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Fanblock
02.12.2018
Die Crux des Stimmungsboykotts

„Es hilft uns natürlich nicht“

© imago


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Die gesamte Szenerie wirkte skurril. Im Stehplatzbereich der Ostkurve wurde weitgehend geschwiegen, ein paar Meter höher im Oberrang versuchten die Fans für Stimmung zu sorgen. Das gelang recht gut, in der Anfangsphase stimmten auch Großteile des übrigen Publikums in die Anfeuerungen ein. Die Quittung kam aus dem Gästeblock, es gab lautstarke Pfiffe. Nicht etwa, weil der FC Bayern geschmäht wurde, sondern das einheitliche Schweigegelübde gebrochen wurde. Schließlich hatte die Ruhe einen Grund, ein bundesweiter Stimmungsboykott sollte einmal mehr die Unzufriedenheit über die Zerstückelung der Spieltage ausdrücken. Für exakt 20 Minuten und 30 Sekunden. Das war nicht unbedingt zu Werders Vorteil.

„Ich verstehe den Boykott und dass die Fans für ihre Sache kämpfen“, sagte Florian Kohfeldt später. „Aber es hilft uns natürlich nicht. Das soll keine Kritik sein, aber es wäre auch unlogisch, wenn ich sagen würde, es wäre egal. Sonst sagen wir ja auch, wie wichtig sie für uns sind.“ Den Bremer Trainer störte zudem, dass seine Mannschaft nun schon wiederholt in dieser Saison Leidtragender der Protestaktion gewesen sei. „Heute sind sie dann 20 Minuten nicht da, gerade in einer Phase, wo du vielleicht auch einmal das Gefühl von außen brauchst. Das war dann schon ein Nachteil, und es war das zweite Mal bei einem Heimspiel für uns“, sagte Kohfeldt. „Nochmals: Das ist keine Kritik an der Aktion an sich und nicht an den Fans, aber bewertet für unser Spiel ist es natürlich nicht top.“

Es ist ein sensibles Thema, auch in der Anhängerschaft. Selbst intern herrscht mitunter Uneinigkeit darüber, welcher Schritt der richtige ist. Ja, die Montagsspiele gehören abgeschafft und sind ein echtes Ärgernis – aber muss dafür wirklich die eigene Lieblingsmannschaft akustisch bestraft werden? Dieser Zwiespalt zeigte sich in der Anfangsphase deutlich, nicht wenige Fans im Oberrang der Ostkurve schrien wildgestikulierend auf den Unterrang herab. Es passte ins Gesamtbild, dass quasi mit dem Ende der Nichtunterstützung der erste Gegentreffer für Werder fiel und sich die Kritiker der Aktion bestätigt sahen.

„Ich glaube schon, dass die volle Unterstützung unserer Fans immer hilft“, versuchte es Sportchef Frank Baumann mit einer diplomatischen Erklärung. „Das haben wir immer betont, dass es gerade in Heimspielen und in schwierigen Phasen für uns wichtig ist. Gegen Bayern wäre es natürlich auch schön gewesen, wenn das über 90 Minuten da gewesen wäre.“

alanya_fuchs am 02.12.2018, 16:00
Dann sollen die Dumpfbacken endlich aufhören nach England zu schielen oder vom Verein immer teurere Spieler zu fordern.
Fast jeder englische Zweitligaverein hat mehr Einnahmen als Werder Bremen.
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Bondieblue am 02.12.2018, 16:40
ich seh nur eine Dumpfbacke
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susanneundjens am 02.12.2018, 17:01
Ich fand die ersten 20 Minuten von der Stimmung besser als danach. Am Anfang war echte Fussballstimmung mit auf und ab der Lautstärke je nach Situation auf dem Feld. Dafür sorgte der Ost-Oberrang). Danach dann wieder 70-Minuten-Galeeren-Allez-Allez, das niemand braucht. Die Montagsspiele werden demnächst doch abgeschafft. Was sollte das also? Ich streike auch nicht, wenn meine Gewerkschaft eine Tarifeinigung erzielt hat und wenn die Ultras irgendwas kritisch sehen gibt es andere Plattformen als eines der wichtigsten Heimspiele, in dem das kriselnde Team von allen volle Unterstützung braucht. Das große Problem dieser Leute ist, dass sie den Fussball brauchen, der Fusdball sie aber nicht. Zu den Beleidigungen gegenüber Herrn Maurer fällt mir gar nix ein ( "Mäurer du Arschloch" war in beiden Kurven zu sehen). Hätte nur noch gefehlt, dass die anfangen zu zündeln. Nordtribüne, Südtribüne und Ost-Oberrang stehen mehrheitlich gegen diese selbsternannten einzig wahren Fans.
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werder1899hb am 02.12.2018, 18:03
Du hast doch wohl keine Ahnung ...
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am 02.12.2018, 18:30
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
alanya_fuchs am 02.12.2018, 20:03
Zu den Beleidigungen gegenüber Herrn Mäurer fällt mir gar nix ein.


Was will man von diesen Typen mit einem IQ von fünf auch erwarten.
Eine Kirsche braucht wenigstens einen von zwei, um vom Baum zu fallen.
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BREMEN1899 am 02.12.2018, 22:47
Was soll sowas? Du scheinst über die Hintergründe nichts zu wissen und beleidigst wahllos Leute? Gehts noch?
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alanya_fuchs am 03.12.2018, 05:34
Es gibt keine Hintergründe oder Gründe, die Beleidigungen rechtfertigen.
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werder1899hb am 03.12.2018, 14:19
Du hast echt 0 Ahnung ..
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alanya_fuchs am 03.12.2018, 16:46
Ich beschwere mich nicht über Sie und bitte auch nicht um Löschung Ihrer Beiträge, damit jeder sehen kann, was Sie doch für ein armseliger Dödel sind.
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am 02.12.2018, 22:46
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