten Halbzeit, aber das eigene Mittelfeld wird ständig leicht überspielt, eigentlich nur überlaufen. Mit Gomez in alter Form hätte Stuttgart zur Pause 3:0 geführt, und wir wären der Klatsche gegen den Sechzehnten im eigenen Stadion schon sehr nahe gewesen.
Man kann mit der Raute mal den Gegner überraschen, der diese nicht mehr für möglich hält bei einem wie Kohfeldt, das ja, vielleicht auch mal in der 70. Minute umstellen auf sie, wenn es passt. Aber das ist es auch schon. Dass Kohfeldt sie spielen lässt, ist sehr irritierend; denn er steht für ganz anderes. Befürchtungen, die im Zusammnhang mit der nach wie vor obskuren Beschäftigung von Schaaf geäußert wurden, bestätigen sich damit hoffentlich nicht.
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WERDER2016 am 24.02.2019, 21:33
Interessante Aspekte, die ich nachvollziehen kann. Dann muss FK aber schnell die Kurve kriegen, sonst geht die ganze Entwicklung wieder rückwärts. WOB wird am Sonntag den Teufel tun und auf Ballbesitz gehen. Dann haben wir das nächste Problem.
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1-Werder am 24.02.2019, 22:46
Ich kann im Generellen die Analyse von @Netzorath nachvollziehen, messe der Raute hingegen nicht den absoluten Stellenwert bei. Ich denke neben der angesprochenen Problematik sind Werders Leistungsträger aktuell nicht in Top-Form, viele Spieler sind im Vergleich zur Konkurrenz einfach zu langsam, was sich im Kopf und den Beinen manifestiert und deshalb zu vielen zeitraubenden Querpässen ausartet. Selbst in Reichweite des gegnerischen Strafraumes übernimmt m.E. kaum ein Spieler die Verantwortung, zielstrebig und mit Tempo den Ball an sich zu reissen; Rashica noch am ehesten. Da war man vor Monaten mit M. Eggestein & Co andere Spielweisen gewohnt. Und, wie in vielen Kommentaren bereits verfasst, hat sich F. Kohfeld im Spiel gegen S "vergaloppiert"; die gewählte Taktik ist kaum nachvollziehbar, ungeachtet seiner rhetorischen Begabung, seine (...) Position ins rechte Licht zu setzen. Selbst wenn MK, ME u.a. dem Team über die Saison erhalten bleiben sollten, an der Geschwindigkeit der Aktionen und damit des Spieles wird FK zu arbeiten haben, was zu neuen Spielern führen wird. Th. Schaaf's Rauten-Vorliebe beurteile ich anders als im letzten Absatz von @N; das waren andere Zeiten. Wenn man "Pep" mit seinem Hang zum Ballbesitz-Fussball zu Münchner Zeiten in Erinnerung hat, lässt er nach 3 Jahren in einem anderen Umfeld einen anderen Fussball in GB spielen. Der Fussball-Stil ändert sich im Laufe der Zeit und ist auch eine Funktion des Spielermaterials.
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wolfgramm am 25.02.2019, 12:26
Der Trend ist doch schon länger erkennbar.Finde ich gut,dass Sie Kohfeldt inzwischen auch mal kritisieren.Den Zusammenhang mit Schaaf sprach ich schon vor einiger Zeit an.Einiges erinnert eben an jene Zeit,leider.Problematisch finde ich,dass man anscheinend sehr vom Mitwirken Bargfredes abhängig ist,was in einem anderen WK-Bericht richtig beschrieben ist.Man hat keinen vergleichbaren Spieler für diese wichtige Position.Das Stuttgart-Tor wäre wohl mit Bargfrede nicht gefallen,der wäre nicht wie Sahin nebenher gelaufen.Aber auf Bargfrede kann man nicht mehr setzen,er fehlt einfach zu oft.Die ewigen Wechsel im Sturm stören mich auch,der sicher talentierte Sargent war eine Fehlbesetzung,er kommt als Joker noch besser klar.Kohfeldt macht sich manchmal einfach zuviele Gedanken,wir sind hier immer noch bei Fußball und nicht bei Schach.Durch die Frankfurt und Wolfsburg-Siege wird das Spiel in Wolfsburg tatsächlich zu einem Endspiel für die EL,sollte es verloren werden,bleibt nur noch der Pokal.Man könnte die restlichen Buli-Spiele dann als bessere Trainingspiele ansehen,denn nach unten kann nichts mehr passieren,immerhin.
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h2oratte am 25.02.2019, 03:46
super analyse - super kommentare.
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susanneundjens am 25.02.2019, 18:26
Mit der Grundrichtung von Werder bin ich absolut einverstanden. Nach harten Jahren tut das sehr gut. Trotzdem ist nicht alles immer richtig. @netzorath, @1-werder, @wolfgramm: Sehr gute Analysen und Kommentare wie ich finde und vor allem mit Argumenten. Das ist hier ja sonst immer weniger anzutreffen.
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1-Werder am 25.02.2019, 20:34
Ich vertrete die Ansicht, dass sich das Niveau im Forum gegenüber zurückliegenden Zeiten markant verbessert hat, den Foristen und dem WK sei Dank. Ich würde mir gelegentlich (!) wünschen, dass der Meinungsvielfalt mehr Spielraum geboten würde. In einem anderen Kommentar wird zB. @ wolfgramm etwas „zerlegt“. Wenn jemand nicht dem Mainstream folgt, ist das doch legitim, es ist die Meinung des Verfassers, der man nicht folgen muss. Und haben wir (ich bin Teil dessen...) in der Vergangenheit nicht gelegentlich Kommentare abgeliefert, die wir nach wenigen Wochen nicht mehr in der Form verfasst hätten? Selbst die angriffslustigsten Kommentatoren unter uns haben trotz Ihrer gelegentlich forschen Kommunikationen nicht immer Unrecht. Aber wie eingangs erwähnt, das Forum hat sich die Note gut bis befriedigend verdient und verharrt nicht bei knapp ausreichend. Eins subjektive Auffassung, die keiner Kommentierung bedarf...
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am 26.02.2019, 10:57
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