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Rasenreport
08.06.2019
Fritz über die Eindrücke seiner USA-Reise

„Einige kennen die Bundesliga gar nicht“

© nordphoto


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Clemens Fritz kann zweifellos nicht behaupten, dass er in seiner Zeit als Management-Trainee bei Werder nichts erlebt hätte. Von April bis Juni weilte Werders Ehrenspielführer in den USA, um sich ein Bild vom US-amerikanischen Sportmarkt zu machen. „Wir als Werder Bremen schauen natürlich auch, welche Märkte für uns Sinn ergeben“, sagt Fritz im Gespräch mit „Werder-TV“.

Mit Josh Sargent hat Werder einen US-Nationalspieler im Kader, nicht nur deswegen haben die Bremer den US-amerikanischen Markt schon länger im Blick. Sie spielten sogar mit dem Gedanken, nach dem letzten Spieltag einen Kurztrip in die USA zu unternehmen, entschieden sich jedoch letztlich dagegen. Der Markt in den USA sei riesig, sagt Clemens Fritz. Dass es trotzdem nicht einfach ist, dort Fuß zu fassen, merkte der Ex-Nationalspieler aber auch. „Einige kennen dort die Bundesliga gar nicht“, erzählt Fritz. Zudem tummelten sich schon viele Fußballklubs aus Europa auf dem US-amerikanischen Markt.

Fritz besuchte während seiner Zeit in Amerika Fußballvereine, den Fußballverband und auch Unternehmen wie Nike oder Adidas. „Die Amerikaner denken viel größer. Manchmal sind das auch eher Luftblasen, nach denen sie streben“, fasst er seine Eindrücke zusammen. Zudem sah Fritz, der sich zurück in Bremen verstärkt um die Leihspieler kümmern soll, einige Spiele der Major League Soccer. Das Tempo sei dort deutlich langsamer als in Europa, was auch daran liege, dass die Mannschaften viel und weit reisen müssen. „Die Weite des Landes hat mich am meisten beeindruckt“, sagt Fritz. „Weite Reisen sind in den USA ganz normal.“

Das Interview von „Werder-TV“ gibt es hier.

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