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19.12.2018
„Bild“ meldet kurioses Werder-Scouting

Drohnen-Spionage in der Bundesliga

© dpa


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Anzeige ist raus: Weil ein bislang unbekannter Mann am Dienstag vor dem Spiel zwischen Werder und der TSG Hoffenheim eine Drohne über dem Trainingsgelände der Kraichgauer steigen ließ, haben diese nun die Behörden eingeschaltet. Das berichtet die „Bild“. „Wir haben den Fall der Polizei übergeben, die hat die Ermittlungen eingeleitet“, bestätigte Holger Kliem, der Pressesprecher der Hoffenheimer.

Der Verdacht: Werder habe vor dem Aufeinandertreffen ein Geheimtraining des Teams von Julian Nagelsmann ausspionieren wollen – und für diese Spionage-Aktion modernste Technik eingesetzt. Die Identität des Verdächtigen, der Augenzeugenberichten zufolge etwa 500 Meter vom Trainingsgelände entfernt in einem E-Klasse-Mercedes geparkt haben soll, sei derzeit noch unklar.

Werder bestätigt Gegner-Scouting vor Ort

Werder-Sportchef Frank Baumann bestätigte allerdings, einen Mitarbeiter nach Sinsheim geschickt zu haben. Besondere Mittel der Informationsgewinnung seien dabei nicht unüblich. „Es ist normal in der Bundesliga, sich so gut wie möglich über den Gegner zu informieren“, so Baumann. „Wir haben bei uns auch schon Beobachter anderer Teams von den Bäumen geholt oder aus unserem Stadion entfernen lassen.“ Nach dem 1:1 gegen Hoffenheim äußerte sich der Sportchef etwas kryptisch. Man wolle die Sache intern sprechen, der Mitarbeiter sei am Spieltag nicht da gewesen.

Für den Übeltäter könnte der Flug teuer werden: Das Überfliegen von Menschenansammlungen ohne Genehmigung kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro belegt werden. Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann wollte "kein böses Wort" über die Drohnen-Affäre verlieren. „Ich nehme es keinem Übel. Grundsätzlich ist es gut, wenn sich ein Mitarbeiter reinhängt für seinen Klub", sagte er. "Ich habe die Drohne beim Training wahrgenommen, aber es war keine Fahne dran. Mehr habe ich nicht gesehen. Es geht einzig und allein um die Sicherheit. So etwas muss genehmigt werden."

Hier geht es zur vollständigen Meldung in der „Bild“ (Bild-Plus-Abo nötig).

Herzraute am 20.12.2018, 09:55
Das nächste mal einfach eine bessere Kamera an der Drohne anbringen. Dann braucht man nur noch in die Höhe steigen und kann durch die Kamera ran zoomen anstatt die Drohne in Sichtreichweite zu bringen ;)
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