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Rasenreport
20.03.2019
Remis zwischen Deutschland und Serbien

Eggestein und Veljkovic schauen zu

© nordphoto


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Eigentlich sah es für die neu zusammengestellte DFB-Elf, die ohne die ausgemusterten Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng, dafür mit Debütant Lukas Klostermann in der Startelf in Wolfsburg antrat, nach einem Start nach Maß aus: Gleich in den Anfangsminuten hatten erst Klostermann, dann Leverkusen-Talent Kai Havertz die Chance zur Führung. Wirklich treffsicher präsentierten sich vor dem Pausenpfiff allerdings nur die Serben in Gestalt eines Stürmers, der in den Stadien der Bundesliga längst bekannt wie berüchtigt ist: Frankfurts Luka Jovic köpfte in der zwölften Minute unhaltbar zum 1:0 ein.

Im Anschluss verfolgten die Werderaner im Stadion, Maximilian Eggestein und Milos Veljkovic, von der Bank ihrer jeweiligen Teams aus, die die DFB-Elf dem frühen Rückstand hinterherrannte. Die größte Chance der ersten Hälfte vergab Timo Werner in der 37. Minute, der den serbischen Keeper Marko Dmitrovic aus fünf Metern anschoss. Vier Minuten später hatte auf der Gegenseite Adem Ljajic die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, schoss den Ball aber freistehend über das Tor.

Goretzka gleicht aus

Zur Pause wechselte Joachim Löw mit Marco Reus für Kai Havertz und Marc-Andre ter Stegen für Manuel Neuer gleich zwei neue Spieler ein. Insgesamt war für die Freundschaftspartie vorab ein Auswechselkontingent von sechs Akteuren verabredet worden. Der dritte Wechsel folgte zehn Minuten später, Leon Goretzka ersetze Julian Brandt. Im Laufe der zweiten Hälfte wuchs das Chancenplus der DFB-Elf zusehends: Während Reus in der 59. Minute mit einem strammen Schuss an Dmitrovic scheiterte, hatte Ilkay Gündogan in der 65. Minute Pech, dass sein Versuch noch von der Linie geklärt werden konnte. Erst Leon Goretzkas Schuss in Minute 69 schaffte es, Dmitrovic und seine Verteidiger zu überwinden.

Auch nach dem Ausgleich ergaben sich weitere Chancen für die Löw-Elf, besonders Leroy Sané zeigte sich spielfreudig, scheiterte in der 73. Minute nach schönem Dribbling jedoch an Dmitrovic. Es sollte beim Ergebnis bleiben – und auch beim Bankplatz für Eggestein: Als sich Klostermann kurz vor Schluss verletzte, wechselte Löw ein positionsgetreu und brachte Thilo Kehrer in die Partie, in der letzten Minute der Nachspielzeit kam Nico Schulz für Sané, der nach einem groben Foul von Milan Pavkov vom Platz musste. Selbiges galt auch für Pavkov: Der Serbe sah für sein Einsteigen die Rote Karte. Die nächste Chance für sein Länderspieldebüt ergibt sich für Eggestein am Sonntag: Dann nämlich trifft die DFB-Elf in der EM-Qualifikation in Amsterdam auf die Niederlande (Anstoß: 20.45 Uhr). 

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