News
Latest News
E-Sport Video
30.12.2018
Fifa-Video bei „Werder.TV“

Fritz gegen Wiese an der Konsole

© dpa


  • 7
  • 61
Johnny_Lawrence am 07.01.2019, 15:30
Und weiter geht die Werbung für etwas, dass mMn das Gegenteil von Sport ist. Dieser Unsinn, der süchtig und krank machen kann wird hier wiederholt verharmlost und als etwas tolles dargestellt. Ich kann es mir einfach nicht erklären. Hat der WK irgendein besonderes Interesse daran oder warum wird immer wieder über diesen Mist berichtet?
4
2
seema am 08.01.2019, 18:58
Sie haben sich eindeutig noch nie mit dem Thema beschäftigt.
0
1
delles.wiki am 09.01.2019, 06:45
Das gilt wohl eher für Sie. Ich empfehle: "Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. Cyberkrank. Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert."
Ist ein renommierter Gehirnforscher. Er zeigt die Gefahren, auch von E-Games, anhand zahlreicher neuester wissenschaftlicher Studien.
1
0
seema am 09.01.2019, 17:33
Es geht um eSport und nicht um das digitale Zeitalter im allgemein. Fußball hat auch viele negative Folgen wenn du das schon vergleich willst (schwere Verletzungen macht jeder Profi mehrfach durch). Im professionellen eSport wir heute auch auf Ausgleich und gute Ernährung geachtet. Den dicken cyberkranken eSportler gibt es nur noch in wenigen Einzelfällen. Also wenn dann sollten sie schon bei der Wahrheit bleiben und die Geschichte ganz erzählen.
1
1
delles.wiki am 09.01.2019, 19:56
Die ganze Geschichte ist, dass es besonders Kinder und Jugendliche süchtig und krank macht, sie u.a. Ängste, Depressionen, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen entwickeln und die Lernfähigkeit stark eingeschränkt wird, unabhängig davon, wie einzelne E-Sportler damit umgehen. Damit, denke ich, ist das Problem angerissen und ich bin bei der ganzen und traurigen Wahrheit geblieben. Plakativ könnte man sagen, obwohl wir heute keine Raucherecken mehr an Schulen haben, sind die Kids kränker als je zuvor. Wenn Sie dann anatomische Verletzungen im wirklichen Sport anführen, wirkt der Vergleich meines Erachtens etwas schief, da wirklicher Sport an sich nachweislich gesundheitsfördernd ist. Ich kann dem Ganzen aber auch persönlich nichts abgewinnen, das gebe ich gerne zu.
1
0
seema am 09.01.2019, 22:01
Sie haben ja nicht ganz unrecht, allerdings verallgemeinern sie dabei stark. Wie gesagt prof. eSport ist nochmal etwas anderes als wenn Kinder den ganzen Tag planlos am PC sitzen. ESport ist schon länger so professionell, dass hier auch die körperlich und metale Gesundheit gefragt ist. Sonst kann man oben garnicht mitspielen. Es ist auch so das am PC zu arbeiten/spielen nicht nur schlechtes fördert, sondern auch gute Dinge. Sie können dem ganzen nichts abgewinnen und woller daher vermutlich nur das schlechte daran sehen.
1
1
delles.wiki am 09.01.2019, 22:22
Nö, das ist Ihre Interpretation. Ich bleibe ja auch nicht im Ungefähren, so wie Sie. Benennen Sie doch ruhig die Ihrer Ansicht nach guten Dinge, die solche Spiele angeblich fördern.
1
0
seema am 09.01.2019, 22:39
Ich zitiere:
Im Auftrag von Gamesload , einem digitalen Shop für Computerspiele, bewertete der Erlanger Hirnforscher Dr. Siegfried Lehrl 30 Spiele verschiedener Genres. Sein Fazit: Neben Spiel, Spaß und Spannung stellen Games auch immer Leistungsanforderungen wie Reaktionsschnelligkeit und räumliches Orientierungsvermögen an den Spieler. Dies kann sich auch positiv auf das reale Leben auswirken. Demnach haben PC-Spiele grundsätzlich ein Nutzenpotential für die geistige Leistungsförderung.

