News
Latest News
Rasenreport
23.02.2019
Klaassen trifft und muss verletzt vom Platz

„Es ist nichts Schlimmes"

© nordphoto


  • 4
  • 99

Es war ein Trainingsunfall, ein paar Wochen ist es jetzt schon her. In einem Zweikampf ist Davy Klaassen auf einen Mitspieler aufgelaufen und hat sich dabei die Hand verstaucht. Seitdem trägt er in Spielen an seinem rechten Handgelenk immer eine leuchtend weiße Manschette. „Zum Schutz", wie Klaassen sagt. Seinem linken Sprunggelenk hat die nicht geholfen. Nach einem Kopfballduell in der 82. Minute im Spiel gegen Stuttgart kam er so unglücklich auf dem Boden auf, dass er zwei Minuten später ausgetauscht wurde. „Ich bin umgeknickt. Ab diesem Moment konnte ich nicht mehr weiterspielen", sagt Klaassen. „Aber es ist nichts Schlimmes."

Nichts Schlimmes passiert, der Satz taugt als Fazit des Spiels gegen den VfB Stuttgart. Einerseits. Werder bleibt durch den einen Punkt weiterhin in Schlagdistanz zu den Plätzen der Europa League. Und doch ist Ernüchterung eingetreten in Bremen. Es gab Pfiffe nach dem Spiel, das war im Weserstadion lange nicht der Fall. Wem oder was die galten, ist umstritten. „Ich glaube nicht, dass sie gegen uns waren, weil wir schlecht gespielt hätten. Alle sind enttäuscht über das Ergebnis und das Spiel", sagt Klaassen.

Freitagabend plus Fluchtlicht ist gleich Feuerwerk, auf diese Gleichung haben vor dem Spiel vermutlich viele Zuschauer gesetzt. Es kam anders, für Klaassen war die Schuldfrage schnell geklärt: „Wenn eine Mannschaft so verteidigt, ist es schwer, sich durch zu kombinieren. Wenn zehn Spieler vor dem Tor stehen, ist es nicht einfach. Es ist so eng, dass es kaum möglich ist.„ Eine Rezept gegen tief verteidigende Mannschaften lieferte er gleich mit: „Da müssen wir vielleicht mehr mit Distanzschüssen oder Flanken versuchen.“

Einmal hat das geklappt, Klaassen selbst erzielte mit einem wuchtigen Distanzschuss unmittelbar vor der Pause den Ausgleich. Klaassen, der sein drittes Saisontor erzielte und auch sonst eine anständige Leistung zeigte, hätte durchaus zufrieden sein können. Er war es aber nicht. Im Gegenteil, der sonst redselige Niederländer war einsilbig und grummelig. Vielleicht, weil eben auch in der Mannschaft ein wenig Ernüchterung eingetreten ist. Auf die Frage, ob das Ziel Europa League noch zu erreichen sei, sagte Klaassen: „Wir wussten, dass eine schwere Aufgabe ist. Dass ist es immer noch, aber nicht unmöglich."

Die Abstimmung zum „Man of the Match“ gibt es hier:

jamal0781 am 23.02.2019, 17:56
Er ist ein riesen Kämpfer und erinnert mich an Dieter Eilts.Technisch ist er aber ziehmlich limitiert.Sehr viele Fehlpässe, wenn er mal nicht nach hinten spielt.Er bringt irgendwie Unruhe und Fahrigkeit in unser Spiel.
2
1
GittaW am 23.02.2019, 19:59
Aus der Ostkurve kamen die Pfiffe definitiv nicht 😉
1
0

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download