News
Latest News
Rasenreport
05.11.2018
Werder droht der Sturz in eine Negativspirale

Gefahr im Verzug

© nordphoto


  • 155
  • 27

In den vergangenen Wochen war die grün-weiße Fußballwelt vor allem eines: rosa-rot. Werder punktete konstant, kletterte kontinuierlich in der Tabelle und ließ die Europapokal-Träumereien nicht bloß wie irrwitzige Fantastereien aussehen. Doch diese heile Welt hat gegen Leverkusen erste Risse bekommen, nach der Niederlage in Mainz beginnt sie ein wenig zu bröckeln.

Die Mahner, die stets genüsslich betont hatten, dass Werders guter Start vor allem dem vermeintlich einfachen Startprogramm geschuldet war, fühlen sich endgültig bestätigt. Die Bremer durchschreiten aktuell ihr erstes Tal in dieser Saison – gerade jetzt, wo die Spiele gegen die großen Teams der Liga anstehen. Da droht der Einstieg in eine Negativspirale.

Außerdem im Plus-Artikel:

• Wie sehr das 2:6 gegen Leverkusen noch in den Köpfen steckt

• Wie Frank Baumann die Mannschaft verteidigt

• Was Florian Kohfeldt von seinen Spielern jetzt fordert

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Mein Werder
Diesen Artikel und noch viel mehr entdecken
  • Analysen und Statistiken
  • Portraits und Interviews
  • Kommentare und Kolumnen
  • Votings und Gewinnspiele
Ab 2,99€/Monat*
*Preise für Nicht-Abonnenten des WESER-KURIER und in App Stores weichen ab. Jederzeit kündbar.
RainerJunkereit am 05.11.2018, 20:48
Bei Werder hatte man wohl nach dem guten Anfang gedacht es würde so weiterlaufen. Man hat die Mannschaft sozusagen "über den grünen Klee" gelobt. Das ist jetzt vorbei. Und ehrlich, so gut ist Werder auch (noch) nicht! Vielleicht zieht jetzt wieder die Realität ein - Werder sollte froh sein nächstes Jahr nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Alles über Platz 10 wäre schon gut. Auf Europa sollte man sich später mit einer entsprechenden Mannschaft konzentrieren.
3
1
hashtag am 06.11.2018, 07:53
Übermäßiges Loben kam allerdings eher von außerhalb. Presse, Fans und Experten.

