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Rasenreport
17.03.2019
Kommentar zum Leverkusen-Spiel

Ehrgeiz zahlt sich aus

© nordphoto


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Dass Florian Kohfeldt das 3:1 in Leverkusen routiniert zur Kenntnis nahm, wäre zu viel gesagt. Doch Werders Trainer machte nicht den Eindruck, als halte er Verwunderung ob der Leistung seiner Mannschaft für angebracht. „Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, dann müssen wir solche Spiele auch gewinnen“, sagte er. In anderen Worten: Ein Erfolg bei einem formstarken Europapokal-Teilnehmer darf kein spielerischer und emotionaler Ausreißer nach oben sein.

Selbstzufriedenheit kann Werder sich auch nicht erlauben, und man hat auch einen Trainer, der jegliche Anflüge davon umgehend unterbindet. Kohfeldt lebt den nötigen Ehrgeiz vor und gibt dem Verein darüber hinaus ein modernes und sympathisches Gesicht. Gemeinsam mit Sportchef Frank Baumann hat Kohfeldt vor der Saison ein Ziel formuliert, mit dem sich ein Verein, der jahrelang im Abstiegskampf zu Hause war, auch schnell lächerlich machen kann. Aber schon Mitte März ist diese Gefahr endgültig gebannt.

Werder kämpft trotz einer zwischenzeitlichen Durststrecke tatsächlich um die Qualifikation für Europa. Ein wenig Verwunderung sei dann doch gestattet.

Netzorath am 18.03.2019, 12:28
Bei aller Begeisterung für das tolle Spiel muss man am Tag danach feststellen: Im Grunde nichts Neues bei Werder. Gegen Mannschaften, die das Spiel selbst gestalten wollen, sehen wir an guten Tagen gut bis sehr gut aus. Insofern konnte mich die Leistung in Leverkusen nicht überraschen oder "verwundern".
Allerdings werden sich durch dieses Ergebnis und die Art, wie es erzielt wurde, nicht weniger Teams als bisher animiert fühlen, sich gegen unsere starke Offensive hinten reinzustellen und ihr Heil vor allem im Bekämpfen unserer Mannschaft zu suchen. Stuttgart, Wolfsburg, Hertha haben damit zuletzt ja immerhin Teilerfolge erzielt. Möglicher Weise entscheidet sich in solchen Spielen dann, wie das mit der EL wird. Zumal sich Dortmund und Bayern im Meisterschaftsendspurt doch noch als eine Nummer zu groß erweisen könnten – könnten, wir werden sehen.
Bleibt Schalke, die sich in gut zwei Wochen gegen uns im eigenen Stadion mit dann vermutlich perfekter Huub-Defensive präsentieren werden. Aber theoretisch ist der Mannschaft das alles wieder zuzutrauen, und das ist das Tolle, Sensationelle an dieser Saison.
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Trooper am 18.03.2019, 19:43
Sehe ich genauso. Die Wahrscheinlichkeit, das wir auf extrem defensiv eingestellte Mannschaften treffen nimmt nach solchen Spielen sicher zu. Positiv ist aber, das sich gegen Ende der Saison viele Teams das nicht mehr leisten können. Das könnte uns entgegen kommen...
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