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03.01.2019
Mein-Werder-Wiki

F wie Funk, Klaus

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Spötter sagen, Klaus Funk hatte den besten Job der Welt. Ersatztorhüter in den 70er- und 80er-Jahren, die Nummer zwei zu sein hinter einer klaren Nummer eins, das bedeutete zwar viel Zeit auf der Bank und wenig davon auf dem Platz. Aber schließlich wurde auch damals schon recht ordentlich bezahlt und Funk spielte nun ja nicht irgendwo, sondern bei einigen der größten Klubs der Republik: in Stuttgart, Frankfurt, Berlin und zwischendurch eben bei und für Werder.

Beim VfB war Funk hinter Helmut Roleder die Nummer zwei, bei der Eintracht stand Jürgen Pahl vor ihm. In Frankfurt feierte er dennoch seinen größten Erfolg mit dem Gewinn des Uefa-Pokals 1980. Anderthalb Jahre später musste er die Eintracht verlassen und Otto Rehhagel holte ihn nach Bremen. Hier war er der Stellvertreter von Dieter Burdenski, spielte in vier Jahren ganze drei Spiele in der Bundesliga und noch ein paar Mal im UI-Cup.

1986 ging Funk zur Hertha in die damalige Oberliga Berlin. Mit der Hertha absolvierte er noch ein Pflichtspiel gegen einen Profiklub, im Pokal gegen den großen FC Bayern. Danach beendete Funk, die ewige Nummer zwei, seine Karriere.

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