Aus dem direkten Mannschaftsumfeld wurde die Euphorie eher gebremst.
0
1
WERDER2016 am 05.11.2018, 21:19
Gefahr im Verzug. Genauso ist es, aber wie heißt es so schön: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Ob dies auch auf den Fußball und in diesem speziellen Fall von Werder Bremen zutrifft, ist eine spannende Frage und könnte schon am nächsten Samstag richtungsweisend beantwortet werden.
1
1
Netzorath am 06.11.2018, 13:38
Die Erkennung der Probleme ist sicher Voraussetzung für deren Lösung. Leider ist nicht zu übersehen, dass - quer durch das Team - ein paar zunächst überzeugende Spieler ihrer Form hinterherlaufen, Osako, Veljkovic, Kruse, Bargfrede, immer noch nur der reine Zerstörer - Sahin müsste für meine Begriffe mehr eingesetzt werden, da er beim Aufbau von hinten Struktur und damit Ruhe reinbringen kann. Ohne ihn fehlt es daran völlig. Pavlenka ist gut, aber nicht in der Überform der Vorsaison. Moisander schwach nach seiner Verletzung, zuvor überragend.
Wellentäler innerhalb einer Saison sind aber das Normalste im Fußball, keine Mannschaft kommt ohne sie aus. Heute führt das nur sofort zu riesiger Aufgeregtheit, schon wird eine Negativspirale von vielen schlechten Spielen befürchtet, schon wird alles in Frage gestellt. Man muss in diesen Tagen nicht nur Ruhe bewahren, wenn man auf einem Abstiegsplatz steht, sondern auch auf Platz 6, wenn man zwei Spiele verloren hat. Da gilt es im Grunde "nur", den Kopf zu bewahren, sich nicht verrückt machen zu lassen und an die gewonnene Stärke zu glauben, dann kommt man da auch wieder raus und die Mannschaft findet sich wieder - und zwar sehe ich so etwas zunächst mal unabhängig von Ergebnissen, die Fixierung auf das reine Ergebnis ist mir bei der Bewertung der Leistung einer Mannschaft zu beschränkt, die Ergebnisse folgen bei guten Leistungen zwangsläufig. Für mich ist das jetzt schon so etwas wie die Reifeprüfung des Trainerteams, kommt eher als ich erwartet hätte. Gegen das Spiel zerstörende Teams kriegen wir noch keinen Spielaufbau hin, das könnte gegen Gladbach "leichter" werden, dann muss die Defensive aber stimmen.
2
1
delles.wiki am 06.11.2018, 14:19
"(...) Bargfrede, immer noch nur der reine Zerstörer" - Erstaunlich, wie sehr Sie auf Ihre Sicht in diesem Fall beharren.
1
0
Netzorath am 06.11.2018, 16:00
@delles.wiki
Finden Sie, dass Bargfrede gut im Spielaufbau ist?
0
0
wolfgramm am 06.11.2018, 16:59
Ich übernehme den Kommentar von @Netzorath vollständig,möchte nur bemerken,dass wenn ich ihn so geschrieben hätte mir das als Nörgelei ausgelegt worden wäre.Dass Sahin öfter mal spielen sollte und Veljkovic außer Form ist bemerkte ich ebenfalls vorher.Wenn @Netzorath das aber auch meint,wird es wohl zutreffen.
0
1
delles.wiki am 06.11.2018, 17:07
Ja. Zitat WK zur Leistung gegen Wolfsburg: Bargfrede war "Spielmacher und Denker vor der Abwehr." Es war besonders Bargfrede, "der sich im Mittelfeldzentrum anspielbar machte und das Spiel ordnete." Bargfrede hatte "die meisten Ballaktionen" und "spielte die meisten Pässe". Ich kann mich auch, trotz einer ziemlich ruckeligen Eurosport-Übertragung, an viele gute und auch lange Pässe erinnern, die fast alle ihren Abnehmer fanden. Aber es ist aus meiner Sicht nicht nur das, was ihn zu einem sehr guten 6er macht. Auch seine Tacklings, sein Stellungsspiel und seine Antizipationsfähigkeit sind hervorragend. Leider ist er nicht mehr der Jüngste und war immer wieder von Verletzungen gebeutelt. Deswegen bin ich froh, das wir auf dieser Position auch noch Sahin haben. Als dieser Transfer kurz vor Ende der Transferperiode feststand, war ich sehr erleichtert. Das, fand ich, war ein bisschen ein Verbanquespiel, aber glücklicherweise mit einem guten Ausgang für uns. Käuper kann sich nun einiges abgucken von den beiden.
0
0
Netzorath am 06.11.2018, 19:04
@delles.wiki
Okay, gegen Wolfsburg, sein bestes Spiel, war das so, dass er auch im Spiel nach vorne stark war. Insofern schade, dass er in Schalke wieder pausieren musste. WOB war aber meiner Meinung nach die Ausnahme, nehmen Sie nur das Spiel vom Sonntag, jeder Ball ging zum Gegner, da hätte es vor der Abwehr eines Spielers bedurft, der Struktur reinbringt. Aber es stimmt, im Wolfsburgspiel habe ich auch gestaunt, und vielleicht ist "nur der reine Zerstörer" tatsächlich zu negativ.

