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Rasenreport
21.02.2019
Kohfeldt vor Heimspiel gegen Stuttgart

„Flutlicht, Freitag – könnte ein schöner Abend werden“

© nordphoto


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Das Weserstadion ist am Freitagabend ausverkauft, die Flutlichter werden scheinen. Dazu kommen zwei Mannschaften, für die es um einiges geht. „Flutlicht, Freitag – es könnte ein schöner Abend werden“, schürte Florian Kohfeldt vor der Partie die Erwartungen. „Die Zeit des Deutens ist vorbei, jetzt werden Punkte benötigt- das gilt für Stuttgart wie für uns“, sagte Werders Trainer am Donnerstag im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Dabei erwartet Kohfeldt, dass sich beide Mannschaften mit offenen Visier begegnen. „Stuttgart ist grundsätzlich offensiv ausgerichtet“, man könne also mit einigen Torchancen rechnen. Werders Schlüssel, um in dieser Konstellation zum Erfolg zu kommen: „Wir müssen es schaffen, mit Tempo zu spielen“, meint Kohfeldt - egal ob Werder nun auf Ballbesitz setzt oder auf Konter lauert. Dann sei es möglich, dass die Zuschauer am Freitagabend jede Menge Torraumszenen zu Gesicht bekämen.

Stuttgart steht am Abgrund

Während man bei Werder Punkte sammeln will, um den europäischen Wettbewerb zu erreichen, sind die Nöte in Stuttgart sind groß. Die Mannschaft steht auf Tabellenplatz 16, kämpft also gegen den Abstieg. Dazu kommt, dass Markus Weinzierl bei dieser Mission bislang wenig erfolgreich ist. In 15 Ligaspielen saß der 44-Jährige auf der Bank, lediglich drei konnte er gewinnen. Eins endete Unentschieden, elf weitere gingen verloren. Der Job von Weinzierl ist also erwartungsgemäß in großer Gefahr.

Von der problematischen Situation des VfB will sich Kohfeldt nicht blenden lassen. „Sie brauchen jeden Punkt und werden deshalb mit maximalem Engagement auftreten“, sagte Werders Trainer und warnte vor der individuellen Klasse des VfB. Zum Beispiel Mario Gomze: „Ihm würde ich in Strafraumnähe nicht den Ball geben“, so Kohfeldt. Aus diesem Grund hielt Kohfeldt es auch für vermessen, schon vorab über die Höhe eines möglichen Werder-Sieges zu diskutieren. „Wir werden kein Bundesligaspiel gewinnen, wenn wir nicht ans Limit gehen", sagte Kohfeldt.

Osako fällt aus

Personell kann Kohfeldt gegen die Stuttgarter nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Yuya Osako sind alle fit. „Yuya wird es nicht schaffen“, so Kohfeldt über den Japaner, der unter einer Sehnenreizung im Rücken leidet. Bei Martin Harnik konnte Kohfeldt latent positive Nachrichten verkünden. „Martin hat einen guten Heilungsverlauf“, sagt er über den Angreifer, der sich im Pokalspiel gegen Dortmund eine Muskelverletzung am Hüftbeuger zugezogen hatte. „Aber wir sind noch nicht an dem Punkt, an dem ich die Prognose verändern würde“, stellte Kohfeldt fest. Bei Werder rechnet man damit, dass Harnik insgesamt sechs bis acht Wochen fehlen wird.

Stuttgart auf der anderen Seite muss auf Timo Baumgartl (Gehirnerschütterung) und Nicolas Gonzalez (Rotsperre) verzichten. Dafür kehrt Dennis Aogo nach überstandenen Wadenproblemen wieder zurück.

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

WERDER2016 am 21.02.2019, 21:16
Es ist zu hoffen, dass Stuttgart morgen einen Schritt nach vorne macht - sie stehen direkt vor dem Abgrund.
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1-Werder am 22.02.2019, 08:53
Alles andere als ein Sieg wäre für Werder als Niederlage zu werten. Der SVW hat mit "breiter Brust", ohne überheblich zu sein, das Spiel anzugehen. Die schweren Spiele stehen dann an; die "Europa-Punkte" sind jetzt zu holen.
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