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13.12.2018
Kohfeldt über den Videobeweis

„Ex-Profis einzubinden, ist keine schlechte Idee“

© nordphoto


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Es sei ein sehr, sehr schwieriges Thema, begann Florian Kohfeldt seine Ausführungen zum Videobeweis. „Weil wir viel meckern, aber selber nicht wissen, wie wir es besser machen können“, räumte der Werder-Coach am Donnerstag ein. Grundsätzlich mache der Videobeweis das Spiel ja gerechter, aber einen Kritikpunkt wolle er weiterhin betonen: „Die Prozedur dauert zu lange.“

In den vergangenen Tagen kam außerdem die Idee auf, den Videoschiedsrichtern Ex-Profis zur Seite zu stellen, damit diese bei der Entscheidungsfindung helfen. „Ehemalige Profis mit ins Boot zu nehmen, ist ein total sinnvoller Vorschlag. Ich bin dafür sehr offen, das werden wir diskutieren“, wurde der zuständige DFB-Projektleiter Jochen Drees in der „Bild“ zitiert. Kohfeldt findet die Idee gut. „Ex-Profis einzubinden ist keine schlechte Idee, um die Sichtweise der Akteure auf dem Platz zu verstehen“, sagte er.


Natürlich kam beim Thema Videobeweis auch noch einmal das Düsseldorf-Spiel zur Sprache. „Wenn man eingreift, dann aber auch immer in solchen Situation“, sagte Kohfeldt. Bei einem Handspiel der Düsseldorfer im eigenen Strafraum hatte der Video-Assistent nicht eingegriffen, Werder bekam dagegen nach Videobeweis einen Strafstoß gegen sich, weil Sebastian Langkamp den Ball mit der Hand gespielt hatte. „Der Elfer gegen uns ist völlig korrekt“, räumte Kohfeldt ein. Aber Werder fühlte sich benachteiligt, als Marcin Kaminski in der 25. Minute im Strafraum eine Flanke mit dem Ellenbogen abwehrte. „Das muss einen ganz klaren Elfmeter für uns geben“, war sich Kohfeldt sicher.

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