Quelle: macwelt.de
0
1
delles.wiki am 09.01.2019, 23:16
Danke schön für Ihren Hinweis. Aber: Glauben Sie das denn?
Glauben Sie, dass die Reaktionsschnelligkeit des Körpers besser geschult wird, wenn er, auf einem Stuhl sitzend, mit einem Joystick in der Hand und nur darüber mit dem Geschehen auf dem Bildschirm verbunden, besser geschult wird als bei jedem anderen Bewegungsspiel draußen in der realen Welt? Das Gleiche gilt für das räumliche Orientierungsvermögen. Da ist jede Rolle vorwärts 1000 mal mehr wert, geschweige denn ein Handstand oder gar ein Handstandüberschlag oder jeder Pass, jedes Deckungsverhalten oder Freilaufen im Sportspiel. Und das Schlimme ist, all diese Fähigkeiten werden regelrecht verlernt. Natürlich ist die von Ihnen angeführte Studie nicht so zu lesen, dass sie ausdrücklich mit diesen Bewegungsfähigkeiten in Bezug gesetzt wird, das ist richtig. Vielleicht sind die in der Studie angeführten positiven Effekte im Vergleich zu "nur-im-Bett-liegen" oder "Fernsehen gucken" zu messen, könnte man böse formulieren. Für mich haben diese Spiele, gerade was die von Ihnen angeführten angeblich positiven Effekte betrifft, absolut keinen Mehrwert. Und die oben angeführten massiven Gefahren, insbesondere für den Körper und Geist unserer Kinder, sind da, weil sie zu allererst degenerieren und eben gar nichts bzw. kaum etwas entwickeln.
1
1
seema am 10.01.2019, 01:41
Ja ich glaube das auch da etwas dran ist und der Gehirnforscher keinen völligen Blödsinn redet. Es kommt halt darauf an in welchen Maßen man das benutzt. Sie haben sicherlich recht und ich denke der Mittelweg ist wie so oft der richtige. Ohne Bezug dazu ist das allerdings für sie schwer greifbar.
0
1
delles.wiki am 10.01.2019, 15:08
Sie haben natürlich völlig recht, die Dosis macht das Gift. Aber was Sie mir so vorwerfen, ist schon ein starkes Stück : Ich wolle nur das Schlechte sehen und hätte keinen Bezug zum Mittelweg, respektive zu Ihrem Begriff der Wahrheit.
Ich würde einer solchen Studie, die Sie oben anführen, tatsächlich wenig bis keine Bedeutung beimessen. Wir wissen vieles über unseriöse Studien, die von wem auch immer in Auftrag gegeben werden. Dankenswerterweise haben Sie dieses ja mit dazugeschrieben.
Natürlich sind solche Spiele nicht per se schlecht und viele Fußballprofis sind ja auch bekennende Zocker und die können ja auch alle ganz gut geradeaus laufen. Trotzdem bleiben diese Dinge, gerade für Heranwachsende, schädlich und wo da ein Mittelweg sein soll, sehe ich nicht. Eine Zigarette, um bei dem Vergleich zu bleiben, ist und bleibt ebenso schädlich, da gibt es auch keinen Mittelweg und unsere Gesellschaft hat lange dafür gebraucht, um die, ihrer Gefahren entsprechend, zu ächten. Und ebenso ist es mit diesen unsäglichen Games, denen breite Massen von Kindern und Jugendlichen verfallen sind, die Bildungsprozesse behindern, die unaufmerksam, ungebildet, unbewegt, unsinnlich und sprachlos machen, Stress auslösen, Depressionen, Einsamkeit und Angststörungen evozieren können, kurz gesagt, einfach Sch.... sind.
Es ist eine berechtigte Kritik, die @Johnny_Lawrence äußerte und der ich mich vorbehaltlos anschließe. Es gibt keinen Mittelweg dabei, wenn es um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geht.
1
0
seema am 10.01.2019, 17:20
Natürlich sollte man Studien mit Vorsicht genießen, allerdings sollten Sie das dann auch fairerweise mit ihrer machen.
Man kann sich nicht nur das rauspicken was man gerne hätte und der eigenen Meinung dienlich ist. Aber wie ich sehe wollen Sie von ihrem Standpunkt nicht abweichen, um einen andere zu verstehen. Das ist okay aber dann macht das ganze wenig Sinn. Belassen wir es also lieber dabei.
0
1
delles.wiki am 10.01.2019, 18:11
Da haben Sie recht, da bin ich dogmatisch, weil ich diesbezüglich gegen jedwede Verharmlosung bin. Und glauben Sie es mir oder nicht, aber es gibt zwischen den beiden von uns genannten Forschern einen großen Unterschied: Das sieht man schon daran, dass der eine die Ergebnisse zahlreicher internationaler Studien zusammenfasste, um den zahlreichen Gefahren auf die Spur zu kommen, und der andere lediglich Spiele im Auftrag eines digitalen Shops für Computerspiele bewertete.
Aber wie dem auch sei, ich wollte Sie nicht zu allererst überzeugen, sondern mich dagegen wehren, als unwissender Weltfremder dargestellt zu werden, wenn man dieses Thema äußerst kritisch sieht. Von meinem Standpunkt weiche ich dabei nicht ab, das stimmt. Vielen Dank für die Diskussion.
1
0
seema am 13.01.2019, 17:56
Ich glaube schon auch das es zwischen beiden Studien einen großen Unterschied gibt, da sind wir auch einer Meinung. Das einzige was ich sagen wollte ist, dass es gerade im ESport auch viele positiv Beispiele gibt und man das ganz sicher nicht auf alle anwenden kann. Und weil das so ist, gibt es auch eigentlich keinen Grund den ganzen ESport oder das Spielen am PC/Konsole per se in Frage zu stellen.
0
1
delles.wiki am 15.01.2019, 22:18
Das nicht, das wollte ich ja auch mit meinem Beispiel der zockenden Fußballprofis sagen. Trotzdem richtet es nachweislich enormen Schaden an und weil das so ist, gibt es viele gute Gründe, Kinder und Jugendliche davor zu schützen. Deshalb sind die Berichte des WK und die Aktivitäten der Bundesligaklubs in diesem Bereich äußerst kritisch zu sehen, egal wie gesund die "Konsolen-Könner" auch leben.
1
0
delles.wiki am 08.01.2019, 17:15
@Johnny_Lawrence
Danke für Ihre klaren Worte! Dem ist nichts hinzuzufügen!
1
0
susanneundjens am 11.01.2019, 15:06
Mein Vorschlag dazu wäre ein Liveticker und eine Übertragung im Fernsehen. Ich kann fast nicht schlafen, wenn ich nicht weiß wie es beim E-"Sport" läuft.
1
0
oldkarzwortel am 24.01.2019, 18:57
Diese wertvollen Informationen gehört in den Bereich der 'Plus' Artikel.
1
0

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download