@wolfgramm
Das Problem bei Ihnen ist, dass Sie Veljkovic auch schon schlecht beurteilt haben, als er es noch nicht war. Und dass Sie auch von mir übernehmen, dass Wellentäler das Normalste sind, womit ich die Aufgeregtheit vor allem hier kritisiere, überrascht mich, wenn ich allein daran denke, wie Sie den Saisonverlauf geschildert haben - verlieren sie, sagen Sie, für Sie zählt nur das Ergebnis, gewinnen sie, meckern Sie, dass es erst in letzter Minute geschah, der gegnerische Torwart einen Bock geschossen hat etc, immer die für Werder negative Auslegung. In keinem Sport sind die Ergebnisse so oft so ungerecht wie im Fußball, für die Bayern ist es selbstverständlich und ein Zeichen von Stärke, in der letzten Sekunde das entscheidende Tor zu machen.
Ich bin froh, dass sie im Verein ruhig sind.
1
0
wolfgramm am 07.11.2018, 13:34
Es ist typisch bei Ihnen,man stimmt Ihnen zu,und bekommt trotzdem contra.Veljkovic hat auch bei Ihnen die Niederlage in Stuttgart verschuldet,war auch sonst bei einigen Gegentoren beteiligt.Aber wie gesagt,bei einigen,z.B. auch bei @Bentlei suchen Sie richtig danach Kritik zu üben.Nochmals:Den Saisonverlauf beurteilte und beurteile ich im großen und ganzen positiv.Es läuft doch aber nicht alles 100%ig.Dann hätte man doch gegen Nürnberg,Hannover gewonnen,oder?Das sind Punkte,die am Ende fehlen können.Darf man darauf nicht hinweisen können?Nochmals:Sie lesen immer nur das Negative bei mir,das positive ignorieren Sie.So sind Diskussionen nicht möglich,aber eigentlich wünschen Sie diese mit mir ja sowieso nicht.Ich bin einer von denen,die in der Abteilung sind(waren)"Lese ich sowieso nicht mehr".Das hat sich anscheinend wieder geändert,an mir scheitern Diskussionen mit Ihnen auch nicht,ich respektiere hier alle Meinungen,so sollte es auch sein.Aber Toleranz ist bei Ihnen anscheinend ein Fremdwort.
0
0
1-Werder am 06.11.2018, 08:02
Ich betrachte das Spiel gegen die sehr spielstarken MGB auch als richtungsweisend, mindestens ein Unentschieden ist Pflicht, sonst droht die Abwärtsspirale; speziell in den Köpfen der Spieler und des Trainerteams. Für mich war das Spiel gegen LEV weniger meinungsbildend als das masslos misslungene gegen Mainz. Nach beiden verlorene Spielen würde ich "Europa" noch nicht abschreiben. Und wenn die Realität wieder Einzug gefunden hat, ist dem auch Positives abzugewinnen.
1
1
Sweetwater am 06.11.2018, 09:09
Werder hat lediglich mit ein wenig Glück, anfänglich der Saison, ein paar Spiele alles andere als überzeugend gewonnen.
Schon wurde von nicht wenig Usern Herr Kohfeldt, wie seinerzeit Herr Nouri, als Messias gefeiert bei dem sich jegliche Kritik verbietet.
Nun ist man wieder in der Realität angekommen und die Bilanz ist ernüchternd bis desaströs. Aus einem CL-Anwärter wird nun ambitionierter Abstiegskanidat.
Das Strohfeuer ist erloschen und die richtigen Gegner noch vor der Brust. Gegen die leichtesten Gegner H96, Nürnberg, Stuttgart, Mainz von 12 möglichen Punkten nur 2 versagende erreicht, dazu mächtig Aufbauhilfe gegen taumelnde Leverkusener geleistet und nun mit Hochgeschwindigkeit von der Tabellenspitze zurück in bestensbekannte Regionen der Tabelle, sozusagen heimatverbunden. Die Zukunft des SV Werder verdunkelt sich zusehends und keiner weit und breit der diesen Trend stoppen kann. Wie auch, bei einer nicht vorhandenen Abwehr und einem nicht existenten Sturm und sich auf fiese Zufallsprodukte eines 40-jährigen verlassend, wird es fast unmöglich, mit einem äußerst unerfahrenen Übungsleiter die Klasse zu halten.
3
7
wolfgramm am 06.11.2018, 17:10
@Sweetwater-Leider machen Sie einem es wirklich schwer,Sie ernst zu nehmen.Sie schreiben in Ansätzen manchmal mir aus dem Herzen,aber dann sind immer wieder diese "Übertreibungen" dabei.Im Moment überwiegen doch immer noch die positiven Eindrücke in dieser Saison,vieles ist besser als zuletzt.Natürlich ist man noch längst nicht so weit wie manche glaubten.Von der Tabellenführung wurde geträumt.Vor einigen Jahren gab es mal Paderborn,die spielten anfangs auch oben mit,am Ende stiegen sie ab.Aber dass Sie es als fast unmöglich halten,dass Werder die Klasse hält ist ja nun wirklich eine nicht nachvollziehbare Aussage.Ich bin jemand,der hier alle Kommentare liest,und der sich auch damit auseinander setzt.Aber wie gesagt,manchmal machen Sie es einem schwer.
0
0
butragueno am 06.11.2018, 12:54
Alles halb so wild. Bei Werder nähert sich der Tabellenplatz jetzt der tatsächlichen Qualität der Mannschaft an. Irgendetwas zwischen Platz 8 und 12 scheint m.E. realistisch zu sein.
1
0
susanneundjens am 06.11.2018, 17:42
Ja, sehe ich ähnlich. Würde so Platz 6 bis 9 sagen. In dem Bereich ist es aber eng. Schnell kann man 11. oder 4. sein. Interessant ist ja, dass das Team ruhig blieb bei Platz 2 und auch jetzt bei zwei Niederlagen. Den größten Wind machen die Medien. 2 Siege und schon ist man Bayernjäger und bei 2 Niederlagen ist gleich Krise. Lächerlich sowas!
0
0

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download